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Punkte in einem anspruchsvollen Rennen in Brasilien gesichert

Bild: FIA WEC / DPPI
Bild: FIA WEC / DPPI

In der gewohnt lebhaften Atmosphäre von Interlagos vor leidenschaftlichen brasilianischen Fans zeigten die beiden Lexus RC F LMGT3 des Akkodis ASP Teams das gesamte Wochenende über eine starke Leistung. Nach dem Start aus der zweiten Reihe, nachdem das Team im Hyperpole den dritten Platz erreicht hatte, kämpfte der Lexus mit der Startnummer 87 von Petru Umbrărescu, Clemens Schmid und José María López über weite Strecken des Rennens an der Spitze und beendete das Rennen schließlich auf Rang sieben. Der Lexus mit der Startnummer 78 von Tom Van Rompuy, Hadrien David und Esteban Masson überquerte die Ziellinie nach einer spektakulären Aufholjagd, die durch eine Kollision und eine beschädigte Lenkung gestoppt wurde, auf Platz 14. In der Meisterschaft belegen die beiden Lexus Fahrzeuge den sechsten und siebten Platz in der Teamwertung, während ihre Fahrer auf den Rängen acht und neun liegen. Der nächste Lauf findet am 6. September in Austin beim Lone Star Le Mans statt.

Freies Training – Ein starker Auftakt

 

Mit 4,309 Kilometern Länge und 15 Kurven ist Interlagos die kürzeste Strecke der WEC Saison, zählt jedoch gleichzeitig zu den anspruchsvollsten. Zwischen dem Höhenunterschied in der berühmten Senna S, dem kurvenreichen zweiten Sektor und dem langen Anstieg auf der Start Ziel Geraden müssen die Fahrer eine Strecke bewältigen, die sowohl technisch als auch körperlich äußerst fordernd ist. Die beiden Lexus RC F LMGT3 des Akkodis ASP Teams nutzten das erste Freie Training am Freitag, um die Strecke sorgfältig zu analysieren und die ersten Fahrzeugabstimmungen vorzunehmen. Die Startnummer 78 mit Tom Van Rompuy, Hadrien David und Esteban Masson beendete die erste Sitzung auf Platz neun, direkt vor der Startnummer 87 von Petru Umbrărescu, Clemens Schmid und José María López auf Rang elf. Die Kräfteverhältnisse änderten sich in der zweiten Sitzung deutlich. Nach einem hervorragenden ersten Versuch setzte Clemens Schmid den Lexus mit der Startnummer 87 mit einer Rundenzeit von 1:34,498 Minuten an die Spitze der Zeitenliste. Der Österreicher, der 2025 gemeinsam mit José María López und Petru Umbrărescu in Interlagos gewonnen hatte, bestätigte damit sofort die Ambitionen der Titelverteidiger. Hadrien David komplettierte die Dominanz des Teams und platzierte die Startnummer 78 auf Rang zwei, lediglich 0,037 Sekunden hinter dem Spitzenreiter. Die dritte und letzte Trainingssitzung bestätigte die enge Konkurrenz in der LMGT3 Klasse. 14 Fahrzeuge lagen innerhalb einer Sekunde. Clemens Schmid egalisierte die Bestzeit von Rui Andrade auf die Tausendstelsekunde genau und erzielte ebenfalls eine Runde in 1:34,283 Minuten. Der Mercedes mit der Startnummer 61 wurde auf Platz eins gewertet, da er diese Zeit früher gesetzt hatte als der Lexus mit der Startnummer 87. Die Startnummer 78 beendete die Sitzung auf Rang elf.

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Qualifying und Hyperpole – Zweite Startreihe für die Startnummer 87

 

Das Qualifying fand bei Temperaturen von 27 Grad Celsius statt und bestätigte erneut, wie eng die Konkurrenz in der LMGT3 Klasse ist. Petru Umbrărescu übernahm das Steuer und erzielte die fünftschnellste Zeit, womit er den Einzug in die Hyperpole für die Startnummer 87 sicherte. Im Lexus mit der Startnummer 78 belegte Tom Van Rompuy Rang 16 und stellte das Fahrzeug damit in die achte Startreihe. Clemens Schmid übernahm anschließend die Startnummer 87 für die Hyperpole und sicherte mit einer Runde in 1:33,764 Minuten einen starken dritten Platz. Der Rückstand auf den Aston Martin mit der Startnummer 23 auf der Pole Position betrug 0,414 Sekunden. Der Lexus lag seinerseits lediglich 0,002 Sekunden vor dem BMW mit der Startnummer 69 und sicherte sich damit einen Platz in der zweiten Startreihe der LMGT3 Klasse.

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Ein Rennen im Angriffsmodus

 

Die Rolex 6 Stunden von São Paulo wurden um 11:30 Uhr Ortszeit unter bewölktem Himmel gestartet. Regen in der Nacht hatte den Asphalt stellenweise noch feucht hinterlassen, doch die Strecke trocknete zunehmend ab. Bei einer Temperatur von 19 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent deuteten die Bedingungen auf ein schwieriges Rennen hin. Petru Umbrărescu erwischte von Startplatz drei im Lexus mit der Startnummer 87 einen hervorragenden Start. Der Rumäne übernahm kurzzeitig Rang zwei, fiel anschließend wieder auf seine Ausgangsposition zurück und ging sofort erneut in die Offensive. Bereits in der zweiten Runde übernahm er die Führung. Tom Van Rompuy startete mit der Startnummer 78 von Platz 16 und legte ebenfalls einen starken Start hin. Schnell arbeitete er sich bis auf Rang zwölf nach vorne.

