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Genesis Magma Racing holt erste FIA-WEC-Punkte beim zweiten Einsatz

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Genesis Magma Racing erzielte die ersten Punkte in der FIA World Endurance Championship (WEC), nachdem Pipo Derani den #17 GMR-001 Hypercar bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps auf Platz acht ins Ziel brachte. Das Team profitierte in der letzten Rennstunde von einer aggressiven Strategieentscheidung. Der Brasilianer verteidigte seine Position im finalen Rennabschnitt erfolgreich.

Ergebnis unterstreicht die frühe Entwicklung des Teams

Die beiden Startfahrer André Lotterer und Dani Juncadella behaupteten ihre Positionen beim Rennstart. Starke Pace und die Entscheidung, Jaubert während seines zweiten Stints nur teilweise zu betanken, brachten den #17 auf Platz zehn, bevor der Franzose das Cockpit mit noch etwas mehr als zweieinhalb Stunden Restzeit an Pipo Derani übergab. Nach einem Problem, das Leistungsverlust verursachte, setzte das Team beim letzten Stopp unter Virtual Safety Car erneut auf eine aggressive Strategie. Diese Entscheidung verschaffte dem Team Streckenposition, brachte Derani jedoch gegenüber seinen direkten Konkurrenten in Nachteil. Mit noch 34 Minuten Restzeit nahm er das Rennen auf Rang acht wieder auf und rückte weiter nach vorne, nachdem andere Fahrzeuge vor ihm Probleme bekamen. Nach einem kurzen Positionswechsel beim letzten Restart zehn Minuten später fuhr Derani zwischenzeitlich sogar auf Platz sechs, ehe er sich auf Rang acht einreihte. Gegen Fahrer mit frischeren Reifen verteidigte er seine Position bis ins Ziel und sicherte Genesis Magma Racing bereits beim zweiten Renneinsatz die ersten Punkte.

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Ein elektrisches Problem kostete den #19 GMR-001 Hypercar nach der ersten Rennstunde sieben Runden. Nachdem die Mannschaft das Problem behoben hatte, nutzte das Team den restlichen Rennverlauf, um wichtige Daten über die Balance des GMR-001 Hypercar in verschiedenen Situationen zu sammeln. In diesem Zusammenhang absolvierte Jaminet während seines Doppelstints einen Boxenstopp mit nur zwei neuen Hinterreifen und lieferte anschließend detailliertes Feedback zur Fahrzeugbalance an die Box. Entsprechend der Ziele vor dem Rennen lag der Fokus in den letzten Rennstunden darauf, beide Fahrzeuge ins Ziel zu bringen, weitere Erfahrungen zu sammeln und den Erfolg vom Saisonauftakt zu wiederholen.

Bild: Martin Bormann
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Fahrer-Stimmen #17 GMR-001 Hypercar

 

Pipo Derani sagte: „Wir kämpften ab dem Moment meines Einstiegs mit einigen Problemen. Von da an versuchte ich nur noch zu überleben, Lösungen zu finden und den #17 GMR-001 Hypercar ins Ziel zu bringen. Ich drängte Mathieu Leroy zu einer Strategieentscheidung für Streckenposition, weil das unsere einzige Chance auf Punkte war. Gleichzeitig musste ich ständig den Energieverbrauch managen und fragte die Ingenieure nach den Zahlen. Am Ende funktionierte genau dieser Plan und ich konnte mehrere Autos hinter mir halten. Ich blieb konzentriert und bin unglaublich stolz auf das Team. Die ersten Punkte für Genesis Magma Racing bedeuten uns enorm viel. Gleichzeitig stehen wir noch ganz am Anfang.“

 

