
Seit ihrer Entstehung im Jahr 1923 haben sich die 24 Stunden von Le Mans als eines der unbestrittenen Highlights des internationalen Motorsportkalenders etabliert. Zusammen mit dem Grand Prix von Monaco und dem Indianapolis 500 bildet der kräftezehrende Rund-um-die-Uhr-Wettbewerb in Nordfrankreich ein Drittel der glanzvollen „Triple Crown“ des Motorsports – ein Rennen, das jeder Fahrer seiner Karrierebilanz hinzufügen möchte.
Achtzehn hochkompetitive Crews kämpfen um den Gesamtsieg in der Topklasse Hypercar, darunter drei Ferrari 499P. Der legendäre italienische Hersteller ist mit seinem dominanten Prototypen seit 2023 bei diesem Rennen ungeschlagen geblieben.
In diesem Jahr sieht sich das springende Pferd jedoch einer stärkeren Konkurrenz denn je gegenüber: Sieben ebenso ambitionierte große Automobilmarken wollen Ferrari vom Thron stoßen. Toyota – der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der FIA WEC – startete seine Mission zur Rückkehr zu früherem Ruhm mit einem Sieg beim Saisonauftakt in Imola. Gleichzeitig wird Hyundais Premiummarke Genesis nach einem positiven Serien-Debüt im vergangenen Monat ihren ersten Auftritt an der Sarthe absolvieren.
Die heimischen Helden Alpine und Peugeot dürfen auf große Unterstützung zählen, ebenso wie Kévin Estre und Julien Andlauer in der LMP2-Kategorie. Die beiden Franzosen bestimmten in den frühen Stunden des letztjährigen Rennens das Tempo, wobei Estre sich spektakulär vom 21. Startplatz durch das Feld kämpfte. Der Weltmeister von 2024 und Pole-Setter von Le Mans hat seit seinem Sieg 2018 in der LMGTE Pro nicht mehr in Le Mans gewonnen; mit TDS Racing peilt er die Rückkehr auf die oberste Stufe des Podiums an.
Andlauer tritt gemeinsam mit der Entwicklungsfahrerin von Team Peugeot TotalEnergies, Doriane Pin, sowie Richard Verschoor für Duqueine Team an. Der ehemalige Alpine-F1-Pilot Jack Doohan – der seine Karriere zuletzt auf Langstreckenrennen in der European Le Mans Series ausgerichtet hat – wird für Nielsen Racing an den Start gehen, während der zweimalige DTM-Champion Nico Müller zum Titelverteidiger in der LMP2-Klasse, Inter Europol Competition, stößt.
19 Fahrzeuge werden in der LMP2-Klasse antreten, während 25 Teilnehmer in der LMGT3-Kategorie gegeneinander kämpfen. