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TGI Team by GRT meistert Hitzeschlacht auf dem Lausitzring mit bestem Saisonresultat in der DTM

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Das dritte Rennwochenende der DTM-Saison 2026 auf dem Lausitzring war vom 19. bis 21. Juni ein weiterer Härtetest für das TGI Team by GRT und den neuen Lamborghini Temerario GT3. Gnadenlose Sommerhitze und Gewitterschauer stellten sowohl das Material als auch Fahrer und Crew auf die Probe. Im Sonntagsrennen zeigte Mirko Bortolotti die perfekte Race Execution und holte mit Platz fünf das bis dato beste Saisonresultat des Teams. Für Maximilian Paul war es ein Heimspiel mit gemischten Gefühlen. Der Dresdener zeigte mit Platz sechs im ersten Lauf eine überzeugende Pace, durfte sich über das Ergebnis nach Strafen für mehrere Fahrer aber schlussendlich nicht freuen.

 

Bereits am Trainingsfreitag sahen sich die Teams auf dem nur eine Autostunde von Dresden entfernten Lausitzring mit hochsommerlichen Bedingungen konfrontiert. Im ersten Training auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs setzte Mirko Bortolotti ein erstes Ausrufezeichen. Er markierte im 21 GT3-Fahrzeuge starken DTM-Feld den dritten Platz, nur 0,037 Sekunden über der Bestzeit. Maximilian Paul legte mit Position acht ebenfalls einen vielversprechenden Start ins Wochenende hin.

 

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Im ersten Qualifying erreichten die beiden Lamborghini Factory Driver am Samstagmorgen die Startplätze 14 und 17. Vor dem Rennstart herrschten immer noch 33 Grad Celsius Außentemperatur, ein Gewitterschauer regnete die Rennstrecke jedoch vollständig ein. GRT entschied auf gesplittete Strategien mit Slicks für Maximilian Paul und Regenreifen für Mirko Bortolotti. Letzterer profitierte von der Strategie nicht. Beim Start fuhr er zwar zunächst auf P9 vor, doch ein frühes Safety Car sorgte dafür, dass er den Vorteil der Reifen auf nasser Strecke nicht weiter nutzen konnte. In Runde 15 musste er vorzeitig abstellen. Maximilian Paul hingegen setzte seine Reifenstrategie auf abtrocknender Strecke perfekt um und erreichte im Ziel einen hervorragenden sechsten Platz. Nach dem Rennen wurden jedoch vier Fahrer für Geschwindigkeitsübertretungen unter Full Course Yellow bestraft, darunter auch Paul. Die Strafe warf ihn im Ergebnis auf Platz 14 zurück.

 

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Am Sonntag gingen Mirko Bortolotti und Maximilian Paul von den Startplätzen neun und 19 ins zweite Rennen über 55 Minuten plus eine Runde. Nach seinem Ausfall im ersten Rennen, konnte der 36-jährige Italiener bei heißen Temperaturen auf frische Slicks zurückgreifen. Im ersten Stint nutzte er den Overcut und sprang dadurch nach den Pitstops von P8 auf P5. Schnelle Pace verschaffte ihm im zweiten Stint ein komfortables Polster gegenüber seinen Verfolgern. Nach dem zweiten Boxenstopp-Fenster machte er in den letzten zehn Minuten noch sieben Sekunden auf den Viertplatzierten gut, doch die Zeit reichte nicht für eine finale Attacke. Mit Position fünf holte er dennoch das bisher beste Saisonresultat für das TGI Team by GRT. Maximilian Paul hatte sich gegen Rennhalbzeit bereits in die Punkteränge vorgearbeitet, musste nach 29 Runden aber mit einem technischen Problem aufgeben.

 

Die nächste Challenge mit dem Lamborghini Temerario GT3 wartet bereits am kommenden Wochenende mit den CrowdStrike 24 Hours of Spa-Francorchamps. Das Saisonhighlight des GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup wird für die Mannschaft rund um Mirko Bortolotti, Franck Perera und Maximilian Paul das erste 24-Stunden-Rennen mit dem neuen GT3-Boliden. Im Vorjahr feierte das Grasser Racing Team mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO2 einen historischen ersten Sieg für den italienischen Hersteller beim Langstreckenklassiker in Belgien. In der DTM geht es vom 3. bis 5. Juli ebenfalls mit dem Saisonhöhepunkt weiter. Das vierte Rennwochenende findet auf dem Norisring in den Straßen von Nürnberg statt.

 

#63 Mirko Bortolotti (ITA)

Qualifying 1: P14 - Rennen 1: DNF

Qualifying 2: P9 - Rennen 2: P5

 

Mirko Bortolotti: "Alles in allem ist es ein positiver Ausgang. Wir arbeiten auf unsere Ziele hin und kommen Schritt für Schritt dorthin. Der Samstag war einfach eine Lotterie, die nicht zu unseren Gunsten ausging, aber wir können wirklich stolz auf den hart erkämpften fünften Platz am Sonntag sein. Den haben wir uns absolut auf der Strecke und dank der großartigen Leistung des gesamten Teams verdient."

 

#19 Maximilian Paul (GER)

Qualifying 1: P17 - Rennen 1: P14

Qualifying 2: P19 - Rennen 2: DNF

 

Maximilian Paul: "Wir haben erneut Fortschritte mit dem neuen Auto gemacht, was für mich wieder der wichtigste Aspekt war. Natürlich hätte ich das Resultat am Samstag bei meinem Heimrennen gerne mitgenommen. Wir hatten mit Platz sechs ein mega Rennen und es wären ein paar gute Punkte gewesen, aber leider hat unter FCY der Limiter nicht richtig funktioniert. Das ist sehr schade, aber insgesamt war es trotzdem wieder ein positives Wochenende."

 

 

Gottfried Grasser, Teamchef: "Das Wochenende hat uns wieder gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Sonntag war sehr positiv. Wir hatten eine super Rennpace, Mirko hat gezaubert und das Potenzial des Pakets voll ausgeschöpft. Max ist das im ersten Rennen ähnlich gut gelungen, aber leider hat ihm die Technik während der FCY einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine harte Nuss ist für uns mit Blick auf die Performance nach wie vor das Qualifying. Es gelingt uns noch nicht, den Peak der Reifen optimal zu nutzen. Wir müssen das noch besser verstehen, denn eine gute Ausgangslage macht in der DTM absolut den Unterschied. Letztendlich können wir für den Moment zufrieden sein. Ich bin stolz auf das Team und unsere Fahrer, denn vor ein paar Wochen waren wir von solchen Resultaten noch weit entfernt. Es macht Spaß, wieder konkurrenzfähig zu sein und diese Entwicklung zu sehen. Jetzt sind wir gespannt auf unser erstes Langstreckenrennen mit dem Temerario GT3. Ein Sieg wie im Vorjahr ist unwahrscheinlich, aber wir arbeiten diese Saison in erster Linie für die Zukunft und wollen deshalb auch in Spa möglichst viel Erfahrung sammeln."

 

Text: Pressemeldung TGI Team by GRT

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