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Cadillac und Aston Martin setzen die Bestzeiten am Le-Mans-Testtag

Bild: FiA WEC/DPPI
Bild: FiA WEC/DPPI

Weniger als eine Woche vor dem Start der 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans nutzten die Teams den traditionellen Testtag auf dem Circuit de la Sarthe, um wichtige Daten für das Rennen zu sammeln. Während Cadillac im ersten Freien Training die Bestzeit setzte, konterte Aston Martin in der zweiten Sitzung und sorgte mit dem Valkyrie Hypercar für die schnellste Runde des Tages.

 

Die insgesamt 62 Fahrzeuge aus den Klassen Hypercar, LMP2 und LMGT3 absolvierten zwei jeweils dreistündige Trainingssitzungen auf dem 13,626 Kilometer langen Kurs. Da die Strecke außerhalb der Rennwoche kaum genutzt wird, besitzt der Testtag traditionell große Bedeutung für die Vorbereitung auf Qualifying und Rennen.

 

Im ersten Training sicherte sich Cadillac die Spitzenposition. Filipe Albuquerque fuhr im Cadillac V-Series.R von Wayne Taylor Racing eine Bestzeit von 3:27,011 Minuten und verwies den Alpine A424 von Charles Milesi sowie den Cadillac von Hertz Team JOTA auf die weiteren Plätze. Aston Martin, Ferrari und Toyota mischten ebenfalls an der Spitze mit. Für eine Unterbrechung sorgte eine Kollision zwischen dem Toyota GR010 Hybrid mit der Startnummer acht und dem LMP2-Fahrzeug von Algarve Pro Racing rund 30 Minuten vor Schluss. Beide Fahrer blieben unverletzt.

 

 

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Im zweiten Training übernahm Aston Martin das Kommando. Harry Tincknell steuerte den Aston Martin Valkyrie mit einer Zeit von 3:26,293 Minuten an die Spitze der Gesamtwertung des Tages. Toyota konterte mit Platz zwei durch Brendon Hartley, während Cadillac und beide Alpine-Fahrzeuge die Top fünf komplettierten. Der neue Genesis GMR-001 Hypercar verbesserte sich im Vergleich zur Vormittagssitzung um nahezu eine Sekunde und sammelte weitere wichtige Erfahrungen bei seinem ersten Auftritt in Le Mans.

 

In der LMP2-Klasse setzte zunächst AF Corse die Bestmarke, ehe IDEC Sport kurz vor Ende der zweiten Sitzung die schnellste Runde des Tages fuhr. Mit einer Zeit von 3:35,344 Minuten landete die Startnummer 28 vor TDS Racing und AF Corse. Proton Competition sorgte im zweiten Training kurzzeitig für eine Full-Course-Yellow-Phase, nachdem die Startnummer 44 einen Ausflug ins Kiesbett unternommen hatte. Das Fahrzeug blieb jedoch unbeschädigt und konnte die Fahrt fortsetzen.

 

 

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Bei den LMGT3-Fahrzeugen wechselte die Führung mehrfach. Während am Vormittag Vista AF Corse mit dem Ferrari 296 LMGT3 Evo der Startnummer 21 die Bestzeit setzte, lag am Nachmittag das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 54 vorne. Davide Rigon, Thomas Flohr und Francesco Castellacci erreichten eine Bestzeit von 3:56,646 Minuten.  Der Porsche 911 GT3 R von Manthey DK Engineering mit der Startnummer 91 verpasste die Bestmarke lediglich um eine Hundertstelsekunde. Die Corvette von TF Sport komplettierte die Top drei. Bemerkenswert: Erstmals blieben im zweiten Training alle 62 Fahrzeuge unter der Marke von vier Minuten pro Runde.

 

 

Aus deutscher Sicht verlief der Testtag ebenfalls vielversprechend. BMW bewegte sich mit beiden Hypercars dauerhaft im Vorderfeld, während Manthey in der LMGT3-Kategorie zu den schnellsten Teams gehörte. Proton Competition sammelte wichtige Daten in der LMP2-Klasse und bereitet sich nun auf die offiziellen Trainings- und Qualifyingsitzungen vor, die am Mittwoch, 10. Juni, beginnen. Dann steht auch das erste Nachttraining der Rennwoche auf dem Programm.

 

 

Text: NRingInfo

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