
Das zweiten Rennwochenende des ADAC GT Masters führte die „Liga der Supersportwagen“ auf den spektakulären Dünenkurs von Zandvoort. Und wie bereits im Vorjahr präsentierte sich die anspruchsvolle, spektakuläre Strecke direkt an der Ostsee auch in dieser Saison als große Herausforderung für die beiden „razoon“ Mannschaften beziehungsweise für deren „Dienstwägen“, die beiden Porsche 911 GT3 R. Vor allem im ersten Qualifying lief es nicht so richtig, die Startplätze neun (Leo Pichler/Colin Bönighause) sowie elf (Mark Kastelic/Pavel Lefterov) waren nicht optimal.
Doch in diesem ersten Rennlauf am Samstagnachmittag stellten die „razoon – more than racing“ Piloten dann ihre kämpferischen Fähigkeiten unter Beweis: trotz einem äußerst turbulenten Rennverlauf samt Safety-Car-Phase arbeiteten sich beide Duos Stück für Stück nach vor und holten am Ende mehr als verdient die Plätze sieben (Mark Kastelic/Pavel Lefterov) und fünf (Leo Pichler/Colin Bönigausen). Lob kam dafür von höchster Stelle, nämlich von Team-Eigner Dominik Olbert: „Das war heute ganz wichtig. Die Rennen, in denen man richtig performen muss, auch wenn es nicht um ein Podium oder um einen Sieg geht. Unsere Jungs haben heute Charakter gezeigt,
super gekämpft, und am Ende ganz wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt.“
Für das zweiten Rennen am Sonntag gab’s dank den Startpositionen vier (Kastelic/Lefterov) und sieben (Pichler/Bönighausen) eine bessere Ausgangslage, die Aufgabe selbst wurde aufgrund des erneut turbulenten Rennverlaufes aber nicht weniger einfach. Nach einem Unfall in der ultraschnellen Zielkurve wurde sogar die rote Flagge geschwenkt und das Rennen unterbrochen, wodurch es zu einem regelrechten „Schluss-Sprint“ kam, den die „razoon“ Crews so gut wie möglich zu ihren Gunsten nutzen konnten: Mark Kastelic brachte den Porsche 911 GT3 R auf Rang vier ins
Ziel, Colin Bönighausen überquerte die Ziellinie im zweiten GT3-Elfer nur knapp dahinter auf Rang fünf – erneut wertvolle Punkte für die österreichische Mannschaft aus der Nähe von Graz. Dazu Pavel Lefterov: „Wir wussten, dass es in Zandvoort schwierig für uns wird. Ich konnte hier außerdem gar nicht testen, umso glücklicher bin ich, dass wir es im zweiten Rennen fast auf das Podium geschafft hätten. Das war wirklich spitze, jetzt fokussieren wir gleich voll auf das nächste Rennen!“
Das Schlusswort kommt von Teammanager Christoph Huber: „Zwischendurch hat’s heute sogar nach einer Podiumsplatzierung ausgesehen, aber wir sind auch mit den Plätzen vier und fünf super zufrieden. Wie Dominik schon nach dem ersten Rennen gesagt hat, das sind ganz wertvolle Punkte für die Meisterschaft, die uns auf Kurs in Richtung Gewinn der Gesamtwertung halten. Und abgesehen davon kommen sicher auch wieder etwas einfachere Rennwochenenden für uns, wo wir für die gleiche Arbeit mehr Lohn einstecken können.“
Text: Ratzen more than racing Pressemitteilung











Kommentar schreiben