
Nach einem erfolgreichen Wochenende in Zandvoort reist Emil Frey Racing zum dritten DTM-Saisonlauf an den DEKRA Lausitzring. In den Niederlanden zeigte das Team eine solide Gesamtleistung: Matteo Cairoli gewann sein erstes DTM-Rennen von der Pole Position aus, Thierry Vermeulen sicherte mit Platz drei einen weiteren Podestplatz für den Schweizer Rennstall. In der Teamwertung belegt Emil Frey Racing aktuell mit 77 Punkten den dritten Platz.
Der DEKRA Lausitzring stellt andere Anforderungen als der Küstenkurs in den Dünen. Die 4,6 Kilometer lange Strecke in Brandenburg verbindet enge, technisch anspruchsvolle Sektoren mit einem schnellen Schlussabschnitt. Bodenwellen und ein griparmer Belag verlangen präzise Abstimmungsarbeit – Faktoren, die das Team beim offiziellen DTM-Test Anfang Juni bereits unter die Lupe nehmen konnte. Hinzu kommt das Wetter: In der Vergangenheit sorgten am Lausitzring immer wieder kräftige Regenschauer für Überraschungen und stellten die Strategen vor kurzfristige Entscheidungen.
Für Emil Frey Racing geht es am Lausitzring darum, die Erkenntnisse aus Zandvoort zu nutzen und erneut konstant Punkte einzufahren. Es ist gleichzeitig der erste Deutschland-Auftritt der Saison – ein Wochenende, das traditionell viele Zuschauer anzieht und dem Motorsport in der Region besondere Aufmerksamkeit beschert.
Lorenz Frey-Hilti, Team Principal
„In Zandvoort haben wir einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht – die Ergebnisse haben das bestätigt. Nun gilt es, Platz drei in der Teamwertung zu halten und wenn möglich weiter nach vorne auszuarbeiten. Am Lausitzring konnten wir in der Vergangenheit bereits gute Resultate erzielen, aber das Wetter bleibt dort immer eine grosse Unbekannte – vor allem wenn es um die Strategie geht."
Jürg Flach, Technischer Direktor
„Mit dem Lausitzring verbinden uns unterschiedliche Emotionen, jedoch konnten wir im letzten Jahr mit Jack Aitken ein Rennen gewinnen. Anfang Juni haben wir, wie alle anderen DTM Teams, auf dem Lausitzring getestet. Wir haben mit dem Ferrari 296 GT3 Evo ein gutes Setup erarbeitet, was den Fahrern das nötige Vertrauen ins Fahrzeug gibt.“
Matteo Cairoli (Italien)
„Der Lausitzring ist eine Strecke, an die ich zum Glück gute Erinnerungen habe – auch wenn ich zuletzt im Jahr 2018 dort Rennen gefahren bin. Wir sollten konkurrenzfähig sein, und ich werde alles geben, um über das gesamte Wochenende gute Ergebnisse und Punkte einzufahren.“
Thierry Vermeulen (Niederlande)
„Am Lausitzring liegen die Autos im Qualifying immer sehr eng zusammen – das macht die Startaufstellung jedes Mal zu einem spannenden Unterfangen. Gleichzeitig bietet die Strecke gute Möglichkeiten zum Überholen, was die Rennen interessant macht. Was mich persönlich zuversichtlich stimmt: Beim Test konnten wir die Fortschritte, die wir in Zandvoort gemacht haben, bestätigen. Das Auto fühlt sich gut an, und wir gehen vorbereitet ins Wochenende."
Text: Emil Frey Racing Pressemitteilung











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