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BMW führt nach zwei Stunden in São Paulo

Bild: FIA WEC / DPPI
Bild: FIA WEC / DPPI

BMW M Team WRT hat nach zwei Stunden die Führung bei den Rolex 6 Hours of São Paulo übernommen. Kevin Magnussen lag im Hypercar mit der Startnummer 15 vor dem Cadillac V-Series.R mit der Nummer 12 von Will Stevens. In der LMGT3-Klasse bestimmten die Ford Mustang GT3 EVO von Proton Competition das Geschehen an der Spitze. Die Strecke war zum Rennbeginn leicht feucht. Mike Conway geriet bereits auf seiner Erkundungsrunde in Schwierigkeiten und berührte mit dem Toyota TR010 Hybrid mit der Startnummer 7 die Boxenmauer. Am Fahrzeug musste daraufhin die Frontpartie gewechselt werden.

Stevens behauptete beim Start die Führung und setzte sich zunächst um fünf Sekunden ab. Magnussen überholte im BMW den Cadillac mit der Nummer 38 von Earl Bamber und rückte auf Platz zwei vor. Ferdinand Habsburg übernahm im Alpine A424 mit der Startnummer 35 zwischenzeitlich die Spitze, nachdem das Team seinen ersten Stint verkürzt hatte. Beim ersten Boxenstopp verlor Stevens rund 15 Sekunden, weil sich offenbar die Radmutter vorne rechts verklemmt hatte. Der Cadillac fiel dadurch um acht Positionen zurück. Stevens kämpfte sich anschließend an Brendon Hartley im Toyota, Antonio Giovinazzi im Ferrari 499P mit der Nummer 51 und Yifei Ye im AF-Corse-Ferrari mit der Nummer 83 vorbei. Nach zwei Stunden lag er wieder auf Platz zwei hinter Magnussen.

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Ye belegte trotz einer Fünf-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe wegen eines Startvergehens den dritten Rang. Loïc Duval folgte im Peugeot 9X8 mit der Startnummer 94 auf Platz vier. Giovinazzi lag im Ferrari mit der Nummer 51 auf Rang fünf und wurde nach einer Berührung mit dem Iron Lynx Mercedes-AMG LMGT3 von Martin Berry untersucht.

Der Cadillac mit der Nummer 38 kehrte nach Problemen bei der Einfahrt zum ersten Boxenstopp in die ersten sechs zurück. Der Genesis GMR-001 mit der Startnummer 17 belegte nach einer Kollision mit dem Toyota mit der Nummer 78 den siebten Platz. Dahinter folgten beide Aston Martin Valkyrie und der zweite Genesis. Thomas Flohr erhielt im Ferrari mit der Nummer 54 eine Zehn-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe, nachdem er den Genesis von der Strecke gedreht hatte.

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Der Toyota mit der Nummer 8 musste nach Berührungen mit dem Aston Martin Valkyrie mit der Startnummer 009 und dem Genesis mit der Nummer 17 zur Reparatur an die Box. Brendon Hartley kehrte mit 13 Runden Rückstand zurück. Eine Full-Course-Yellow-Phase wegen Trümmerteilen blieb nach 70 Minuten die einzige Neutralisation der ersten beiden Rennstunden.

In der LMGT3-Klasse fuhren Stefano Gattuso und Eric Powell in den beiden Ford Mustang GT3 EVO von Proton Competition zeitweise auf den ersten beiden Plätzen. Petru Umbrarescu übernahm im Lexus mit der Nummer 87 nach einem verkürzten Boxenstopp erneut die Führung. Zum Ende der zweiten Stunde lagen die Ford zwar wieder vorne, die bereinigte Spitze hielt jedoch die Racing Team Turkey by TF Corvette mit der Nummer 34. Salih Yoluc hatte zuvor einen starken Doppelstint absolviert und an Peter Dempsey übergeben.

 

Text: NRingInfo

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