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Augusto Farfus hofft beim Heimrennen in São Paulo auf das Podium

Bild: FiA WEC/DPPI
Bild: FiA WEC/DPPI

Augusto Farfus startet am Sonntag, 12. Juli 2026, mit dem Team WRT bei den Rolex 6 Hours of São Paulo auf dem Autódromo José Carlos Pace. Der Brasilianer möchte gemeinsam mit Sean Gelael und Darren Leung im #32 BMW M4 GT3 Evo die schwierigen Ergebnisse der vergangenen Jahre hinter sich lassen und beim vierten Saisonlauf der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft vor heimischem Publikum um einen Podestplatz kämpfen.

 

Farfus bestritt bislang zwei FIA WEC Rennen in Brasilien, sammelte auf seiner Heimstrecke jedoch lediglich einen Punkt durch Platz zehn im Jahr 2024. Der 42 Jahre alte Rennfahrer aus Curitiba reist als 13. der LMGT3 Fahrerwertung nach Interlagos. Das beste Saisonresultat erzielte das Trio beim Auftakt in Imola mit Platz fünf. Eine auffällige Lackierung in den brasilianischen Nationalfarben unterstreicht den besonderen Stellenwert des Wochenendes.

 

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„Für mich ist ein Rennen vor den heimischen Fans in Interlagos einzigartig und nach Le Mans der zweitwichtigste Lauf des Jahres“, sagte Farfus. Die Nähe zu Freunden, langjährigen Wegbegleitern und zahlreichen brasilianischen Fans sorge für eine besondere Atmosphäre. Auf der Strecke verliefen die vergangenen Auftritte dagegen enttäuschend. Farfus beschrieb die Resultate der letzten beiden Jahre als bitter und möchte diese Bilanz nun korrigieren.

 

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Team WRT bereitete sich intensiv auf das Rennen vor. Die Mannschaft absolvierte bereits einen Monat vor dem FIA WEC Gastspiel Testfahrten in Interlagos und nahm zusätzlich an einem Lauf der brasilianischen GT Meisterschaft teil. Dadurch sammelte das Team weitere Kilometer und arbeitete an der Abstimmung des BMW M4 GT3 Evo. Im ersten Freien Training setzte die Crew die drittschnellste LMGT3 Zeit. Während der zweiten Sitzung spulte das Trio weitere 47 Runden ab und richtete den Fokus anschließend auf eine gute Ausgangsposition im Zeittraining.

 

„Natürlich möchte ich auf das Podium und gewinnen, aber viele äußere Faktoren liegen außerhalb unserer Kontrolle“, erklärte Farfus. Für ihn zähle vor allem, nach dem Rennen mit dem Gefühl abzureisen, gemeinsam mit der Mannschaft das bestmögliche Ergebnis erreicht zu haben. Ein Podestplatz vor den brasilianischen Fans würde diesem Anspruch eine besondere Bedeutung verleihen.

 

 

Text: NRingInfo

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