
BMW M Motorsport und das Team Schubert Motorsport haben in Oschersleben (GER) das erhoffte Podium beim Heimspiel der Mannschaft um Torsten Schubert (GER) knapp verpasst. Marco Wittmann (GER) kämpfte am Sonntag lange um einen Podestplatz, am Ende fehlte dem 36-Jährigen aber die nötige Performance, um die Konkurrenz entscheidend unter Druck zu setzen. Somit musste sich Wittmann mit dem #11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO im zweiten Lauf mit Platz vier begnügen. Kelvin van der Linde (RSA) fuhr bei seinem DTM-Comeback nach dem schweren Unfall am Norisring (GER) zwei Mal auf Rang sieben.
Wittmann ging am Sonntag nach einem starken Qualifying von Rang drei ins Rennen, verlor am Start aber eine Position. In der Folge hielt sich der zweimalige DTM-Champion zwar in Schlagdistanz zum Podest, konnte aber trotz frischerer Reifen keinen entscheidenden Angriff mehr starten und schrammte so am Podium vorbei. Van der Linde hatte im Qualifying Pech mit dem Verkehr und kam so nicht über Startplatz sieben hinaus, den er im Rennen behauptete. Am Samstag waren Wittmann und van der Linde von den Rängen 13 und 15 ins Rennen gegangen. Van der Linde zeigte im #3 Shell BMW M4 GT3 EVO ein starkes Comeback, kämpfte sich acht Plätze nach vorn und kam schließlich – wie am Sonntag – als Siebter ins Ziel. Wittmann arbeitete sich in der Anfangsphase bis auf Rang acht vor, musste seinen Boliden nach einem Reifenschaden dann aber abstellen. Besondere Unterstützung erhielt das Team Schubert Motorsport am Sonntag von Maxime Estéve. Der französische Neuzugang von Fußball-Bundesligist RB Leipzig war von BMW M Motorsport eingeladen worden und drückte dem Team beim Heimspiel aus der Box die Daumen.

ADAC GT4 Germany: Piana und Sylvestersson feiern Doppelpodest.
Gabriele Piana (ITA) und Benjamin Sylvestersson (FIN) haben in der ADAC GT4 Germany ein Doppelpodium für das Team FK Performance Motorsport eingefahren. Am Samstag fuhr das Duo im #51 BMW M4 GT4 EVO auf Rang drei, am Sonntag wurden sie Zweite. Damit übernahmen Piana und Sylvestersson die Führung in der Fahrerwertung.
Stimmen nach den Rennen:
Björn Lellmann (Leiter Kundensport bei BMW M Motorsport): „Das Wochenende war leider enttäuschend, wir haben uns in der Heimat von Torsten Schubert mehr erhofft. Das Team hatte viele Gäste vor Ort, daher hätten wir ihnen gerne einen Podestplatz geschenkt. Am Samstag hatten wir kaum Chancen, Kelvin hat mit einer großartigen Leistung zwar acht Plätze gutgemacht, aber die Punkte waren dennoch überschaubar. Unsere Strategie am Sonntag ist nicht vollkommen aufgegangen, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich bin stolz auf die Leistung des Teams, die Boxenstopps waren super. Dennoch hat es einfach nicht gereicht. In Oschersleben ist es schwer, zu überholen. Beim nächsten Rennen müssen wir wieder voll angreifen. Ich freue mich sehr über die beiden Podien für FK Performance Motorsport, Gabriele Piana und Benjamin Sylvestersson in der ADAC GT4 Germany, die damit die Führung in der Fahrerwertung übernehmen. Das ist ein schönes Trostpflaster.“
Torsten Schubert (Teamchef Schubert Motorsport): „Wir hatten unheimlich viele Zuschauer das ganze Wochenende über, das war wunderbar. Es ist sehr schön, dass wir wieder hier in Oschersleben gefahren sind. Natürlich hätten wir gerne ein Podium geholt. Nach dem Reifenschaden am Samstag hatten wir heute etwas mehr Glück mit den Autos. Allerdings hat man bei Marco gesehen, dass es noch nicht reicht. Oschersleben ist sicher eine besondere Strecke, was das Überholen anbelangt - aber ich hatte dennoch gehofft, dass wir noch am Porsche vorbeikommen. Beim ersten Stopp hätten wir womöglich etwas länger draußen bleiben müssen. Das müssen wir nochmal analysieren, denn das Podest wäre möglich gewesen.“
Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO, Rennen 1: Ausfall, Rennen 2: 4. Platz): „Es war ein schwieriges Wochenende, vor allen Dingen körperlich - das war meine größte Herausforderung mit den Magenproblemen. Ein großer Dank an BMW M Motorsport, das Team Schubert Motorsport und alle, die mir den Rücken freigehalten haben. Mit dem Reifenschaden am Samstag hatten wir einfach Pech. Wenn man am Sonntag so weit vorne startet, möchte man natürlich auch das Heimpodium für Team Schubert Motosport einfahren, aber dafür fehlte uns die Performance. Trotz des Reifenvorteils vom Samstag haben wir die Konkurrenz nicht ausreichend unter Druck setzen können. Insofern war Platz vier schließlich das Maximum.“
Kelvin van der Linde (#3 Shell BMW M4 GT3 EVO, Rennen 1: 7. Platz, Rennen 2: 7. Platz): „Es war ein durchwachsenes Wochenende mit zwei siebten Plätzen vor dem Heimpublikum von Schubert Motorsport. Ich bin stolz auf das Team, sie haben das Maximum herausgeholt. Leider hat es nicht für mehr gereicht. Ich freue mich sehr auf den Nürburgring und hoffe, wir können dort um den nächsten Saisonsieg kämpfen.“
Text: BMW Pressemitteilung











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