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Historischer Erfolg: Thiim holt auf dem ausverkauften Norisring ersten DTM-Sieg für Aston Martin

Bild: ADAC Motorsport
Bild: ADAC Motorsport

Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) ist auf dem Norisring wieder zur Höchstform aufgelaufen. Der Däne gewann am Samstag den siebten Meisterschaftslauf auf dem ausverkauften Stadtkurs in Nürnberg und sorgte damit für den ersten Sieg von Aston Martin in der DTM. Für Thiim war es der zweite Erfolg, schon 2024 gewann er auf dem Norisring. Der Däne dominierte das Rennen von Beginn an und überquerte nach 63 Runden als Erster die Ziellinie. „Den ersten DTM-Sieg für Aston Martin ausgerechnet auf meiner Lieblingsstrecke am Norisring zu holen, fühlt sich unglaublich an. Dieser Moment ist für mich schon jetzt das Highlight des Jahres. Das Rennen wurde zwischenzeitlich unterbrochen, das war eine große mentale Herausforderung. Umso glücklicher bin ich über den Erfolg“, sagte der 37-Jährige. Mit einem Rückstand von 0,587 Sekunden belegte Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) Rang zwei. Damit übernahm der Routinier die Führung in der Fahrerwertung. Ford-Pilot Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) belohnte sich als Dritter für eine erneut starke Leistung mit dem ersten Podiumsplatz der Saison.

Pole-Setter Thiim konnte nach dem Start am Samstagmittag seine Führung behaupten und kontrollierte das Feld von der Spitze aus. Engel und Maini folgten auf den Positionen zwei und drei. Während Engel und Maini ihre Pflicht-Boxenstopps sehr früh absolvierten, holte sich Thiim erst spät neue Pirelli-Slicks und kam als Spitzenreiter wieder vor Mercedes-Pilot Engel auf die Strecke. Dahinter lieferten sich Maini und Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) ein packendes Duell, das der Inder für sich entscheiden konnte.

 

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Kurz danach ereignete sich in Runde 34 ein Unfall zwischen Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) und Maximilian Paul (Dresden/TGI Team by GRT). Der Lamborghini von Paul traf den BMW von van der Linde in der ersten Kurve – der Unfall hatte wegen notwendiger Reparaturen der Streckenbegrenzung eine knapp einstündige Unterbrechung zur Folge. Während van der Linde nach erster Diagnose unverletzt blieb, wurde Paul mit Verdacht auf eine Unterschenkelfraktur ins Krankenhaus eingeliefert.

Nach dem Re-Start änderte sich die Reihenfolge der Top-Vier bis ins Ziel nicht mehr.

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Hinter Thiim, Engel, Maini und Auer wurde Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) im Ferrari 296 GT3 Evo Fünfter. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) sicherte sich im zweiten Ford Mustang GT3 Rang sechs. Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) beendete den siebten Meisterschaftslauf auf Position sieben. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) wurde als bester Lamborghini-Pilot Achter. Thomas Preining (A/Manthey) war kurz vor dem Unfall mit seinem Porsche 911 GT3 R zum Reifenwechsel gefahren und verbesserte sich durch den Boxenstopp während der Full-Course-Yellow-Phase um mehrere Plätze auf Rang vier. Der Österreicher konnte diese Position jedoch nicht halten und kam als Neunter ins Ziel. Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) komplettierte im McLaren 720S GT3 Evo die Top Ten.

 

Maro Engel: „Ein gutes Rennen von uns mit einem super Ergebnis! Nicki Thiim war einfach schneller und hat verdient gewonnen. Nach seinem Boxenstopp habe ich alles probiert, weil seine Reifen noch nicht ganz auf Temperatur waren. Ich bin nähergekommen, konnte den Abstand aber nicht entscheidend verkürzen.“

 

Arjun Maini: „Es ist bereits mein zweites Norisring-Podium, darüber bin ich sehr glücklich. Entscheidend für den dritten Platz war mein Manöver gegen Lucas Auer. Dabei haben sich unsere Fahrzeuge ein wenig berührt, aber das gehört zu den Rennen in der DTM dazu. Wir haben diese Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht, hoffentlich folgt bald auch mein erster Sieg.“

 

Ergebnis, 7. Meisterschaftslauf, Norisring

1. Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing)

2. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0,587 Sekunden

3. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing), +3,182 Sekunden

4. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +11,346 Sekunden

 

5. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +12,237 Sekunden

 

Text: DTM Pressemeldung

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