Mathys Jaubert sagte: „Das Rennen war unglaublich. Wie schon in der ELMS im vergangenen Jahr lieferte Mathieu Leroy als Renningenieur eine starke Strategiearbeit ab. Vielleicht hatten wir mit der letzten Full-Course-Yellow etwas Glück, aber dafür mussten wir zuerst in der richtigen Position liegen. Wir lieferten insgesamt ein gutes Rennen ab. Für mich funktionierte der #17 GMR-001 Hypercar ohne Probleme. Wie schon in Imola konnten wir andere Fahrzeuge hinter uns halten, obwohl wir um Top-Ten-Platzierungen kämpften. Die ersten Punkte markieren einen wichtigen Schritt. Jetzt wartet Le Mans. Das wird eine neue Herausforderung und das längste Rennen für das Team. Deshalb müssen wir weiter hart arbeiten und uns verbessern.“

 

André Lotterer sagte: „Dieses Ergebnis löst im gesamten Team große Emotionen aus. Die Strategie spielte uns in die Karten und wir gingen dabei durchaus aggressiv vor, aber wir nehmen dieses Resultat natürlich gerne mit. Für Genesis Magma Racing und die Marke insgesamt bedeutet dieser erste Punktgewinn so früh in unserem Projekt einen großen Tag. Pipo verteidigte sich unglaublich stark. Gleichzeitig musste er mit älteren Reifen und Problemen am Auto umgehen. Trotzdem blieb er ruhig und machte einen herausragenden Job. Schon das Rennen in Imola war ein großer Erfolg für das Team. Dort wollten wir vor allem ins Ziel kommen und uns in dieser Meisterschaft etablieren. Heimlich hoffte ich aber bereits auf unsere ersten Punkte.“

Fahrer-Stimmen #19 GMR-001 Hypercar

 

Dani Juncadella sagte: „Für den #19 GMR-001 Hypercar verlief das Rennen wegen des elektrischen Problems natürlich schwierig. Danach fuhren wir aber ähnlich wie in Imola bis ins Ziel und sammelten viele Kilometer mit einer ermutigenden Pace. Das Ergebnis des #17 fühlt sich wie ein Erfolg für das gesamte Team an. So früh in der Entwicklungsphase und beim ersten Spa-Einsatz direkt Punkte einzufahren, ist unglaublich. Beide Fahrzeuge erreichten das Ziel, wir sammelten viele Kilometer und kämpften bereits gegen andere Autos auf einer schwierigen Strecke. Ich spüre, dass wir uns von Rennen zu Rennen steigern.“

 

Mathieu Jaminet sagte: „Für uns verlief der Tag durch das frühe Problem und ein weiteres kleines Problem während meines Stints schwierig. Danach lief das Rennen aber relativ sauber weiter. Wir erreichten das Ziel und zeigten phasenweise gute Pace. Gleichzeitig sammelten wir viele wichtige Erkenntnisse. Während meiner Stints testeten wir unterschiedliche Reifenstrategien. Deshalb verlassen wir Spa mit deutlich mehr Wissen als zuvor. Das sehe ich als großen positiven Punkt. Außerdem erzielte das Schwesterauto Punkte, was enorm wichtig für die Stimmung im Team ist. Das stellt eine beeindruckende Leistung dar und motiviert uns zusätzlich für die kommenden Aufgaben.“

 

Paul-Loup Chatin sagte: „Mein letzter Stint verlief gut. Das Auto funktionierte ordentlich. Wegen eines kleinen Problems zu Beginn verloren wir leider einige Runden, aber erneut bestätigte sich das Potenzial des GMR-001 Hypercar. Das Beste liegt noch vor uns, trotzdem zeigt uns dieses Wochenende auch, woran wir weiter arbeiten müssen, damit wir durch solche kleinen Probleme keine Zeit verlieren. Das gehört zwar zum Motorsport dazu, aber wir müssen lernen, solche Situationen besser zu lösen. Gleichzeitig freue ich mich extrem über die ersten Punkte unseres Schwesterautos für Genesis Magma Racing. Damit schrieb das Team Geschichte. Gerade vor Le Mans hatten diese Punkte eine große Bedeutung. Ich bin stolz auf das gesamte Team und freue mich bereits auf Le Mans in wenigen Wochen.“

 

Text: Genesis Magma Racing

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