
Cadillac Hertz Team JOTA sicherte sich am Freitag, 8. Mai 2026, im dritten Freien Training der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft in Spa-Francorchamps die Bestzeit. Will Stevens umrundete den traditionsreichen Kurs in 2:02,379 Minuten und verschaffte dem amerikanischen Hersteller damit die Spitzenposition vor dem TotalEnergies 6 Hours of Spa-Francorchamps. Hinter Cadillac entwickelte sich ein enges Kräfteverhältnis zwischen Ferrari, Aston Martin, Peugeot und Alpine, während Garage 59 in der LMGT3-Kategorie mit beiden McLaren die Konkurrenz anführte.
Stevens knüpfte mit seiner schnellsten Runde an den Spa-Erfolg von JOTA aus dem Jahr 2024 an und verdrängte den #83 AF Corse Ferrari 499P um lediglich 0,023 Sekunden. Robert Kubica hatte zuvor mit einer Zeit von 2:02,402 Minuten die Messlatte gesetzt. Aston Martin Heart of Racing Team bestätigte den positiven Eindruck der bisherigen Sessions und fuhr mit dem #007 Valkyrie auf Rang drei. Dahinter komplettierte der zweite Cadillac V-Series.R mit Sébastien Bourdais, Earl Bamber und Jack Aitken die Top vier. Gerade einmal 0,104 Sekunden trennten die ersten vier Hypercars. Ferrari platzierte die beiden Werksautos auf den Positionen fünf und sechs, wobei nur eine halbe Sekunde zwischen den besten sechs Fahrzeugen lag.
Auch Peugeot und Alpine präsentierten sich konkurrenzfähig. Team Peugeot TotalEnergies erreichte mit dem #93 Peugeot 9X8 Rang sieben, nachdem Stoffel Vandoorne, Nick Cassidy und Paul di Resta Fahrzeit sammelten. Alpine brachte den #35 A424 Hypercar auf Platz acht. Die Top zehn komplettierten der #94 Peugeot und der zweite Alpine mit der Startnummer 36. Zwei Full Course Yellow Unterbrechungen sorgten während der Einheit für kurze Neutralisierungen, nachdem Streckenposten Trümmerteile von der Strecke entfernen mussten.

In der LMGT3-Kategorie setzte Finn Gehrsitz im #58 Garage 59 McLaren die Bestmarke. Der Deutsche stoppte die Uhr bei 2:17,068 Minuten und lag damit lediglich 0,004 Sekunden vor dem Schwesterauto. Tom Flemming bestätigte ebenfalls seine starke Form bei seinem Debütjahr in der WEC. Hinter den beiden McLaren reihte sich der #21 VISTA AF Corse Ferrari mit François Heriau, Simon Mann und Alessio Rovera ein. Akkodis ASP Team kämpfte sich nach dem verlorenen Rad im zweiten Freien Training eindrucksvoll zurück und stellte den #78 Lexus auf Rang vier.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte The Bend Manthey Porsche. Riccardo Pera fuhr den Porsche 911 GT3 R zunächst in die Spitzengruppe, ehe Richard Lietz den Rennwagen im Streckenabschnitt Stavelot abstellen musste. Die Szene löste eine weitere Full Course Yellow Phase aus. Den sechsten Platz sicherte sich der #27 Heart of Racing Aston Martin Vantage mit Ian James, Mattia Drudi und Zacharie Robichon. Das Trio will nach dem schwierigen Saisonauftakt in Imola nun den Anschluss an die Spitzengruppe herstellen.
Text: NRingInfo











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