McLaren überrascht in Monza: Dörr führt engstes Training des Jahres an

Bild: SRO / JEP
Bild: SRO / JEP

Die GT World Challenge Europe powered by AWS absolvierte am Samstag, 30. Mai 2026, das zweite freie Training auf dem Autodromo Nazionale Monza. Ben Dörr sorgte dabei für eine Überraschung und setzte den #23 McLaren von Team RJN an die Spitze des Klassements. Gleichzeitig zeigte die Zeitenliste eindrucksvoll die enorme Leistungsdichte im Feld, denn zwischen dem schnellsten und dem 54. Fahrzeug lag weniger als eine Sekunde.

 

Dörr umrundete den Traditionskurs in 1:46.315 Minuten und sicherte sich damit die Bestzeit für das Silver-Cup-Fahrzeug von Team RJN. Nur 0,025 Sekunden dahinter platzierte sich Dennis Lind im #24 Corvette von Steller Motorsport auf Rang zwei. Wie bereits im ersten Training führte die Corvette damit erneut die Gold-Cup-Wertung an.

 

Hinter den beiden Überraschungsteams etablierte sich mit Mirko Bortolotti der erste Pro-Fahrer auf Rang drei. Der Italiener sorgte im neuen Lamborghini Temerario GT3 von TGI Team by GRT für ein weiteres starkes Ergebnis und bestätigte das Potenzial des neuen Fahrzeugs. Ariel Levi im #66 Audi von Tresor Attempto Racing und Alex Frassineti im Schwesterfahrzeug komplettierten die ersten fünf Positionen.

 

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Die Top Ten umfassten zudem den #51 Ferrari von AF Corse, den #98 BMW von ROWE Racing, den #71 Ferrari von Selected Car Racing sowie den #10 Porsche von Boutsen VDS. Im Bronze Cup setzte sich der #87 Mercedes-AMG von Winward Racing durch. Gabriele Piana fehlten lediglich 0,166 Sekunden auf die Bestzeit, was die außergewöhnlich enge Konkurrenzsituation zusätzlich unterstreicht.

 

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Mehrere Favoriten tauchten im zweiten Training dagegen nur im Mittelfeld auf. Der #3 Mercedes-AMG von Team Verstappen Racing belegte Rang 16, Titelverteidiger Team WRT fand sich mit dem #32 BMW sogar auf Platz 29 wieder. Viele Spitzenteams konzentrierten sich allerdings auf Longruns und Rennsimulationen, nachdem sie ihre schnellen Qualifying-Runden bereits im ersten Training absolviert hatten.

 

Mit 54 Fahrzeugen innerhalb einer einzigen Sekunde kündigt sich für das Qualifying und das dreistündige Endurance-Rennen am Sonntag ein außergewöhnlich enges Kräfteverhältnis an. Die Ausgangslage auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza verspricht damit einen offenen Kampf um die Spitzenplätze.

 

 

Text: NRingInfo

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