· 

Genesis Magma Racing stellt sich der ersten Übersee-Herausforderung der Saison

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Derani vor seltenem Heimrennen

 

Die Reise nach Brasilien bringt das WEC-Fahrerlager vom längsten Rennen der Saison auf der längsten Strecke des Kalenders zurück zum gewohnten Sechs-Stunden-Format – allerdings auf der mit nur 4,309 Kilometern kürzesten Strecke der Saison 2026. Der kompakte Kurs stellt Genesis Magma Racing vor neue Aufgaben, während Fahrer und Ingenieure ihre Erfahrung in der Meisterschaft weiter ausbauen. Die kurze Runde verspricht ein enges Qualifying. Genesis Magma Racing möchte dabei an die Leistung aus Le Mans anknüpfen, als sich beide GMR-001 Hypercar für die entscheidende Hyperpole-Session qualifizierten. Im Rennen dürfte das Verkehrsmanagement, insbesondere im technisch anspruchsvollen Infield mit seinen 15 Kurven, eine entscheidende Rolle im Kampf um Positionen in der Hypercar-Klasse spielen.

Pipo Derani pilotiert den Startnummer-17-Wagen und ist in dieser Saison der einzige brasilianische Fahrer in der Hypercar-Kategorie. Obwohl er aus São Paulo stammt, bietet das Wochenende eine seltene Gelegenheit für ein Heimrennen, da sich seine Karriere überwiegend in Europa und Nordamerika abspielte. Teamkollege André Lotterer sowie Paul-Loup Chatin und Dani Juncadella aus dem Fahrzeug mit der Startnummer 19 verfügen über aktuellere Erfahrungen in Interlagos. Für Mathys Jaubert und Mathieu Jaminet markiert das Rennwochenende dagegen den ersten Einsatz auf dieser Strecke.
Nach der äußerst positiven Resonanz auf das Magma-Design, das beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans debütierte, treten beide Fahrzeuge mit den Startnummern 17 und 19 weiterhin in der Lackierung an. Das Farbkonzept verläuft von einem tiefen Rot bis zum charakteristischen Magma-Ton an der Fahrzeugfront. Unverändert bleiben auch die Fahrerbesetzungen: Beide GMR-001 Hypercar starten erneut mit ihren Dreifahrer-Crews, obwohl das Rennen wieder über sechs Stunden führt.

NEWS AUS DER VULKAN BRAUEREI
VULKAN Sortiment nachhaltig weitergedacht
VULKAN SORTIMENT NACHHALTIG WEITERGEDACHT
VULKAN gewinnt den EIFEL Award 2025 für regionale Wertschöpfung
VULKAN GEWINNT DEN EIFEL AWARD 2025
Bio Biere & Mehr: Das erwartet dich im VULKAN Shop Mendig
VULKAN SHOP MENDIG: DAS ERWARTET DICH

Cyril Abiteboul, Teamchef Genesis Magma Racing

„Die 6 Stunden von São Paulo führen Genesis Magma Racing in neues Terrain – für unser Team, als Hersteller und auch für viele unserer Fahrer. Wir konnten nach Le Mans unsere Leistungen analysieren und wichtige Erkenntnisse gewinnen, die wir nun unmittelbar anwenden möchten. Das Rennen in Brasilien bringt mit der technischen Strecke und den organisatorischen Herausforderungen eines ersten Übersee-Einsatzes ganz eigene Aufgaben mit sich. Besonders freut es mich, unsere Fans in Südamerika erstmals mit beiden Fahrzeugen im Magma-Design begrüßen zu können. Diese Farbe steht im Mittelpunkt unserer Identität und der Marke Genesis Magma. Deshalb besitzt dieser Auftritt in Brasilien eine besondere Bedeutung.“

