Rutronik Racing schließt herausfordernde CrowdStrike 24 Hours of Spa ab

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Mit den CrowdStrike 24 Hours of Spa liegt das weltgrößte GT3-Rennen hinter den Teilnehmern, 132.000 Fans sorgten für eine spezielle Atmosphäre rund um die Ardennenachterbahn von Spa-Francorchamps. Temperaturen von teilweise über 40 Grad verwandelten das Rennen in eine spezielle Belastungsprobe für alle Teilnehmer. Rutronik Racing setzte je einen Lamborghini Temerario GT3 und einen Porsche 911 GT3 R ein.

Der neue GT3-Bolide von Lamborghini nahm erstmals an einem 24h-Rennen teil, so dass die oberste Prämisse von Rutronik Racing war, das Rennen zu beenden. Die drei Werkspiloten Luca Engstler, Patric Niederhauser und Marco Mapelli wechselten sich im Cockpit des Temerario GT3 ab. Der Rennstall aus Remchingen bewies, dass der Lamborghini Temerario GT3 sehr zuverlässig ist und absolvierte fehlerfrei die Renndistanz. Nach 537 Rennrunden, was einer Distanz von 3.761,148 Kilometern entspricht, wurde der Bolide auf Position 19 gewertet.

Antates Au, Sven Müller, Michelle Gatting und Martin Rump fuhren für Rutronik Racing im Porsche 911 GT3 R im starkbesetzten Bronze Cup. Lange Zeit des Rennens war der Porsche auf Podestkurs unterwegs, ehe technische Probleme eine Reparatur erforderten. Das Fahrzeug wurde auf dem siebten Platz in der Klasse gewertet. Nach sechs und zwölf Stunden gab es bereits Punkte in der Wertung des GT World Challenge Europe powered by AWS Endurance Cup, bei der das Quartett die Punkte für die Positionen sechs und drei einfahren konnte. Die GT World Challenge Europe powered by AWS wird in drei Wochen fortgesetzt. Nach dem längsten Rennen der Saison aktivieren die Teilnehmer dann wieder den Sprintmodus und werden in Misano an der italischen Adriaküste zwei einstündige Sprintrennen absolvieren.

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Klaus Graf, Teamchef Rutronik Racing: „Unser Ziel war, dass wir das Rennen mit dem neuen Lamborghini Temerario GT3 beenden wollten, dies haben wir ohne größere technische Probleme geschafft. Wir hatten einige Kleinigkeiten, aber dies ist normal in einem 24-Stunden-Rennen. Dies war mir persönlich sehr wichtig und daher bin ich sehr stolz auf das Team. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft, die extrem gute Vorbereitungsarbeit geleistet hat. Prima war auch die Unterstützung die Lamborghini bringt, so dass wir auch gemeinsam weiterkommen. Wir haben eine sehr gute Basis erreicht, was wichtig ist. Das wir im ersten Jahr performancetechnisch nicht mitspielen können, war ein wenig zu erwarten, da müssen wir noch ein bisschen an allen Bereichen arbeiten. Es waren brutale Bedingungen mit der Hitze für die Fahrer und die Crew. Es war am Rande des möglichen, was wir leisten konnten, umso stolzer ist man dann, wenn man die Zielankunft feiern kann. Mit unserem Porsche waren wir lange Zeit auf Podiumskurs, hatten dann aber leider einen Defekt mit dem Keilriemen an der Lichtmaschine, den wir dann wechseln mussten, was wir aber schnell reparieren kann. Damit waren wir dann leider aus dem Kampf um die Podiumskämpfe raus. Am Ende bleibt ein siebter Platz in der Bronze Wertung, was sicherlich nicht unser Ziel war, da wir schon gedacht haben, um die Podiumsplätze mitzufahren. Die Pace vom Auto war gut, aber am Ende hätten wir problemfreier durchkommen müssen.“

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Marco Mapelli, Lamborghini Temerario GT3 #96: „Wir haben das erste 24-Stunden-Rennen des Lamborghini Temerario GT3 beendet, was – um ehrlich zu sein – ein großes Fragezeichen durch die Zuverlässigkeit war. Ich finde, dass das Team einen tollen Job in der Vorbereitung des Autos, dem Rennmanagement und bei der Strategie gemacht hat. Die Boxenstopps haben super funktioniert und ich denke, dass wir alle gemeinsam einen tollen Job gemacht haben. Leider war die Performance nicht ganz dort, wo wir sie uns erhofft haben. Wir können aber sehr zufrieden sein, da wir einen Meilenstein des Autos erreicht haben und arbeiten nun weiterhin hart an der Performance.“

Michelle Gatting, Porsche 911 GT3 R #97: „Es war mein erstes Rennen mit Rutronik Racing. Ich denke, dass es positiv ist, dass beide Autos das Rennen beenden konnten, gerade da wir wissen, dass Spa ein sehr hartes Rennen ist und viele Fahrzeuge nicht die Zielflagge sahen. Leider hatten wir technische Probleme, die uns aus dem Kampf für das Podium gerissen haben. Ich finde dies sehr schade, da wir den Speed für ein Podium gehabt hätten. Für eine Sieg waren wir nicht schnell genug, aber ein Podium war möglich. Ich möchte mich bei den Mechanikern bedanken, die bei den harten Bedingungen und der unglaublichen Hitze ihr bestmögliches gegeben haben. Vielen Dank an Rutronik Racing, es war mir eine Ehre und ich wünsche dem Team viel Erfolg für die restliche Saison.“

 

Text: Rutronik Racing Pressemitteilung

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