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Vier-Stunden-Zusammenfassung: Toyota übernimmt die Spitze, während sich der Kampf um die Führung in Le Mans zuspitzt

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Nach vier Rennstunden der 24 Stunden von Le Mans 2026 entwickelt sich an der Spitze ein packender Vierkampf. Toyota, BMW und Cadillac lieferten sich in der Anfangsphase ein enges Duell um die Führung und wechselten sich mehrfach an der Spitze des Feldes ab.

 

Radsport-Legende Sir Mark Cavendish gab den Startschuss zur 94. Auflage des Langstreckenklassikers. Bereits die ersten Runden zeigten die enorme Leistungsdichte der Hypercar-Klasse. Insgesamt 18 Hypercars führten das Feld vor den 19 LMP2-Prototypen und 25 LMGT3-Fahrzeugen in die erste Kurve.

 

Toyota setzt auf eine andere Strategie

Während die ersten Rennrunden von intensiven Positionskämpfen geprägt waren, änderte sich das Bild mit dem ersten Verkehr durch langsamere Klassen. Besonders Toyota wählte dabei einen anderen Ansatz als die Konkurrenz.

 

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Der Toyota mit der Startnummer acht absolvierte seinen ersten Boxenstopp bereits in Runde acht, mehrere Umläufe früher als die direkten Rivalen. Mit freier Strecke vor sich nutzte Sébastien Buemi die Gelegenheit und fuhr konstant schnelle Rundenzeiten. Dadurch arbeitete sich der Schweizer von Platz 15 bis an die Spitze vor, während BMW und Cadillac wertvolle Zeit im Verkehr verloren.

 

Mit jedem weiteren Stopp baute Toyota den Vorsprung aus. Aus wenigen Sekunden wurden zunächst 19 und später sogar 27 Sekunden. Die Japaner profitierten bislang von einem fehlerfreien Rennverlauf und einer konsequent umgesetzten Strategie.

 

Cadillac und BMW bleiben in Schlagdistanz

BMW reagierte auf den Vorstoß von Toyota und versuchte, den Rückstand in Grenzen zu halten. Doch kurz vor Ablauf der dritten Rennstunde sorgte eine Full-Course-Yellow-Phase für zusätzliche Spannung.

 

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Während Toyota seinen Stopp bereits absolviert hatte, mussten der BMW mit der Startnummer 20 und der Cadillac mit der Nummer zwölf zunächst einen kurzen Tankstopp einlegen und anschließend erneut an die Box kommen. Dadurch gerieten beide Fahrzeuge strategisch ins Hintertreffen.

 

Cadillac präsentierte sich dennoch stark. Besonders die Startnummer 38 mit Jack Aitken am Steuer zeigte hohes Tempo. Der Brite verkürzte den Rückstand auf BMW innerhalb einer Stunde deutlich und übernahm nach dreieinhalb Stunden die zweite Position. In der Anbremszone zur zweiten Schikane setzte er sich gegen Sheldon van der Linde im BMW durch.

 

Allerdings verfügte der BMW zu diesem Zeitpunkt über einen größeren Energievorrat. Dadurch deutet sich für die kommenden Stunden ein spannender Dreikampf zwischen Toyota, Cadillac und BMW an.

 

Alpine lauert, Ferrari kassiert Strafe

Alpine gehörte in der Anfangsphase ebenfalls zu den positiven Überraschungen. Die Startnummer 35 überzeugte mit starker Einzelrundenpace, verlor bei hohen Temperaturen und voller Tankladung jedoch etwas an Boden. Charles Milesi lag nach vier Stunden auf Rang fünf und hielt Kontakt zur Spitzengruppe.

 

Dahinter rückte die Ferrari 499P mit der Nummer 50 immer näher. Weniger erfreulich verlief das Rennen für die Schwesterfahrzeuge.

 

Die Ferrari mit der Nummer 51 kollidierte bei einem Überholmanöver mit dem Proton-Competition-Oreca mit der Nummer neun. Beide Fahrzeuge kamen im Bereich vor Tertre Rouge von der Strecke ab und rissen mehrere Streckenbegrenzungen mit. Die Rennleitung verhängte daraufhin eine Durchfahrtsstrafe gegen Ferrari.

 

Genesis behauptete sich nach vier Stunden mit einem Fahrzeug in den Top Ten. Die Titelverteidiger von AF Corse mit der Nummer 83 kämpfen dagegen bislang außerhalb der ersten Zehn und befinden sich gemeinsam mit den beiden Aston-Martin-Valkyrie im Mittelfeld des Hypercar-Feldes.

 

Spannender Kampf in der LMP2-Klasse

Auch in der LMP2-Kategorie entwickelte sich ein enger Kampf um die Spitzenpositionen.

Polesetter IDEC Sport verwandelte die beste Startposition zunächst in die Führung. Dahinter lieferten sich Duqueine Team und Forestier Racing by Panis über weite Strecken ein direktes Duell.

 

Die beiden Fahrzeuge von Inter Europol Competition profitierten von längeren Stints und mischten ebenfalls im Kampf um die Spitzenplätze mit. Ebenfalls im Blick behalten sollte man CLX Motorsport. Das Team arbeitete sich unauffällig auf Rang vier vor und hält weiterhin Kontakt zur Spitze.

 

 

Nach vier Rennstunden bleibt damit in allen Klassen alles offen. Besonders an der Spitze der Hypercar-Kategorie deutet sich ein hochspannender Schlagabtausch zwischen Toyota, Cadillac und BMW an, der mit Einbruch der Nacht weiter an Intensität gewinnen dürfte.

 

Text: ACO Pressemeldung

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