Silver Cup Vorschau: Nachwuchstalente kämpfen um den Klassensieg bei den 24 Stunden von Spa

Bild: Marc Hilger
Bild: Marc Hilger

Die Silver Cup zählt traditionell zu den unberechenbarsten Klassen bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa. Viele Fahrer stehen noch am Anfang ihrer GT-Karriere und nutzen das Rennen auf der Ardennen-Achterbahn als Bühne, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die Mischung aus Talent, Ehrgeiz und Risikobereitschaft sorgt regelmäßig für Überraschungen und spektakuläre Leistungen.

 

Mit 17 Fahrzeugen von acht Herstellern stellt die Silver Cup 2026 erneut eines der größten Felder im gesamten Teilnehmerfeld. Alle Cockpits bestehen ausschließlich aus Silver-Fahrern, wodurch die Leistungsunterschiede besonders gering ausfallen.

 

Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt die Bedeutung dieser Klasse. Fahrer wie Luca Stolz, Fabian Schiller, Ricardo Feller, Mattia Drudi, Simon Gachet, Arthur Rougier oder Benjamin Goethe sammelten hier wichtige Erfahrungen, bevor sie zu Werksfahrern großer Hersteller aufstiegen.

 

Als Favorit reist Tresor Attempto Racing nach Spa-Francorchamps. Das Audi-Team feierte zuletzt einen überraschenden Gesamtsieg in Monza und führt mit Rocco Mazzola, Ariel Levi und Sebastian Øgaard die Silver-Cup-Wertung an. Die Mannschaft kennt den Weg zum Erfolg in Spa. 2024 gewann Tresor Attempto die Bronze Cup und erreichte 2020 Rang zwei im Gesamtklassement. Für das 24-Stunden-Rennen verstärkt Mark Kastelic das Fahrerquartett.

 

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Zu den stärksten Herausforderern zählen Pure Rxcing mit Porsche sowie Team WRT mit BMW. Beide Teams dominierten den Saisonauftakt auf dem Circuit Paul Ricard und mischten auch in Monza vorne mit. Besonders Team WRT dürfte zahlreiche Fans hinter sich wissen. Mit Amaury Cordeel, Matisse Lismont und Mathieu Detry stehen gleich drei Belgier im Aufgebot. Ergänzt wird das Trio durch den argentinischen Nachwuchsfahrer Ignacio Montenegro.

 

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Auch Titelverteidiger Walkenhorst Motorsport besitzt gute Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Der Aston Martin mit der Startnummer 35 startet unter anderem mit Vorjahressieger Mateo Villagomez und SRO GT Academy Gewinner Gaspard Simon. Ebenfalls im Aston-Martin-Lager zählt Comtoyou Racing mit dem belgischen Talent Kobe Pauwels zu den Kandidaten für Spitzenplätze.

 

AF Corse darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Das Ferrari-Team setzt mit Jeff Machiels und Gilles Stadsbader auf zwei belgische Fahrer im Silver-Cup-Aufgebot. GetSpeed Team Bartone Bros verstärkt seine Mannschaft mit dem schnellen Polen Karol Basz und bringt damit zusätzliche Qualität ins Feld.

 

Weitere starke Teams wie Dinamic GT mit Porsche, Rinaldi Racing mit Ferrari, Team RJN mit McLaren, Saintéloc Racing mit Audi sowie HRT mit Ford sorgen für zusätzliche Spannung. Besonders erfahren präsentieren sich David Perel bei Rinaldi Racing und Ezequiel Perez Companc bei Saintéloc Racing, die beide bereits Klassensiege bei den 24 Stunden von Spa feiern konnten.

 

McLaren tritt gleich mit mehreren vielversprechenden Silver-Cup-Projekten an. Optimum Motorsport, Greystone GT und CSA Racing vertrauen auf junge Talente mit großem Potenzial. Neu dabei ist Team Motopark, das sein Debüt in der GT World Challenge Europe gibt. Mit Yannick Mettler, Silver-Cup-Sieger von 2024, und dem ehemaligen Formel-Nachwuchsfahrer Christian Mansell bringt das Team eine interessante Fahrerkombination an den Start.

 

Die Ausgangslage vor dem Rennen könnte kaum enger sein. Zahlreiche Teams besitzen realistische Chancen auf den Klassensieg. Wer sich am Ende durchsetzt, entscheidet sich erst nach 24 intensiven Stunden auf dem Circuit de Spa-Francorchamps.

 

 

Text: NRingInfo

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