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6 STUNDEN VON SÃO PAULO: Team Peugeot TotalEnergies will in Brasilien zurückschlagen

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Nach den 24 Stunden von Le Mans reist Team Peugeot TotalEnergies zu den 6 Stunden von São Paulo mit dem Ziel, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Das Autódromo José Carlos Pace (4,309 km) ist eine hügelige und technisch anspruchsvolle Strecke, die Fahrer und Reifen besonders fordert. Im vergangenen Jahr belegte Team Peugeot TotalEnergies in Interlagos die Plätze sechs und sieben. Die 6 Stunden von São Paulo markieren den Beginn der Überseerennen in der zweiten Hälfte der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft. Nach den 24 Stunden von Le Mans reist Team Peugeot TotalEnergies nach Brasilien mit dem Ziel, einen Schritt nach vorne zu machen.

Der im Süden von São Paulo gelegene Autódromo José Carlos Pace, besser bekannt als Interlagos, ist mit 4,309 Kilometern die kürzeste Strecke im FIA-WEC-Kalender. Gleichzeitig zählt sie zu den anspruchsvollsten Austragungsorten der Saison. Das technische Layout und der raue Asphalt setzen Rennstrategie und Reifen stark unter Druck. Eine teilweise Erneuerung des Asphalts im Jahr 2023 erhöhte die Herausforderung zusätzlich und erschwert das Rennmanagement. Hinzu kommt das oft unberechenbare Wetter mit plötzlichen und heftigen Gewittern, die regelmäßig über die brasilianische Metropole ziehen.

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In Interlagos zeigte Team Peugeot TotalEnergies 2025 eine seiner stärksten Gesamtleistungen. Nach den Startplätzen vier und sechs fuhren die beiden PEUGEOT 9X8, damals noch mit jeweils zwei Fahrern besetzt, auf die Plätze sechs und sieben. Dieses solide Ergebnis sorgte für positiven Schwung im weiteren Saisonverlauf. Für die Ausgabe 2026 kehren beide PEUGEOT 9X8 zu ihren gewohnten Drei-Fahrer-Besetzungen zurück. Das Fahrzeug mit der Startnummer 93 teilen sich Paul Di Resta, Nick Cassidy und Stoffel Vandoorne. Im Fahrzeug mit der Startnummer 94 wechseln sich Loïc Duval, Malthe Jakobsen und Théo Pourchaire ab. Nick Cassidy und Théo Pourchaire lernen die legendäre Strecke von Interlagos erstmals im ersten und zweiten Freien Training kennen, die am Freitag, 10. Juli, stattfinden. Die Hyperpole beginnt am Samstag, 11. Juli, um 15:25 Uhr Ortszeit (20:25 Uhr in Frankreich). Der Start zu den 6 Stunden von São Paulo erfolgt am Sonntag, 12. Juli, um 11:30 Uhr Ortszeit (16:30 Uhr in Frankreich).

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Emmanuel Esnault – Teamchef, Team Peugeot TotalEnergies

 

„Le Mans liegt jetzt hinter uns. Im Kampf um die Meisterschaft stehen noch fünf Rennen aus, deshalb dürfen wir nicht aufgeben. Das gesamte Team arbeitet mit voller Motivation daran, in São Paulo alles zu geben, bevor die Sommerpause beginnt. Außerdem freuen wir uns sehr auf die Rückkehr nach Brasilien und auf die legendäre Strecke von Interlagos, die uns eine neue Herausforderung in dieser Saison bietet.“

 

Théo Pourchaire (PEUGEOT 9X8 #94)

 

„Ich freue mich auf São Paulo. Ich werde diese Strecke zum ersten Mal fahren, obwohl ich bereits im vergangenen Jahr als Entwicklungsfahrer bei Team Peugeot TotalEnergies dabei war. Damals konnte ich den Streckenrundgang absolvieren und mit dem Team arbeiten. In diesem Jahr bereiten wir uns so gut wie möglich vor, besonders im Simulator. Die Strecke ist wunderschön, kann aber auch Überraschungen bereithalten. Im vergangenen Jahr erzielten wir dort ein gutes Ergebnis. Es gibt keinen Grund, warum das in diesem Jahr nicht wieder gelingen sollte, aber in der WEC ist nichts selbstverständlich.“

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Paul Di Resta (PEUGEOT 9X8 #93)

 

„São Paulo war für uns im vergangenen Jahr ein echter Wendepunkt und der Beginn einer positiveren Entwicklung bei unserem Rennansatz. Es ist spannend, jetzt dorthin zurückzukehren und zu sehen, wie weit wir uns seitdem entwickelt haben. Nach Le Mans war die Situation für das gesamte Team natürlich sehr schwierig. Obwohl wir operativ und technisch ein perfektes Rennen abgeliefert haben, fehlte uns die Leistung. In São Paulo beginnt alles wieder bei null. Dort wollen wir kämpfen. Ich persönlich freue mich vor allem darauf, wieder ins Auto zu steigen. Das ist der beste Weg, ein so schwieriges Rennen zu verarbeiten. Das gesamte Team arbeitet sehr hart und ist bereit dafür.“

 

Text: Peugeot Pressemitteilung

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