
Am vergangenen Wochenende konnte HRT Ford Racing auf dem DEKRA Lausitzring die erste Podiumsplatzierung mit dem Ford Mustang GT3 in der DTM erringen. Rookie Finn Wiebelhaus fuhr in seinem erst sechsten DTM-Rennen mit dem Ford Mustang GT3 #64 im Sonntagsrennen zu seinem ersten Podiumserfolg und sorgte dafür, dass die Marke Ford nach 37 Jahren wieder auf dem Siegertreppchen in dieser prestigeträchtigen Rennserie vertreten war. Teamkollege Arjun Maini rundete mit der Pole Position und dem vierten Rang in diesem Rennen die gute Teamleistung an diesem Wochenende ab.
Ulrich, zunächst herzlichen Glückwunsch zum ersten Podium und zur ersten Pole Position mit dem Ford Mustang GT3 in der DTM. Da kann man von einem guten Rennwochenende sprechen, oder?
„Vielen Dank. Ja, ich denke, wir können auf ein sehr positives Wochenende zurückblicken. Das erste DTM-Podium für den Ford Mustang GT3 ist ein wichtiger Meilenstein für unser gesamtes Team und auch für Ford Racing. Finn hat mit seiner Leistung eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial sowohl in ihm als auch im Fahrzeug steckt. Gleichzeitig hat Arjun mit der Pole Position und Platz vier ebenfalls unterstrichen, dass wir mittlerweile konstant um die Spitzenplätze kämpfen können. Auch im ADAC GT Masters konnten wir mit zwei Podiumsplätzen überzeugen.
Besonders freut mich, dass wir über das gesamte Wochenende hinweg konkurrenzfähig waren und nicht nur in einzelnen Sessions überzeugen konnten. Das zeigt, dass wir als Team in den vergangenen Monaten die richtigen Schritte gemacht haben. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass die DTM extrem eng umkämpft ist und man sich auf einem solchen Ergebnis nicht ausruhen darf. Es ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit, aber eben auch ein Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“
In den letzten Wochen und Monaten konnte man bei den von HRT eingesetzten Ford Mustang GT3 eine Leistungssteigerung beobachten. Ist diese Steigerung ein Resultat des neuen Evo-Pakets oder spielen noch andere Faktoren eine Rolle?
„Das Evo-Paket hat sicherlich seinen Anteil daran und bringt Verbesserungen mit sich, die uns helfen, das Fahrzeug noch besser auf unterschiedliche Streckencharakteristiken abzustimmen. Allerdings wäre es zu einfach, die Entwicklung ausschließlich darauf zurückzuführen. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr intensiv gearbeitet – gemeinsam mit Ford Racing, unseren Ingenieuren und den Fahrern. Wir verstehen das Fahrzeug heute deutlich besser als noch zu Saisonbeginn und können das vorhandene Potenzial wesentlich konsequenter ausschöpfen.
Auch die Abläufe im Team haben sich weiter eingespielt. Im Motorsport ist es am Ende immer das Gesamtpaket, das den Unterschied macht. Genau dieses Gesamtpaket entwickelt sich Schritt für Schritt weiter, und das spiegelt sich inzwischen auch in den Ergebnissen wider. Der Lausitzring war dafür ein gutes Beispiel. Wir konnten über das gesamte Wochenende hinweg eine hohe Performance zeigen und haben gesehen, dass wir uns in die richtige Richtung entwickeln. Trotzdem befinden wir uns weiterhin in einem Lernprozess und arbeiten daran, das Potenzial des Ford Mustang GT3 noch konsequenter auszuschöpfen.“
Bereits am kommenden Wochenende steht mit den CrowdStrike 24 Hours of Spa bereits das nächste große Event an, gefolgt vom DTM-Saisonhighlight auf dem Norisring. Was sind die Ziele für die Rennen?
„Mit den CrowdStrike 24 Hours of Spa wartet eines der absoluten Highlights im internationalen GT-Sport auf uns. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass wir auch auf der Langstrecke kontinuierlich Fortschritte machen. Sowohl unser Auftritt zuletzt in Monza in der GT World Challenge Europe als auch die Leistungen bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring haben deutlich gemacht, dass wir mit dem Ford Mustang GT3 inzwischen auf höchstem Niveau konkurrenzfähig sind. Leider hat uns bei beiden Veranstaltungen das notwendige Quäntchen Rennglück gefehlt, dass du bei solchen Rennen immer brauchst. Aber die Entwicklung passt und daran möchten wir in Spa natürlich anknüpfen.
Bei einem 24-Stunden-Rennen stehen Zuverlässigkeit, eine perfekte Teamleistung und eine fehlerfreie Strategie genauso im Mittelpunkt wie die reine Geschwindigkeit. Das Feld in Spa ist traditionell extrem stark besetzt und die Leistungsdichte enorm hoch. Unser Anspruch ist es deshalb, über die gesamte Distanz konstant vorne mitzufahren, Fehler zu vermeiden und uns in eine Position zu bringen, aus der heraus wir am Ende um ein Spitzenresultat kämpfen können.
In der DTM wollen wir das Momentum vom Lausitzring mit an den Norisring nehmen. Gleichzeitig wissen wir, wie eng das Feld in der DTM ist und dass jedes Detail entscheidend sein kann. Unser Ziel ist es, die positive Entwicklung fortzusetzen, erneut um Spitzenplätze zu kämpfen und wichtige Punkte für die Meisterschaft einzufahren. Wenn wir die Form der vergangenen Wochen bestätigen können, dann haben wir gute Chancen, auch auf dem Norisring eine wichtige Rolle zu spielen.“
Text: Haupt Racing Team Pressemitteilung











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