Gabriele Tarquini, Sportdirektor Genesis Magma Racing

„Die Strecke in Brasilien stellt ganz andere Anforderungen als Le Mans. Das 24-Stunden-Rennen lieferte uns viele positive Erkenntnisse. Unsere Zuverlässigkeit überzeugte und wir erweiterten unser Verständnis für das Fahrzeug sowie unsere Abläufe. Interlagos verlangt mit seinem deutlich kürzeren Rennen allerdings einen völlig anderen Ansatz. Unser Ziel besteht darin, die Lehren aus Le Mans mitzunehmen und unsere Entwicklung fortzusetzen. Jede Übersee-Veranstaltung bringt zusätzliche Komplexität mit sich. Fahrer müssen Reisen, Zeitverschiebung und wechselnde Bedingungen meistern. Gleichzeitig muss sich das gesamte Team schnell anpassen. Wir setzen weiterhin auf drei Fahrer pro Fahrzeug, weil Kontinuität für uns wichtig bleibt. So kann jeder Pilot seinen Beitrag leisten und vollständig in das Projekt eingebunden bleiben.“

Justin Taylor, Chefingenieur Genesis Magma Racing

„Die 6 Stunden von São Paulo markieren unser erstes Rennen außerhalb Europas und den Beginn einer langen Reise für Fahrzeuge und Ausrüstung. Dadurch steht unser Logistikteam vor einer großen Herausforderung. Umfangreiche Planungen sollen sicherstellen, dass nichts vergessen wird. Genau das gehört jedoch zur WEC. Le Mans stellte einen wichtigen Meilenstein beim Aufbau von Genesis Magma Racing dar. Wir sammelten zahlreiche Daten und Erfahrungen, die wir intensiv ausgewertet haben. Überraschenderweise lieferte uns Le Mans auch Erkenntnisse über das Verhalten der Reifen bei hohen Temperaturen. Interlagos besitzt zwar eine völlig andere Energiedichte und Belastungsverteilung, doch wir kennen nun einige Reaktionen des Reifens unter vergleichbaren Bedingungen. Das könnte uns im Rennen helfen, schneller auf ähnliche Entwicklungen zu reagieren.“

DIMENSIONS GROUP STORIES
Oktoberfest Hamburg 2025
OKTOBERFEST HAMBURG 2025
Truck Grand Prix 2025 am Nürburgring
TRUCK GRAND PRIX 2025 AM NÜRBURGRING
3 Palas Konstruktionen auf der bauma 2025
3 PALAS KONSTRUKTIONEN AUF DER BAUMA 2025 IN MÜNCHEN

Pipo Derani, Startnummer 17 Genesis GMR-001 Hypercar

„Ich kann kaum beschreiben, wie sehr ich mich darauf freue, endlich in der Spitzenklasse einer hochkarätigen Meisterschaft in meiner Heimatstadt anzutreten. Ich komme aus São Paulo, bin in Interlagos aber während meiner Karriere nur selten gefahren. Mit Genesis Magma Racing als einziger brasilianischer Hypercar-Fahrer dort zu starten, bedeutet mir sehr viel. Die brasilianischen Fans sorgen immer für eine großartige Atmosphäre. Viele verfolgen unser Projekt mit dem GMR-001 Hypercar bereits seit den ersten Tagen. Der Ausfall in Le Mans enttäuschte uns, zumal wir deutliche Fortschritte bei der Performance zeigten. Hoffentlich setzen wir diese Entwicklung fort, erreichen diesmal das Ziel und sammeln Punkte. Das bei meinem Heimrennen zu schaffen, wäre etwas ganz Besonderes.“

Mathys Jaubert

„Die 6 Stunden von São Paulo stellen für mich eine neue Herausforderung dar, weil ich zum ersten Mal in Interlagos antrete. Die Strecke besitzt Kultstatus und ich freue mich sehr darauf. Ich schaute zahlreiche Onboard-Videos, um den Kurs kennenzulernen, und bereitete mich zusätzlich im Simulator vor. Für mich und das Team besteht das Ziel darin, uns schnell anzupassen, unsere Entwicklung fortzusetzen und das aktuelle GMR-001-Hypercar-Paket weiterzuentwickeln. Wir möchten jede Session optimal nutzen, möglichst viele Erkenntnisse gewinnen und in der zweiten Saisonhälfte weitere Fortschritte erzielen.“

