
Das Akkodis ASP Team lieferte bei den 94. 24 Stunden von Le Mans eine herausragende Leistung ab und sicherte sich mit dem Lexus RC F LMGT3 mit der Startnummer 78 von Tom Van Rompuy, Hadrien David und Jack Hawksworth den zweiten Platz in der LMGT3-Klasse. Nach starken Leistungen im Training und Platz vier in der Hyperpole kämpfte das Fahrzeug während des gesamten Rennens an der Spitze, meisterte Safety-Car-Phasen, unterschiedliche Strategien und starke Konkurrenz und erreichte am Ende eines spannenden Rennens das Podium des prestigeträchtigsten Langstreckenrennens der Welt. Auch das Fahrzeug mit der Startnummer 87 von Petru Umbrarescu, Clemens Schmid und José María López zeigte eine Spitzenleistung, verbrachte große Teile des Rennens in Führung und verpasste nach einer beeindruckenden Aufholjagd in den letzten Rennstunden das Podium nur knapp. Vor 350.105 Zuschauern demonstrierten die beiden Lexus RC F LMGT3 Tempo, Konstanz und Kampfgeist in einem der anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Welt. Vor dem vierten Saisonlauf in Brasilien vom 10. bis 12. Juli belegt das französische Team Rang drei in der Teamwertung der FIA World Endurance Championship.
Freies Training – Schwung aufnehmen
Bereits im freien Training zeigten die beiden Lexus RC F LMGT3 ihr Potenzial auf dem langen Kurs von Le Mans. Das Fahrzeug mit der Startnummer 78 von Tom Van Rompuy, Hadrien David und Jack Hawksworth setzte früh ein Ausrufezeichen und markierte die Bestzeit in der LMGT3-Klasse im ersten Training. Auch die Startnummer 87 mit Petru Umbrarescu, Clemens Schmid und José María López startete vielversprechend ins Wochenende. Im Verlauf der Sessions konzentrierte sich das Akkodis ASP Team auf die Balance der Fahrzeuge, das Reifenmanagement und die Vorbereitung auf lange Stints unter anspruchsvollen Bedingungen. Das dritte Training bestätigte die positive Entwicklung. Beide Lexus lagen in den Top fünf der LMGT3-Kategorie und schufen damit eine solide Basis für das Qualifying.
Hyperpole – Aufgabe erfüllt
Das einzigartige Qualifikationsformat von Le Mans steigert Spannung und Dramatik Schritt für Schritt. Nach dem Qualifying folgte eine zweiteilige Hyperpole-Session zur Ermittlung der vorderen Startplätze. Die Startnummer 87 schaffte mit der siebtschnellsten Zeit den Sprung in die nächste Runde. Die Startnummer 78 belegte mit einer Runde in 3:57,261 Minuten Rang 13. Damit qualifizierten sich beide Lexus RC F LMGT3 für Hyperpole 1. In der ersten Hyperpole-Session lagen die Zeiten eng beieinander und jede Runde zählte. Die Startnummer 78 überzeugte mit der fünftschnellsten Zeit und lag knapp vor der Startnummer 87. Damit erreichten beide Fahrzeuge von Akkodis ASP Team Hyperpole 2, die finale Session der zehn schnellsten LMGT3-Fahrzeuge. In den Schlussminuten von Hyperpole 2 sicherte José María López der Startnummer 87 mit einer Runde von 3:53,614 Minuten den dritten Platz. Jack Hawksworth folgte im Fahrzeug mit der Startnummer 78 mit einer Zeit von 3:53,869 Minuten auf Rang vier. Diese starke Leistung verschaffte dem Team eine ausgezeichnete Ausgangsposition mit zwei Fahrzeugen in den ersten beiden Startreihen der LMGT3-Klasse.

Das Rennen – Vollgas bis zur Zielflagge
Die 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans begann vor voll besetzten Tribünen und nach einem stark besuchten Grid Walk in beeindruckender Atmosphäre. Bei Sonnenschein und Temperaturen von 27 Grad Celsius erwarteten Fahrer und Technik anspruchsvolle Bedingungen. Auf dem mehr als 13 Kilometer langen Kurs, auf dem jede Safety-Car-Phase die Strategie beeinflussen kann, startete Akkodis ASP Team mit zwei aussichtsreich platzierten Lexus RC F LMGT3. Schon in der Anfangsphase unterstrich das Team seine Ambitionen. Clemens Schmid startete mit der Startnummer 87 von Platz drei, Jack Hawksworth mit der Startnummer 78 von Platz vier. Beide Piloten übernahmen rasch die Spitze und sorgten für eine Doppelführung des Teams. Die Boxenstrategie gewann früh an Bedeutung, insbesondere wegen der vorgeschriebenen Mindestfahrzeiten für Bronze-Piloten. Petru Umbrarescu übernahm im Fahrzeug mit der Startnummer 87 von Clemens Schmid und behauptete sich in der Spitzengruppe. Jack Hawksworth absolvierte derweil einen starken Doppelstint. Nach der ersten Rennstunde führte die Startnummer 78 die LMGT3-Klasse an, während die Startnummer 87 ebenfalls aussichtsreich positioniert blieb. In den ersten drei Rennstunden bestätigte der Lexus RC F LMGT3 seine Stärke. Jack Hawksworth und später Tom Van Rompuy hielten die Startnummer 78 an der Spitze. Petru Umbrarescu absolvierte im Schwesterfahrzeug einen erfolgreichen Dreifachstint. Nach 43 Runden lag die Startnummer 87 auf Rang zwei hinter Klassenführer Tom Van Rompuy, der einen Vorsprung von 17 Sekunden herausfuhr.
