
Die 79. Ausgabe der CrowdStrike 24 Hours of Spa, die mit über 132.000 Zuschauern einen neuen Besucherrekord aufstellte, begann und endete für Team WRT mit Frustration. Das Team hatte sich von seinem Heimrennen deutlich mehr erhofft. Trotz einer fantastischen Leistung der Fahrer und Crews sowie perfekt durchgeführter Rennen konnten die acht BMW M4 GT3 EVO im Starterfeld zu keinem Zeitpunkt auf Augenhöhe mit den Spitzenteams kämpfen. Die zuständigen Sportbehörden griffen erst am Samstagmorgen mit Korrekturmaßnahmen ein, die sich letztlich als wirkungslos erwiesen.
Am Ende kämpfte die Startnummer 30 mit Amaury Cordeel, Mathieu Detry, Matisse Lismont und Ignacio Montenegro bis zum Schluss um den Sieg in der Silver Cup-Klasse. Dank eines fehlerfreien Rennens belegte das Quartett den zweiten Platz und verpasste den Klassensieg lediglich um 11,5 Sekunden. Bemerkenswert dabei: Die Startnummer 30 gehörte zu nur vier Fahrzeugen der insgesamt 69 Starter, die das Rennen ohne eine einzige Strafe beendeten.
Bei den Pro-Fahrzeugen erreichte die Startnummer 46 mit Dan Harper, Max Hesse und Valentino Rossi den sechsten Gesamtrang. Eine Zehn-Sekunden-Strafe wegen eines Vergehens während einer Full Course Yellow-Phase kostete zusätzliche Zeit. Die Startnummer 32 mit Jordan Pepper, Kelvin van der Linde und Charles Weerts belegte nach einem späten technischen Defekt in der vorletzten Runde den zwölften Gesamtrang. Bis dahin hatte das Fahrzeug trotz eines Schadens vorne links aus der ersten Runde um den achten Platz gekämpft. Die notwendige Reparatur kostete in der Anfangsphase eine Runde, die Fahrer und Boxencrew dank einer hervorragenden Strategie jedoch wieder aufholen konnten.
Teamchef Vincent Vosse zog ein gemischtes Fazit: „Wir waren bestens auf die 24 Stunden von Spa vorbereitet und jeder Beteiligte hat sein Bestes gegeben. Jeder weiß, wie wichtig dieses Rennen für uns ist und wie viel harte Arbeit, Entschlossenheit und Motivation wir jedes Jahr investieren. Wir haben sehr solide Rennen gezeigt, unsere Autos haben gut funktioniert und ich bin unglaublich stolz auf die Arbeit unserer Fahrer, Ingenieure, Crews und Mitarbeiter. Aber es sieht so aus, als wären wir nicht zur Party eingeladen gewesen …“
Abseits der Rennstrecke, aber dennoch ganz nah am Geschehen, erlebte Team WRT ein großartiges Wochenende. Das Team begrüßte mehr als 1.400 Gäste, Partner, Familienangehörige und Unterstützer, die verschiedene Aktivitäten und Erlebnisse genießen konnten. Außerdem empfing Team WRT im Rahmen seines Engagements für lokale Wohltätigkeitsorganisationen junge Patienten. Damit unterstrich das Team seine Philosophie „We aRe a Team“, auch wenn die sportlichen Ergebnisse nicht den eigenen Erwartungen entsprachen.
Text: WRT Pressemitteilung











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