André Lotterer, Startnummer 17 Genesis GMR-001 Hypercar

„Ich freue mich sehr darauf, die Debütsaison von Genesis Magma Racing zu einem weiteren neuen Rennen zu führen, besonders weil es das Heimrennen von Pipo in einem motorsportbegeisterten Land ist. Interlagos besitzt eine große Geschichte, gilt aber gleichzeitig als anspruchsvoll. Der Asphalt unterscheidet sich deutlich von allen bisherigen Strecken dieser Saison. Dadurch warten einige Unbekannte auf Fahrer und Ingenieure. Unser erster gemeinsamer Übersee-Einsatz mit Fahrzeugen und gesamtem Team markiert einen weiteren wichtigen Schritt unserer Entwicklung. Über unsere Leistungsfähigkeit wissen wir aktuell noch wenig. Nach dem ersten Freien Training besitzen wir ein klareres Bild. Wie immer geben wir alles, möchten mit beiden Fahrzeugen das Ziel erreichen und möglichst weitere Punkte sammeln.“

Paul-Loup Chatin, Startnummer 19 Genesis GMR-001 Hypercar

„Ich freue mich sehr auf die Rückkehr nach Interlagos. Dieser traditionsreiche Ort genießt meinen großen Respekt. Wir absolvierten inzwischen die ersten drei Rennen inklusive der 24 Stunden von Le Mans. Diese Erfahrung brachte dem gesamten Team enorm viel. Die zehn Tage in Le Mans verliefen äußerst positiv und liefern uns eine starke Grundlage. Nun richtet sich der Fokus darauf, konkurrenzfähiger zu werden und den Rückstand zur Spitze zu verkleinern. Gleichzeitig befinden wir uns weiterhin in einer Entwicklungsphase. Genau das müssen wir vor Interlagos berücksichtigen. Die Strecke besitzt ein einzigartiges Layout mit überwiegend langsamen Kurven. Unser Ziel besteht darin, das Wochenende bestmöglich zu nutzen, weitere Fortschritte zu erzielen und unser Verständnis für das Fahrzeug kontinuierlich auszubauen.“

Mathieu Jaminet, Startnummer 19 Genesis GMR-001 Hypercar

„Die 6 Stunden von São Paulo unterscheiden sich natürlich deutlich von unserem letzten Rennen in Le Mans. Für unser viertes gemeinsames Rennen kehren wir zum Sechs-Stunden-Format zurück. Gleichzeitig reise ich zum ersten Mal nach Brasilien und fahre erstmals in Interlagos. Ich freue mich darauf, sowohl die Strecke als auch das Land kennenzulernen. Unser Fahrzeug zeigte bislang auf jeder Strecke eine gute Performance. Deshalb wäre es schön, wenn wir mit dem GMR-001 Hypercar mit der Startnummer 19 näher an die Spitze heranrücken und vielleicht die ersten Punkte holen könnten. Das wäre für Paul-Loup, Dani, mich und das gesamte Team ein großartiges Ergebnis. Wenn wir unseren bisherigen Entwicklungskurs fortsetzen, erscheint ein Platz unter den ersten zehn realistisch.“

Dani Juncadella

„Interlagos unterscheidet sich von allen anderen Strecken im WEC-Kalender. Aus meiner Erfahrung in der LMGT3 weiß ich, dass dort der Reifenverschleiß hoch ausfällt. Ich bin gespannt, wie sich das mit den Hypercar-Reifen auswirkt. Die Strecke gefällt mir sehr und Rennen in diesem Teil der Welt finden viel zu selten statt. Wegen des engen Layouts gestaltet sich das Verkehrsmanagement schwierig. Besonders im langsamen zweiten Sektor bewegen sich die GT-Fahrzeuge überraschend schnell, worauf wir in der Hypercar-Klasse achten müssen. Nach nur drei Rennen lernten wir bereits sehr viel und machten große Fortschritte. Nach 24 Stunden fühlt sich ein Sechs-Stunden-Rennen inzwischen fast wie ein Sprint an. Dieses Selbstvertrauen möchten wir nutzen und uns in allen Bereichen weiter steigern.“

 

Text: Genesis Magma Racing Pressemitteilung

Kommentar schreiben

Kommentare: 0