José María López übernahm anschließend das Steuer der Startnummer 87 und setzte sofort ein hohes Tempo. Im vierten Rennstunde markierte er mit 3:54,445 Minuten die schnellste LMGT3-Runde zu diesem Zeitpunkt. Kurz vor Ablauf der vierten Stunde stieg Hadrien David in die Startnummer 78 ein. Beide Lexus kontrollierten das Rennen und wechselten sich an der Spitze ab. Auf Runde 103 übernahm die Startnummer 78 erneut die Führung vor der Startnummer 87. Kurz vor Mitternacht sorgte ein Unfall für eine Safety-Car-Phase. Die Neutralisation mischte das Klassement der LMGT3-Kategorie neu auf. Die Startnummer 27 übernahm die Führung, während weitere Konkurrenten wie die Startnummern 74, 21 und 33 wieder in Schlagdistanz rückten. Im weiteren Rennverlauf führten unterschiedliche Strategien und weitere Safety-Car-Phasen zu zahlreichen Positionswechseln. Nach neun Stunden lag die Startnummer 87 auf Platz vier, die Startnummer 78 auf Rang acht. Zwei Stunden später führte Akkodis ASP Team erneut mit beiden Fahrzeugen das Feld an. Zur Rennhalbzeit änderte sich das Bild erneut. Die Corvette mit der Startnummer 33 übernahm die Spitze.
Beide Lexus blieben in der Führungsrunde und hielten den Druck aufrecht. Die Corvette baute ihren Vorsprung während einer weiteren Safety-Car-Phase aus. Dahinter arbeitete sich die Startnummer 78 dank konstant starker Rundenzeiten wieder nach vorne und lag nach 16 Stunden auf Rang zwei. Die Startnummer 87 fiel nach einer Durchfahrtsstrafe wegen einer Kollision mit dem Ferrari mit der Startnummer 57 auf Rang elf zurück, hielt aber weiterhin die schnellste Rennrunde der Klasse. Acht Stunden vor Rennende blieb Akkodis ASP Team voll im Kampf um die Spitzenplätze. Die Startnummer 78 verteidigte Rang zwei, während die Startnummer 87 ihre Aufholjagd fortsetzte. Das Rennen verlangte den Fahrern bei großer Hitze und intensiven Duellen alles ab. Vier Stunden vor Schluss brachte eine weitere Safety-Car-Phase neue Spannung in die LMGT3-Kategorie. Jack Hawksworth hielt die Startnummer 78 auf Podiumskurs. Gleichzeitig verkürzte Clemens Schmid den Rückstand der Startnummer 87 auf den Aston Martin mit der Startnummer 27, der von der Pole Position gestartet war. In der 22. Rennstunde setzte Hadrien David ein weiteres Ausrufezeichen. Mit einer Runde von 3:53,802 Minuten auf Runde 305 markierte er die schnellste LMGT3-Runde des gesamten Rennens und unterbot damit die zuvor von Jack Hawksworth und lange Zeit von José María López gehaltenen Bestmarken. Auch die Startnummer 87 überzeugte mit einer starken Schlussphase. Nach einem zwischenzeitlichen Rückfall bis auf Rang zehn kämpfte sich das Fahrzeug dank des Tempos von José María López und Clemens Schmid bis zweieinhalb Stunden vor Rennende auf Platz vier zurück. Mit noch 30 Minuten auf der Uhr griff López erneut nach dem Podium. Am Ende fehlten lediglich 1,7 Sekunden auf Eduardo Barrichello und Platz drei. Nach einem turbulenten Rennen überquerte die Startnummer 78 von Tom Van Rompuy, Hadrien David und Jack Hawksworth die Ziellinie auf einem hervorragenden zweiten Platz hinter der Corvette mit der Startnummer 33. Das Ergebnis belohnte eine beeindruckende Leistung, geprägt von Geschwindigkeit, Konstanz, kluger Strategie und perfekter Teamarbeit. Die Startnummer 87 verpasste das Podium nur knapp, bestätigte jedoch ebenfalls die Wettbewerbsfähigkeit des Lexus RC F LMGT3. Vor 350.105 Zuschauern verlässt Akkodis ASP Team Le Mans mit einem bedeutenden Podiumserfolg und verbessert sich auf Rang drei der Teammeisterschaft.
Abschließend gilt ein besonderer Glückwunsch Esteban Masson. Der Stammfahrer der Startnummer 78 musste in Le Mans Jack Hawksworth Platz machen und erreichte gleichzeitig selbst einen Podestplatz in der LMP2-Klasse.
Text: Akkodis ASP Team Pressemitteilung











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