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Deutsche Fahrer, Teams und Marken wollen in Le Mans erfolgreich sein

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Wenn am Samstag, 13. Juni 2026, die 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans als dritter Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft startet, richten sich die deutschen Hoffnungen auf drei Marken, zwei Teams und mehrere Fahrer in allen drei Klassen. Mit BMW, Porsche und Mercedes-AMG treten deutsche Hersteller auf dem Circuit de la Sarthe an, während Proton Competition und Manthey zwei deutsche Teams ins Rennen schicken. Zudem kämpfen mehrere deutsche Fahrer in Hypercar, LMP2 und LMGT3 um starke Ergebnisse beim Langstreckenklassiker in Frankreich.

 

In der Hypercar-Klasse setzt BMW M Team WRT zwei BMW M Hybrid V8 ein. Die Startnummer 15 teilen sich Kevin Magnussen, Raffaele Marciello und Dries Vanthoor. Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer 20 greifen Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde an. Zudem startet André Lotterer für Genesis Magma Racing. Der dreifache Le-Mans-Gesamtsieger pilotiert gemeinsam mit Luis Felipe Derani und Mathys Jaubert die Startnummer 17 und begleitet das neue Hypercar-Projekt des koreanischen Herstellers bei dessen erstem Auftritt in Le Mans.

 

Bild: Martin Bormann
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In der LMP2-Kategorie zählt Proton Competition zu den deutschen Teams im Feld. Jonas Ried startet gemeinsam mit Kakunoshin Ohta und Harry King in der Startnummer neun. Die zweite Proton-Oreca mit der Nummer 44 tritt in der Pro-Am-Wertung an. Besonders im Fokus steht Laurin Heinrich. Der Porsche-Werksfahrer bildet zusammen mit George Kurtz und Alexander Quinn das Fahreraufgebot der Startnummer vier von CrowdStrike Racing by APR. Heinrich gewann in der laufenden IMSA-Saison bereits drei Rennen und zählt aktuell zu den auffälligsten Fahrern im internationalen Langstreckensport.

 

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Die größte deutsche Präsenz findet sich in der LMGT3-Klasse. BMW setzt über Team WRT die Startnummer 32 mit Darren Leung, Sean Gelael und Augusto Farfus sowie die Nummer 69 mit Anthony McIntosh, Parker Thompson und Daniel Harper ein. Manthey schickt als Titelverteidiger zwei Porsche 911 GT3 R ins Rennen. Die Startnummer 91 pilotieren James Cottingham, Timur Boguslavskiy und Ayhancan Güven, während sich Yasser Shahin, Richard Lietz und Riccardo Pera die Nummer 92 teilen. Mercedes-AMG tritt mit drei Fahrzeugen von Iron Lynx an. In der Startnummer 62 sitzt mit Julian Hanses auch ein deutscher Fahrer. Ergänzt wird das deutsche Aufgebot durch Marvin Kirchhöfer in der Nummer zehn von Garage 59, Lars Kern in der Nummer 13 von 13 Autosport, Finn Gehrsitz und Benjamin Goethe in der Nummer 58 von Garage 59 sowie Dennis Marschall in der Nummer 74 von Kessel Racing.

 

Deutsche Fahrer, Teams und Hersteller treten in allen drei Klassen an und besitzen die Möglichkeit, im Kampf um Siege und Podestplätze eine wichtige Rolle zu spielen. Besonders BMW in der Hypercar-Kategorie, Manthey in LMGT3 sowie Porsche-Werksfahrer Laurin Heinrich in der LMP2-Klasse zählen dabei zu den Namen, die aus deutscher Sicht im Mittelpunkt stehen dürften.

 

Text: NRingInfo

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