Petru Umbrărescu schlug an der Spitze ein hohes Tempo an. Der Lexus mit der Startnummer 87 und der Ford mit der Startnummer 88 setzten sich vom Feld ab, während sich beide Fahrer gegenseitig die schnellsten Rennrunden abnahmen. Nach elf Runden führte der Fahrer des Akkodis ASP Teams souverän vor den beiden Ford Fahrzeugen, während Tom Van Rompuy seinen Vormarsch durchs Feld konsequent fortsetzte. Dichter Verkehr und die überrundenden Hypercars erschwerten es der Startnummer 87 jedoch, die Führung zu verteidigen. In Runde 20 fand der Ford mit der Startnummer 88 eine Lücke, zwei Kurven später zog auch die Startnummer 77 am Lexus vorbei. Petru Umbrărescu fiel dadurch zunächst auf Rang drei und anschließend auf Rang vier zurück. Gleichzeitig rückte Tom Van Rompuy nach 28 Runden auf Platz neun vor. Der Belgier absolvierte seinen ersten Boxenstopp in Runde 28 und blieb anschließend für einen Doppelstint im Auto. Petru Umbrărescu kam nach einer Rennstunde in Runde 35 an die Box und absolvierte ebenfalls einen Doppelstint. Durch die unterschiedlichen Strategien übernahm die Startnummer 87 zwischenzeitlich erneut die Führung, während die Startnummer 78 nach 47 Runden auf Rang drei lag.

Nach ihren außergewöhnlichen Doppelstints übergaben die beiden Bronze Fahrer ihre Fahrzeuge an ihre Teamkollegen. Hadrien David übernahm die Startnummer 78 in Runde 64, Clemens Schmid stieg eine Runde später in die Startnummer 87 ein. Vier Stunden vor Rennende lagen beide Lexus Fahrzeuge weiterhin in der Spitzengruppe auf den Plätzen vier und sechs. Kurz vor der Rennhalbzeit kollidierte die Startnummer 78 mit dem BMW mit der Startnummer 32 und fiel auf Rang sechs zurück. Der BMW erhielt dafür eine Zeitstrafe von zehn Sekunden. Zur Rennhalbzeit kämpften beide Lexus Fahrzeuge weiterhin an der Spitze. Die Startnummer 87 lag auf Rang vier mit rund 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze, während sich die Startnummer 78 nach ihrer Aufholjagd vom Ende des Feldes bis auf Rang fünf vorgearbeitet hatte. Anschließend verschlechterte sich die Situation für die Startnummer 78. Nach der Kollision mit dem BMW mit der Startnummer 32 wurde der Lexus auch noch vom Mercedes AMG mit der Startnummer 61 getroffen. Dabei beschädigte sich die Lenkung des Lexus, wodurch Fahrverhalten und Geschwindigkeit für den Rest des Rennens beeinträchtigt wurden. Hadrien David setzte seinen Doppelstint dennoch fort und übergab das Fahrzeug in Runde 137 an Esteban Masson. Wenige Minuten später übernahm José María López die Startnummer 87 von Clemens Schmid. Eineinhalb Stunden vor Rennende lagen die beiden Fahrzeuge auf den Plätzen acht und 13. Leichter Nieselregen setzte ein, beeinflusste die Haftung der Strecke jedoch nicht. Nach den letzten Tankstopps lag José María López zwischenzeitlich auf Rang drei, bevor er in Runde 185 seinen letzten Boxenstopp absolvierte. Der Argentinier erhöhte in den letzten 45 Minuten nochmals das Tempo und brachte die Startnummer 87 auf Rang sieben nach vorne. Trotz des schwieriger werdenden Fahrverhaltens gelang es Esteban Masson, die Startnummer 78 auf Platz 14 ins Ziel zu bringen. Unter nahezu surrealen Wetterbedingungen hüllte Nebel die Strecke zunehmend ein, während die Temperatur auf 15 Grad Celsius sank. An der Reihenfolge änderte sich bis zur Zielflagge nichts mehr. Die Startnummer 87 von Petru Umbrărescu, Clemens Schmid und José María López überquerte die Ziellinie auf Rang sieben vor der Startnummer 78 von Tom Van Rompuy, Hadrien David und Esteban Masson auf Platz 14. Die Startnummer 87 belegt nun mit 38 Punkten den sechsten Platz in der Teamwertung und liegt damit knapp vor der Startnummer 78, die mit 37 Punkten Rang sieben einnimmt. In der Fahrerwertung belegen Clemens Schmid, José María López und Petru Umbrărescu den achten Platz, während Hadrien David und Tom Van Rompuy auf Rang neun liegen. Der nächste Lauf der FIA World Endurance Championship führt das Akkodis ASP Team in die Vereinigten Staaten zum Circuit of the Americas in Austin, wo am 6. September das Lone Star Le Mans stattfindet.

 

Text: Akkodis ASP Team Lexus

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