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Doppelerfolg mit den Plätzen drei und vier für Manthey bei den Sechs Stunden von São Paulo

Manthey, Porsche, FIA, WEC, Sao Paulo, 6h Sao Paulo
Bild: Manthey

Manthey feiert in São Paulo ein 3-4-Ergebnis: Mit Rang drei und dem dritten Podium der Saison für die The Bend Manthey Besatzung sowie Platz vier für Manthey DK Engineering wiederholt das Team seinen Auftakterfolg aus Imola. Von den Rängen sieben (#92) und elf (#91) gestartet, verloren die Bronze-Piloten der beiden Neunelfer auf dem Autódromo José Carlos Pace zunächst Positionen, befanden sich jedoch dank unterschiedlicher Strategien schnell wieder auf dem Vormarsch. So bedeutete ein früher und zugleich erster Boxenstopp im LMGT3-Feld nach nur 24 Runden für James Cottingham einen Reifenvorteil und die Möglichkeit, bereits nach weniger als 90 Minuten Renndistanz in die Top Fünf vorzufahren. Gleichzeitig befand sich die Startnummer 91 dadurch im weiteren Rennverlauf gegenüber den später auf frische Reifensätze gewechselten Fahrzeugen zunächst im Nachteil. Das The Bend Manthey Fahrzeug setzte wiederum bei den Stints seiner Silber- und Platin-Piloten auf Einzelstints, sodass Richard Lietz bereits nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden Renndistanz erstmals an Riccardo Pera auf Rang drei übergeben konnte. Trotz der unterschiedlichen Herangehensweisen gingen beide Porsche nach ihrem letzten Boxenstopp knapp hintereinander auf den Positionen sechs (#92) und acht (#91) in die letzte Rennstunde. Das bis dahin bereits überwiegend grüne und dadurch teils hektische Rennen blieb seinem Charakter auch in den letzten 60 Minuten treu. Die Porsche Fahrer Richard Lietz und Ayhancan Güven nahmen die Aufholjagd durch das Feld auf und überzeugten mit starken Überholmanövern. Letztendlich gingen beide Neunelfer aus dem Dreikampf mit dem Ford mit der Startnummer 88 erfolgreich hervor, übernahmen die Plätze drei und vier und verteidigten diese bis ins Ziel. Für die The Bend Manthey Crew bedeutete dies das dritte Podium und den dritten Rang drei der Saison 2026, während Manthey DK Engineering das Ergebnis zum zweiten Mal mit Rang vier komplettierte. Damit verbuchten beide Fahreraufgebote wichtige Meisterschaftspunkte: Das Trio um Lietz, Pera und Shahin verbesserte sich um drei Positionen und liegt nun zur Saisonhalbzeit nach vier Wertungsläufen auf Rang zwei der Gesamtwertung (49 Punkte). Cottingham, Boguslavskiy und Güven belegen mit 30 Punkten Platz zehn.

Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing der Manthey Racing GmbH, resümiert nach dem Wochenende in Brasilien: „Nach den für uns sehr enttäuschenden 24 Stunden von Le Mans war es wichtig, in São Paulo wieder ein starkes Ergebnis einzufahren. Mit den Plätzen drei und vier ist uns das gelungen, auch wenn unser Ziel natürlich gewesen wäre, mit beiden Fahrzeugen auf dem Podium zu stehen. Über die Renndistanz hinweg konnten wir unsere Stärke erneut ausspielen und uns von den ohnehin schon guten Startpositionen im Mittelfeld weiter nach vorne arbeiten. Insgesamt hatten wir ein weitgehend problemfreies Rennen - und auch diesmal war wieder etwas Glück dabei. So wurde die Zeit, die wir durch eine notwendige Repositionierung beim Boxenstopp der Startnummer 92 verloren hatten, durch eine günstig gelegene Full-Course-Yellow-Phase im Stopp davor praktisch ausgeglichen, sodass wir keinen Verlust verbuchen mussten. Besonders hervorzuheben war die Leistung aller Fahrer. Man sieht, dass sich gerade die Fahrer, die neu im Team und auf dem Porsche 911 GT3 R sind, weiterhin stark entwickeln und von Rennen zu Rennen dazulernen. Obwohl wir bereits in São Paulo stehen, war es erst das vierte Saisonrennen, entsprechend ist in der Meisterschaft noch vieles möglich. Da alle in der Wertung vor uns rangierenden Fahrzeuge hinter uns ins Ziel gekommen sind, konnten wir etwas Boden gut machen. Diesen Schwung wollen wir nun mit nach Austin nehmen.“

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„Das Rennen in São Paulo ist immer etwas Besonderes. Interlagos hat eine einzigartige Atmosphäre und einen ganz besonderen Flair. Die Strecke erzählt so viele Geschichten, und man spürt die Bedeutung dieses Ortes für den Motorsport schon, wenn man ins Fahrerlager fährt“, knüpft Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH, an. „Deshalb freuen wir uns jedes Jahr darauf, hierher zurückzukommen. Mit den Plätzen drei und vier können wir sehr zufrieden sein. Beide Fahrzeuge haben ein starkes und fehlerfreies Rennen gezeigt und sich im Verlauf der sechs Stunden nach vorne gearbeitet. Für die Startnummer 92 bedeutet das Podium außerdem, dass wir als Zweite wieder voll im Kampf um die Meisterschaft dabei sind. Aber auch für die 91 ist noch nichts verloren. Unser Ziel ist es, hier anzuknüpfen und in der zweiten Saisonhälfte mit beiden Fahrzeugen auf dem Podium zu stehen.“

 

In der Langstreckenweltmeisterschaft geht es mit dem ‚Lone Star Le Mans‘ (COTA) Rennen in Austin, Texas, am ersten Septemberwochenende weiter. Zunächst stehen für Manthey jedoch zwei weitere DTM-Läufe (DTM Oschersleben, 24.-26. Juli 2026 & DTM Nürburgring, 14.-16. August 2026) sowie das vierte Rennen der IMSA Michelin Endurance Challenge (Road America, 30. Juli-02. August 2026) an.

