
Ferrari startet beim diesjährigen CrowdStrike 24 Hours of Spa von der besten Ausgangsposition, nachdem Alessio Rovera in der Superpole eine dominante Vorstellung ablieferte. Der italienische Hersteller dominierte mit dem 296 GT3 EVO auf dem Ardennenkurs. Rovera führte jede einzelne Ausscheidungsrunde an und sicherte sich anschließend souverän die Pole Position im finalen Shootout. Damit holte Ferrari die erste Pole bei diesem Rennen seit 2017.
Das neue Superpole-Format reduzierte das ursprünglich 32 Fahrzeuge starke Feld zunächst auf 16, anschließend auf acht und schließlich auf vier Fahrzeuge. Zu den prominentesten Ausgeschiedenen im ersten Abschnitt gehörte das komplette BMW-Aufgebot. Jordan Pepper im #32 Team WRT BMW verpasste den Einzug als 18. nur knapp.
Der Superpole-Sieger des Vorjahres, Marvin Kirchhöfer, qualifizierte sich im #59 Garage 59 McLaren zwar knapp für die zweite Runde, schied dort jedoch mit Platz neun aus. Auch Ricardo Feller im #80 Lionspeed GP Porsche verpasste nach Platz 16 den Einzug in die nächste Runde.
Damit standen die letzten acht Teilnehmer fest. Ein komplettes Ferrari-Quartett in den Top vier schien möglich, doch starke Auftritte von Tom Fleming im #58 Garage 59 McLaren und Jules Gounon im #3 Mercedes-AMG Team Verstappen Racing verhinderten dies. Beide erreichten gemeinsam mit den beiden AF Corse Ferrari das Finale.
Frederik Schandorff im #71 Selected Car Racing Ferrari belegte Rang fünf vor Ariel Levi im #66 Tresor Attempto Audi. Der Israeli setzte ebenfalls ein Ausrufezeichen und sicherte sich die Pole Position im Silver Cup mit dem Fahrzeug, das zuletzt den überraschenden Gesamtsieg in Monza eingefahren hatte.
Dennis Marschall fuhr den #74 Kessel Racing Ferrari auf Platz sieben. Das Fahrzeug hatte zuvor bereits die Klassenpole im Bronze Cup geholt und war als einziges Bronze-Cup-Auto unter die letzten 32 eingezogen. Lucas Auer komplettierte das Feld der besten acht im #48 Mercedes-AMG Team Mann-Filter. Nachdem Rovera alle vorherigen Sessions angeführt hatte, galt er als klarer Favorit für die Pole Position im abschließenden Einzelrunden-Shootout und bestätigte diese Rolle eindrucksvoll. Zunächst setzte sein Teamkollege Arthur Leclerc im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 50 die erste Richtzeit, doch Rovera unterbot diese mit einer Runde in 2:18,613 Minuten um mehr als eine halbe Sekunde.
Tom Fleming verhinderte anschließend eine komplette Ferrari-Startreihe eins. Der McLaren-Pilot sicherte sich Platz zwei, verdrängte Leclerc um mehr als eine Zehntelsekunde auf Rang drei und holte gleichzeitig die Pole Position im Gold Cup. Jules Gounon spielte im Kampf um die Pole diesmal keine entscheidende Rolle und verlor mehr als eine Sekunde auf Rovera. Mit diesem Ergebnis sicherte sich Ferrari die erste Pole Position in Spa seit 2017, als James Calado für das von AF Corse eingesetzte Kaspersky Motorsport Team die Bestzeit markierte. Der Ferrari mit der Startnummer 51 erreichte bei den vergangenen beiden Austragungen jeweils einen Podestplatz. Alessio Rovera gehörte in beiden Jahren zur Fahrerbesetzung. Das größte GT-Rennen der Welt startet am Samstag um 16:30 Uhr. Die komplette Rennübertragung läuft weltweit live und kostenlos auf dem YouTube-Kanal von GT World.
Text: SRO Pressemitteilung











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