
Das Team reiste als früher Führender der Weltmeisterschaft nach Belgien, nachdem es den Saisonauftakt in Imola gewonnen hatte. In zwei 90-minütigen freien Trainingssitzungen auf der legendären Strecke von Spa arbeitete die Mannschaft an der Vorbereitung für das Rennen am Samstag. Der #7 TR010 HYBRID von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries belegte Rang zehn und lag 0,711 Sekunden hinter dem führenden #36 Alpine zurück. Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryō Hirakawa fuhren ihren #8 TR010 HYBRID auf Platz 13.
Temperaturen zwischen neun und 13 Grad Celsius lagen deutlich niedriger als noch vor drei Wochen in Imola, allerdings blieb das Wetter trocken. Die TR010 HYBRID nutzten beide Sessions, um Abstimmungen speziell für die Bedingungen und Anforderungen in Spa zu testen. Die 7,004 Kilometer lange Strecke verlangt eine Balance zwischen Höchstgeschwindigkeit im ersten und dritten Streckenabschnitt sowie aerodynamischem und mechanischem Grip im zweiten Sektor. Reifenaufwärmphase, Performance und Konstanz gelten am Renntag als entscheidende Faktoren. Deshalb analysierten beide Fahrzeuge im zweiten Training auch die weichen und mittleren Michelin Reifenmischungen. In dieser Session entstanden die schnellsten Rundenzeiten des Tages, wobei Kamui und Brendon jeweils die Bestzeiten ihrer Fahrzeuge setzten.
Ein drittes und letztes freies Training folgt am Freitagmorgen und bietet Ingenieuren und Fahrern eine weitere Möglichkeit, die Fahrzeugabstimmung vor dem Qualifikationstraining zu optimieren. Das Qualifying der Hypercars startet um 15:20 Uhr Ortszeit und entscheidet über die Startaufstellung für das Rennen am Samstag, das um 14 Uhr beginnt.
Kamui Kobayashi (Teamchef und Fahrer, Auto #7): „Wir hatten ein paar Schwierigkeiten, aber wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten deshalb viele Aufgaben erledigen. Wir haben versucht, ein besseres Gefühl für das Auto zu bekommen und konnten Fortschritte erzielen. Freitag wird ein wichtiger Tag und wir müssen unsere Performance maximieren. Wir geben unser Bestes.“
Mike Conway (Fahrer, Auto #7): „Für morgen liegt noch etwas Arbeit vor uns, weil wir in einigen Bereichen etwas zurückliegen. Wir müssen einige Dinge verbessern und versuchen über Nacht Fortschritte zu erzielen. Das Gefühl im Auto passt grundsätzlich, aber wir müssen noch etwas mehr Geschwindigkeit herausholen.“
Nyck de Vries (Fahrer, Auto #7): „Es fühlt sich gut an, wieder in Spa zu fahren und ich genieße diese Strecke immer sehr, aber ehrlich gesagt war es ein schwieriger Tag für uns. Wir müssen noch arbeiten, um uns in Position für den Kampf an der Spitze zu bringen. Mal sehen, welche Fortschritte wir erzielen und was der morgige Tag bringt.“
Sébastien Buemi (Fahrer, Auto #8): „Es ist schön, wieder in Spa zu sein. Die Strecke zählt zu den großartigen Kursen und wir hatten heute Glück mit dem Wetter, weil es trocken blieb. Von der Performance her liegen wir noch nicht dort, wo wir sein wollen, aber wir werden hart daran arbeiten und hoffen, den Rückstand morgen zu verkleinern. Wir wissen, dass es ein langes Rennen wird und der Umgang mit den Reifen wichtig bleibt. Mal sehen, wie sich alles entwickelt.“
Brendon Hartley (Fahrer, Auto #8): „Es war ein sauberer Tag ohne größere Probleme. An der Spitze geht es erwartungsgemäß extrem eng zu. Uns fehlt noch etwas Performance, besonders im Vergleich zu Imola. Aber wir arbeiten intensiv daran, noch etwas mehr Rundenzeit aus dem Auto herauszuholen.“
Ryō Hirakawa (Fahrer, Auto #8): „Heute fehlte uns die nötige Performance, deshalb müssen wir mehr analysieren und verstehen. Im Vergleich zu Imola zeigt sich ein anderes Bild, deshalb müssen wir das Auto weiter feinabstimmen. In Imola haben wir das Fahrzeug perfekt optimiert und genau das müssen wir auch hier schaffen.“
Text: Toyota Racing Pressemitteilung











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