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Stimmen zu den Sechs Stunden von São Paulo 2026:

 

James Cottingham, Manthey DK Engineering Porsche 911 GT3 R #91: „Es war ein sehr enges Rennen mit fast durchgängig grünem Renngeschehen, was auf einer so kurzen und engen Strecke Jahr für Jahr immer wieder überraschend ist. Von einer schwierigen Ausgangsposition im Qualifying aus konnten wir über die gesamte Renndistanz eine sehr gute Durchschnittspace zeigen und uns Schritt für Schritt nach vorne arbeiten. Das Team hat zudem einige sehr kluge Strategieentscheidungen getroffen, insbesondere mit dem kurzen ersten Stint, wodurch wir uns in eine starke Position bringen konnten. Mit Rang vier ins Ziel zu kommen und dem Podium so nahe zu sein, ist definitiv ein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können. Natürlich freue ich mich auch sehr für unser Schwesterfahrzeug, das erneut einen Podiumsplatz erzielen konnte. Insgesamt war es ein starkes Mannschaftsergebnis, und wir hoffen, diesen Schwung nun nach COTA mitzunehmen.“

 

Timur Boguslavskiy, Manthey DK Engineering Porsche 911 GT3 R #91: „Für mich war es das erste Rennen in Brasilien, und insgesamt war es ein sehr positives Wochenende. Ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt und konnte in meinem Stint eine gute Pace zeigen. Mit den Plätzen drei und vier als Team haben wir ein fantastisches Ergebnis erzielt – eine tolle Belohnung für die harte Arbeit aller Beteiligten. Wir hatten wahrscheinlich nicht die absolute Spitzenpace im Feld, aber mit einer mutigen Strategie, starken Leistungen aller drei Fahrer und einer hervorragenden Teamperformance konnten wir das Maximum aus unserem Paket herausholen. Am Ende nehmen wir ein großartiges Ergebnis und wichtige Punkte für die Meisterschaft mit.“

 

Ayhancan Güven, Manthey DK Engineering Porsche 911 GT3 R #91: „Rang vier in São Paulo nach dem Start von Platz elf ist ein wirklich starkes Ergebnis. Im Laufe des Rennens haben wir uns Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet und konnten stets den Anschluss halten. Als Vierte direkt hinter unserem Schwesterfahrzeug die Ziellinie zu überqueren, ist daher sehr zufriedenstellend. Nach der Enttäuschung von Le Mans war es schön, wieder an der Spitze und um das Podium kämpfen zu können – am Ende haben lediglich eine halbe Sekunde gefehlt. Das gesamte Team und meine beiden Teamkollegen haben über das gesamte Wochenende hinweg einen herausragenden Job gemacht. Aus diesem Rennen können wir viele positive Aspekte mitnehmen, und hoffentlich gelingt es uns, diesen Schwung nach Austin mitzunehmen und dort unser erstes Podium einzufahren.“

Yasser Shahin, The Bend Manthey Porsche 911 GT3 R #92: „Wir freuen uns unglaublich, São Paulo mit einem Podiumsplatz zu verlassen. Wir sind mit dem klaren Ziel angereist, um ein Ergebnis wie dieses zu kämpfen, und nach einem so engen und hart umkämpften Rennen fühlt sich Rang drei einfach großartig an. Das gesamte Team hat einen herausragenden Job gemacht, und dieses Podium ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit, die an diesem Wochenende geleistet wurde. Das war Teamarbeit und Einsatz wie sie im Buche stehen.“

 

Riccardo Pera, The Bend Manthey Porsche 911 GT3 R #92: „Ich freue mich sehr über diesen dritten Platz. Es ist bereits unser drittes Podium der Saison – darauf können wir als Team wirklich stolz sein. Gleichzeitig ist es mein erstes Podium in Brasilien, was dieses Ergebnis noch einmal besonderer macht. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team – das Auto war über das gesamte Rennen hinweg fantastisch. Wir hatten viele spannende Zweikämpfe auf der Strecke, und ich habe meine Zeit im Cockpit genossen. Yasser und Richie haben ebenfalls einen herausragenden Job gemacht, und gemeinsam mit einer starken Strategie sowie einer fehlerfreien Leistung des Teams hat uns das dieses Ergebnis ermöglicht. Jetzt gilt es, diesen Schwung nach COTA mitzunehmen und unsere gute Form dort zu bestätigen.“

 

Richard Lietz, The Bend Manthey Porsche 911 GT3 R #92: „Das war ein spannendes Rennen – vielleicht sogar etwas spannender, als ich es mir gewünscht hätte. Gleichzeitig zeigt es aber auch, wie eng das Feld in der LMGT3-Klasse mittlerweile zusammengerückt ist. Trotz der wechselhaften Bedingungen ist es uns gelungen, das Maximum aus unserem Paket herauszuholen. Die kühleren Temperaturen in der Schlussphase haben es uns nicht leicht gemacht, und die Position zu verteidigen war alles andere als einfach. Umso mehr freut es mich, dass wir Rang drei ins Ziel bringen und damit ein Top-Ergebnis sowie wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen konnten. Alle drei Fahrer haben einen großartigen Job gemacht - insgesamt war es ein herausforderndes, aber zugleich sehr positives Wochenende für uns.“

 

Text: Manthey Pressemitteilung

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