Rutronik Racing fährt im Chaos von Monza zu ersten Lamborghini-Punkten

Bild: Rutronik Racing
Bild: Rutronik Racing

Zweite Saisonstation des GT World Challenge Europe powered by AWS Endurance Cup auf der italienischen Highspeedbahn in Monza. Für Rutronik Racing war dies ein besonderes Rennwochenende, denn erstmals war das Team aus Remchingen mit dem Lamborghini Temerario GT3 in Italien angetreten. Zudem setzte der Rennstall einen Porsche 911 GT3 R im Bronze Cup ein.

 

Nach einem schwierigen Qualifying startete der Lamborghini Temerario GT3 von der 32. Position ins Rennen. Bereits in der Startkurve kam es zu einem schweren Massenunfall, bei dem mehrere Siegfavoriten aus dem Rennen gerissen wurden. Luca Engstler umsteuerte das Chaos schadlos. Nach der folgenden Neutralisierung entwickelte sich ein chaotisches Rennen auf dem Highspeedkurs, bei dem der Temerario GT3 mit der Startnummer #96 auch mehrfach getroffen wurde, aber das Rennen fortsetzen konnte. Engstler und Marco Mapelli konnten den Lamborghini in den ersten zwei Rennstunden in eine starke Ausgangsposition vorschieben.

 

Die Schlussphase wurde erneut von mehreren Zwischenfällen und einem schweren Massenunfall fünf Minuten vor Rennende überschattet, durch die sich Schlussfahrer Patric Niederhauser unbeschadet durchschlängeln konnte. Die Zielflagge sah der Schweizer auf Rang acht, rutschte aber durch eine Strafe gegen eine Konkurrenten noch einen Platz vor. Damit konnte Rutronik Racing mit dem Lamborghini Temerario GT3 sein erstes Punkteresultat einfahren.

 

Im Bronze Cup setzte Rutronik Racing erneut ein Kundenfahrzeug ein. Antares Au, Riccardo Pera und Sven Müller steuerten den Porsche 911 GT3 R. Im Rennen zeigte das Trio einen guten Speed, erhielt jedoch nach einem vermeidbaren Kontakt eine Durchfahrtsstrafe, wodurch der Porsche weit zurückfiel. Schlussfahrer Sven Müller wurde in den finalen Rennminuten unschuldig in einen heftigen Massenunfall in der Variante del Rettifilo verwickelt, bei dem der Porsche stark beschädigt wurde. Der Porsche-Vertragsfahrer verließ das Fahrzeug unverletzt.

 

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Der GT World Challenge Europe powered by AWS Endurance Cup wird am letzten Juni-Wochenende mit den CrowdStrike 24 Hours of Spa – dem weltgrößten GT3-Rennen – fortgesetzt.

 

Klaus Graf, Teamchef Rutronik Racing: „Wir sind am Ende mit dem Resultat der #96 sehr zufrieden. Es war unser Ziel das Rennen zu beenden, dass wir es in den Punkten beenden konnten, ist umso besser, gerade von der Startposition. Unsere Pace war gut, obwohl wir im Heckbereich Beschädigungen hatten. Wir waren froh, dass dies so gehalten hat und wir das Rennen zuende fahren konnten. Im Rennen hatten wir viele kritische Situation und sicherlich auch etwas Glück. Ich denke, dass wir von daher viel Positives mitnehmen: Zuverlässigkeit war da, die Pace war deutlich besser, aber ich denke, dass wir unsere Qualifyingperformance noch weiter verbessern müssen. Im Großen und Ganzen sind wir aber auf einem sehr guten Weg mit Lamborghini zusammen und konnten vieles in die richtige Richtung vorantreiben. Das Rennen war durch den zusätzlichen Stop sehr durch Strategie geprägt, da müssen wir schauen, wie wir das Analysieren, aber ich denke, dass wir eine sehr gute Strategie hatten. Die letzte Gelbphase hat uns nicht in die Karten gespielt, aber am Ende war das Resultat wohl ähnlich.

 

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Für die #97 ist es brutal schade, dass das Auto so stark beschädigt wurde. Ich bin froh, dass es Sven gut geht. Zwischendrin hatten wir bereits eine Durchfahrtsstrafe bekommen, die das Rennen etwas kaputt gemacht hat. Aber am Ende sind wir froh, dass es „nur“ ein Fahrzeugschaden ist.

 

Vielen Dank an das gesamte Team, welches am Wochenende, trotz der hohen Temperaturen einen tollen Job abgeliefert hat!“

 

Luca Engstler, Pilot Lamborghini Temerario GT3 #96: „Ich bin sehr happy mit dem Rennen. Ich denke, dass wir im Rennen große Fortschritte gemacht haben. Das Team hat eine super Strategie gefahren und das Auto hielt super durch. Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Es ist natürlich super schade um unser Schwesterauto, was natürlich nochmal super unnötig war. Aber auf unserer Seite der Box können wir sehr zufrieden sein und für Spa darauf aufbauen.“

 

Text: Rutronik Racing Pressemeldung

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