
Vor dem zweiten Renntag der DTM in Oschersleben wird die Balance of Performance bei vier Fahrzeugen angepasst. Aston Martin, BMW und Ferrari erhalten Änderungen am Ladedruck, beim Ford Mustang GT3 Evo wird der Durchmesser des Luftmengenbegrenzers vergrößert.
Nicki Thiim bekommt im Aston Martin Vantage GT3 Evo nahezu über das gesamte Drehzahlband 0,03 bar mehr Ladedruck. Nur im höchsten Bereich bleibt die Einstellung unverändert. Bereits nach dem Samstagsqualifying war der Ladedruck gegenüber der ursprünglichen Einstufung je nach Drehzahl um 0,02 bis 0,03 bar angehoben worden.
Zusätzlich fährt Thiim am Sonntag ohne Erfolgsballast.
Auch der BMW erhält nach der ersten Anpassung weitere Leistung. Bis zu einer Drehzahl von 6.000 Umdrehungen steigt der Ladedruck um 0,03 bar. Anschließend flacht die Kurve ab, im hohen Bereich gibt es keine weitere Erhöhung. Zuvor waren beim BMW über fast das gesamte Drehzahlband bereits 0,05 bar ergänzt worden. Schubert Motorsport beendete den Samstagslauf beim Heimspiel mit Kelvin van der Linde auf Platz sieben. Marco Wittmann schied nach einem Reifenschaden aus.

Beim Ferrari 296 GT3 Evo kommen über weite Teile des Drehzahlbands 0,03 bar hinzu. Bei 6.500 Umdrehungen beträgt die Erhöhung 0,04 bar, während der Ladedruck im höchsten Bereich unverändert bleibt. Emil Frey hatte bereits vor dem Wochenende eine bessere Einstufung gefordert. Matteo Cairoli belegte am Samstag Platz elf und liegt in der Gesamtwertung auf dem fünften Rang.
Der Ford Mustang GT3 Evo erhält ab dem Sonntagsqualifying einen größeren Restriktor. Der Durchmesser wächst von 38 auf 39 Millimeter. Arjun Maini hatte den HRT-Ford am Samstag auf Platz sechs gebracht. Der Mustang war dabei das Fahrzeug mit der höchsten Spitzengeschwindigkeit. Das zweite Qualifying beginnt am Sonntag um 9:25 Uhr. Für beide Renntage stehen insgesamt nur drei Reifensätze zur Verfügung, zudem
sind im Sonntagsrennen zwei Pflichtboxenstopps vorgesehen. Auch Regen
ist nicht ausgeschlossen.
Text: NRingInfo











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