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Die wichtigsten Zahlen der 24 Stunden von Le Mans 2026

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Zahlen erzählen Geschichten. Hinter Werten wie 350.105 Zuschauern, 48 Führungswechseln oder 5.190 Kilometern Rennstrecke verbergen sich Emotionen, Höchstleistungen und ein globales Motorsportereignis. Die 94. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans bot erneut alles, was den Langstreckenklassiker ausmacht. Hier sind die wichtigsten Kennzahlen des Rennwochenendes.

 

350.105 Zuschauer – Gemeinsam Le Mans erleben

Die Zuschauerzahl stieg erneut an. Insgesamt 350.105 Fans verfolgten die 24 Stunden von Le Mans direkt an der Strecke.

 

Auf Tribünen, Campingplätzen, Zuschauerhügeln und in den Fan-Zonen erlebten Motorsportfans aus aller Welt gemeinsam die Rennwoche. Le Mans bleibt damit weit mehr als nur ein Rennen und entwickelt sich weiterhin zu einem der größten Motorsportereignisse weltweit.

 

Sechs Siege – Toyota zieht mit Bentley gleich

Dank des Erfolgs der Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer sieben feierte Toyota den sechsten Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans.

 

Damit zieht der japanische Hersteller in der ewigen Siegerliste mit Bentley gleich und festigt seine Stellung als eine der erfolgreichsten Marken der modernen Le-Mans-Ära.

Für Mike Conway und Kamui Kobayashi war es jeweils der zweite Gesamtsieg nach ihrem Triumph im Jahr 2021. Nyck de Vries gewann erstmals an der Sarthe und wurde erst der dritte Niederländer überhaupt, der das Rennen für sich entscheiden konnte.

 

10,621 Sekunden – Entscheidung bis zur Zielflagge

Nach 24 Stunden Rennzeit und mehr als 5.000 zurückgelegten Kilometern trennten Sieger und Zweitplatzierten lediglich 10,621 Sekunden.

 

Der BMW M Hybrid V8 von BMW M Team WRT kam als Zweiter ins Ziel und sorgte damit für den viertkleinsten Zielabstand in der Geschichte der 24 Stunden von Le Mans.

Diese Zahl unterstreicht eindrucksvoll die Leistungsdichte der aktuellen Hypercar-Kategorie.

 

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5.190,33 Kilometer – Die Distanz zum Sieg

Der siegreiche Toyota GR010 Hybrid mit der Nummer sieben absolvierte insgesamt 381 Runden beziehungsweise 5.190,33 Kilometer.

 

Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 215,8 km/h.

Der Distanzrekord bleibt weiterhin beim Audi R15+ TDI aus dem Jahr 2010, der damals 5.410,713 Kilometer zurücklegte.

 

3:25,041 Minuten – Schnellste Rennrunde

Die schnellste Runde der 94. Ausgabe fuhr Ryo Hirakawa im Toyota GR010 Hybrid mit der Nummer acht.

 

Auf Runde 306 stoppte die Uhr bei 3:25,041 Minuten.

Damit unterbot Hirakawa die Bestmarke des Vorjahres um 1,022 Sekunden und zeigte, wie sich die Hypercar-Fahrzeuge trotz Balance-of-Performance-Regeln kontinuierlich weiterentwickeln.

 

48 Führungswechsel – Kampf bis zum Schluss

Die diesjährige Ausgabe bot einen außergewöhnlich engen Kampf an der Spitze.

Insgesamt wechselte die Führung 48 Mal.

 

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Der Cadillac V-Series.R mit der Nummer zwölf führte das Rennen mit 128 Runden am längsten an. Dahinter folgten der BMW M Hybrid V8 mit 79 Führungsrunden und der Toyota GR010 Hybrid mit der Nummer acht, der 74 Runden an der Spitze lag.

Der spätere Sieger, die Toyota Nummer sieben, führte lediglich 44 Runden. In Le Mans zählt jedoch nicht die längste Führung, sondern die Position um Punkt 16:00 Uhr am Sonntagnachmittag.

 

Auch in den anderen Klassen ging es turbulent zu:

LMP2: 52 Führungswechsel

LMGT3: 48 Führungswechsel

351,8 km/h – Höchstgeschwindigkeit des Rennens

Die höchste gemessene Geschwindigkeit erreichte Earl Bamber im Cadillac V-Series.R mit der Nummer 38.

 

Auf der Hunaudières-Geraden wurde auf Runde neun ein Wert von 351,8 km/h registriert.

 

Auch die anderen Klassen erreichten beeindruckende Werte:

LMP2: 326,5 km/h für den Oreca 07-Gibson von TDS Racing mit der Nummer 14

LMGT3: 304,5 km/h für den Mercedes-AMG LMGT3 von Iron Lynx mit der Nummer 79

 

35 Siege – Michelin schreibt Geschichte

 

Mit dem Gesamtsieg von Toyota feierte Michelin den 35. Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans.

 

Noch beeindruckender ist die Serie von inzwischen 29 Le-Mans-Siegen in Folge.

Damit überholt Michelin den bisherigen Rekordhalter Dunlop in der ewigen Statistik der Reifenhersteller.

 

13 Ausfälle – Die Zuverlässigkeit moderner Rennwagen

Von den 62 gestarteten Fahrzeugen erreichten 49 das Ziel.

Lediglich 13 Fahrzeuge schieden aus.

 

Die Zahl verdeutlicht die enorme Zuverlässigkeit moderner Prototypen und GT-Fahrzeuge. Dennoch bleibt das Erreichen der Zielflagge bei den 24 Stunden von Le Mans weiterhin eine besondere Leistung.

 

Eine Ausgabe ganz im Zeichen der Legende

Volle Tribünen, enge Duelle, strategische Entscheidungen und ein offener Kampf um den Gesamtsieg bis in die letzten Stunden machten die 94. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans zu einer der spannendsten der vergangenen Jahre.

 

Die Zahlen belegen die sportliche Qualität des Rennens. Die Bilder und Geschichten dahinter zeigen jedoch, warum Le Mans auch nach mehr als 100 Jahren eine einzigartige Faszination ausübt.

 

 

Die 95. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans findet vom 10. bis 13. Juni 2027 statt. Dann stoßen McLaren und Ford zur Hypercar-Klasse hinzu und treffen auf Aston Martin, BMW, Cadillac, Ferrari, Genesis, Peugeot und Toyota. Das Rennen bildet den fünften Lauf der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2027.

 

Text: ACO Pressemeldung

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