
Beim ersten Freien Training der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft am Donnerstag, 7. Mai 2026, auf dem Circuit de Spa-Francorchamps setzte Ferrari in der Hypercar-Klasse die Bestzeit, während Racing Team Turkey by TF die LMGT3-Kategorie anführte. Unter kühlen Bedingungen nutzten zahlreiche Teams die 90-minütige Trainingssitzung, um wichtige Daten für die TotalEnergies 6 Hours of Spa-Francorchamps zu sammeln.
Antonio Fuoco umrundete die Ardennen-Achterbahn im #50 Ferrari AF Corse 499P in 2:02.955 Minuten und verschaffte Ferrari damit die Spitzenposition im Hypercar-Feld. Hinter dem Italiener platzierte sich Alex Riberas im #009 Aston Martin Valkyrie von Heart of Racing Team mit einem Rückstand von 0,564 Sekunden. Alpine meldete sich ebenfalls im Spitzenfeld zurück. Frédéric Makowiecki steuerte den #36 Alpine A424 auf Rang drei und knüpfte damit an die starke Vorstellung des französischen Herstellers aus dem Vorjahr an. Robert Kubica folgte im gelben Ferrari auf Platz vier, während das zweite Alpine-Trio den fünften Rang belegte.
BMW überzeugte beim Heimspiel des belgischen Team WRT mit zwei Fahrzeugen in den Top sieben. Der #20 BMW M Hybrid V8 mit René Rast, Robin Frijns und Sheldon van der Linde behauptete Rang sechs knapp vor dem Schwesterauto rund um Lokalmatador Dries Vanthoor. Dahinter reihten sich der zweite Aston Martin Valkyrie, der Peugeot 9X8 sowie der siegreiche Ferrari des Vorjahres ein. Eine Full-Course-Yellow-Phase nach Trümmerteilen auf der Strecke sowie eine rote Flagge kurz vor Schluss nach dem Ausfall des #92 Porsche an der Fagnes-Schikane unterbrachen die Sitzung zwischenzeitlich.

In der LMGT3-Kategorie setzte Racing Team Turkey by TF die nächste Duftmarke. Charlie Eastwood markierte im türkischen Corvette-Einsatzfahrzeug mit einer Runde in 2:18.034 Minuten die schnellste Zeit des Feldes. Zuvor drehte sich Teamkollege Peter Dempsey in Les Combes kurz ins Kiesbett, setzte die Fahrt anschließend jedoch ohne Schäden fort. Ferrari etablierte sich direkt dahinter mit dem #21 VISTA AF Corse Ferrari 296 Evo auf Rang zwei. Alessio Rovera fehlten lediglich 0,366 Sekunden auf die Corvette-Spitze.
Garage 59 bestätigte die starke Form aus Imola mit Platz drei für den #10 McLaren. Dahinter folgten der Lexus von Akkodis ASP Team sowie der Iron Lynx Mercedes-AMG mit Spa-Spezialist Maxime Martin. McLaren brachte als einziger Hersteller zwei Fahrzeuge unter die besten sechs und unterstrich damit die ausgeglichene Leistungsdichte in der LMGT3-Kategorie vor dem weiteren Rennwochenende in Belgien.
Text: NRingInfo











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