
BMW kontrolliert zur Rennhalbzeit die 6 Stunden von São Paulo der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft am Sonntag, 12. Juli 2026, auf dem Autódromo José Carlos Pace in Interlagos. Während das BMW M Hybrid V8 Team WRT von Fehlern und Strafen der Cadillac Konkurrenz profitierte, kämpften beide Hertz Team JOTA Cadillac V Series.R mit Rückschlägen und verloren die Führung.
Kevin Magnussen legte den Grundstein für den Führungswechsel bereits nach dem ersten Boxenstopp. Beide Cadillac verloren durch langsame Stopps wertvolle Zeit. Earl Bamber verbremste sich leicht bei der Einfahrt in die Box, wodurch die Mechaniker den zweiten Cadillac neu positionieren mussten. Kurz darauf verzögerte eine festsitzende Radmutter auch den Service am führenden Fahrzeug. Dadurch übernahm BMW die Kontrolle über das Rennen. Raffaele Marciello baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf mehr als 17 Sekunden vor Norman Nato im Cadillac aus. Phil Hanson rückte im privaten AF Corse Ferrari 499P auf Rang drei vor.
Für den Cadillac mit der Startnummer zwölf setzte sich die schwierige Phase fort. Will Stevens drehte den Lexus RC F GT3 von Akkodis ASP nach einer Kollision und kassierte dafür eine Fünf Sekunden Strafe. Wenig später verlor Norman Nato im Duell mit dem AF Corse Ferrari 499P ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug. Auch dahinter blieb das Rennen turbulent. Die engen Streckenverhältnisse in Interlagos sorgten für zahlreiche Zwischenfälle und Strafen. Beide Peugeot fielen nach Sanktionen aus den Top Ten zurück. Der Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer acht verlor nach einer Kollision mit dem Genesis GMR 001 zwölf Runden durch Reparaturen. Das Schwesterfahrzeug lag nach mehreren Strafen lediglich auf Platz 15.
In der LMGT3 Kategorie führte zur Rennhalbzeit die TF Sport Chevrolet Corvette Z06 GT3.R. Unterschiedliche Boxenstopp Strategien bestimmten das Geschehen, nachdem viele Teams den vorgeschriebenen Bronze Fahrer Einsatz möglichst früh beendeten. Peter Dempsey verschaffte der Corvette einen Vorsprung von mehr als zwölf Sekunden auf den Proton Competition Ford Mustang GT3 EVO mit Giammarco Levorato. Dahinter folgten der zweite Mustang sowie der AF Corse Ferrari 296 GT3 und der Heart of Racing Aston Martin Vantage GT3 Evo.
Text: NRingInfo











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