
Beim vierten Lauf der FIA World Endurance Championship, den 6 Stunden von São Paulo, starten die Ferrari 499P von den Positionen sieben, zehn und elf. Dieses Ergebnis stand nach den heutigen Qualifying- und Hyperpole-Sessions auf dem Interlagos-Kurs fest: Antonio Fuoco erzielte im Ferrari 499P mit der Startnummer 50 des Ferrari AF Corse Teams die schnellste Zeit der Fahrzeuge aus Maranello und geht aus der vierten Startreihe ins Rennen. Robert Kubica und Antonio Giovinazzi qualifizierten die Ferrari mit den Startnummern 83 und 51 für die fünfte beziehungsweise sechste Startreihe. Das Rennen beginnt morgen, am 12. Juli, um 11:30 Uhr Ortszeit.
Qualifying
Die erste Session fand bei trockenen Bedingungen statt. Die Lufttemperatur lag bei etwa 27 Grad Celsius, die Streckentemperatur bei rund 35 Grad Celsius. Nach der zwölfminütigen Qualifikation war der schnellste Ferrari der Wagen mit der Startnummer 50, den Antonio Fuoco pilotierte. Er belegte mit einer Runde in 1:23,524 Minuten den dritten Platz und lag lediglich 0,042 Sekunden hinter den Spitzenreitern.
Auf Platz acht folgte der Ferrari mit der Startnummer 83 von AF Corse. Robert Kubica fuhr eine Bestzeit von 1:23,683 Minuten und zog damit in die entscheidende Hyperpole-Session ein. Antonio Giovinazzi verpasste mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:23,832 Minuten den Einzug in die Hyperpole um lediglich 59 Tausendstelsekunden. Im zweiten offiziellen Ferrari AF Corse Fahrzeug mit der Startnummer 51, das er sich mit Alessandro Pier Guidi und James Calado teilt, belegte er Rang elf.
Hyperpole
In der Session der zehn schnellsten Fahrer steigerte sich Antonio Fuoco, der sich den Ferrari 499P mit der Startnummer 50 mit Miguel Molina und Nicklas Nielsen teilt, nochmals. Mit einer Runde in 1:23,387 Minuten auf dem 4,309 Kilometer langen Interlagos-Kurs sicherte er sich Startplatz sieben. Auf die Pole-Position fehlten 0,346 Sekunden. Drei Plätze dahinter platzierte sich der Ferrari 499P von Robert Kubica. Der Pole erzielte eine Bestzeit von 1:23,625 Minuten. Das Fahrzeug teilt er sich mit den Ferrari-Werksfahrern Yifei Ye und Phil Hanson.
Antonio Fuoco, Startnummer 50
„Das Gefühl mit dem Auto im Qualifying war gut und ich bin mit meiner Runde ziemlich zufrieden. In der Hyperpole fühlte sich das Auto etwas anders an und ich hatte größere Schwierigkeiten, die beste Rundenzeit zu finden. Unabhängig davon glaube ich nicht, dass mit unserem Potenzial eine deutlich bessere Position realistisch möglich gewesen wäre. Jetzt richtet sich unser Fokus auf das Rennen. Wir starten aus der vierten Startreihe, aber es ist ein langes Rennen und wir werden unser Bestes geben, um bei fehlerfreien 6 Stunden von São Paulo eine führende Rolle zu spielen und die Strategien des Teams optimal zu nutzen.“
Antonio Giovinazzi, Startnummer 51
„Ich kann nicht zufrieden sein, weil ich die Hyperpole verpasst habe. Leider habe ich in Kurve zehn einen Fehler gemacht und dadurch die Chance auf den Einzug in die Top Ten knapp verpasst. Morgen starten wir aus dem Mittelfeld und müssen das Rennen mit maximaler Entschlossenheit angehen. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu holen.“
Text: Ferrari Pressemitteilung











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