Erneutes Pech für aufkleben.de Motorsport beim 62. EIBACH ADAC ACAS Cup am 1. Mai

Wuppertal/Nürburg: Nach dem schweren Unfall mit der #630 beim zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie musste das Team aufkleben.de Motorsport innerhalb von zwei Wochen einen neuen Renault Clio RS aufbauen, um weiter in den Meisterschaftswettkampf eingreifen zu können. Bedingt durch den Karosseriewechsel nach dem Unfall trägt der aufkleben.de Motorsport für den Rest der Saison die Startnummer #620 in der Klasse H2. Doch die Freude über den dritten Startplatz und die Fan-Onboard-Kamera währte nicht lange, da etwa zur Rennhälfte die Kopfdichtung des Vierzylinders entschied sich zu verabschieden - aufkleben.de Motorsport lag zu der Zeit auf Podiumskurs.

 

Das Pilotenquartett, bestehend aus Michael Uelwer (Wuppertal), Dr. Volker Kühn (Bonn), Andreas Winterwerber (Frankfurt) und Teamchef Stephan Epp (Wuppertal) musste daher früher einpacken und ohne Zieldurchfahrt abreisen.

 

Nachdem das Team am Freitag bereits erste Einstellrunden absolviert und sich das Wetter in der Eifel von seiner besten Seite gezeigt hatte, war die Stimmung entsprechend gut. Hinzu kam, dass bei der Abstimmung für die Fan-Onboard in einem H2-Auto der Clio von aufkleben.de Motorsport mit deutlicher Mehrheit gewann. Wie gut das frische Auto lief, zeigte sich dann auch im Zeittraining. Teamchef Stephan Epp ließ es sich nicht nehmen den Start von der dritten Position aus zu fahren und lieferte spektakuläre Bilder aus dem Cockpit, die selbst den Streckensprechern zeitweise den Atem raubten, als die Spitzengruppe am Renault Clio vorbeizog.

 

Da Epp auch auf dem AVIA racing BMW 330i bei AVIA Sorg Rennsport startete, übergab er den Clio bereits nach vier Runden an Michael Uelwer. Dieser behauptete die Position im turbulenten Rennen ebenfalls souverän und so stieg nach ihm der Frankfurter Winterwerber hinters Steuer. Seine Freude währte jedoch nicht lange, denn etwa zur Halbzeit versagte die Kopfdichtung ihren Dienst und das Rennen war für aufkleben.de Motorsport zu Ende. Er sagte: „Das Auto lief hervorragend und wir waren auf einer tollen Platzierung. Sogar ein Klassensieg wäre noch möglich gewesen. Leider schlug der Technikteufel zu. Aber bis zu Lauf vier ist genügend Zeit, um dann dort wieder voll auf Angriff zu gehen und um endlich die Ziellinie zu überqueren.“

 

Stephan Epp sieht trotzdem eine positive Bilanz des Wochenendes und erklärt: „Für den schnellen Aufbau kann ich dem Team nicht genug danken, es hat hier einen tollen Job gemacht. An die Spitze der H2 wären wir aus eigener Kraft nicht herangekommen, letztendlich hätte uns deren Disqualifikation sogar noch den Sieg beschert, wäre uns nicht der kaputte Motor dazwischengekommen. So ein Doppelstart macht trotz aller Anstrengung unglaublich Spaß und die beiden Teams wachsen immer mehr zusammen. Der zweite Platz mit dem AVIA racing BMW 330i war auch hart umkämpft, aber verdient. Ich bin stolz auf meine Mannschaft von aufkleben.de Motorsport, die trotz der Rückschläge nie die Motivation verliert und hervorragend arbeitet!“

Nun ist eine Pause von sieben Wochen. In der Zeit wird der Motorschaden analysiert und der aufkleben.de Motorsport Renault Clio RS #620 wieder fit gemacht, um am letzten Wochenende im Juni wieder in der Grünen Hölle anzutreten.

 

Text: Aufkleben.de Motorsport

Foto: Lutz Rodrigues Do Nascimento

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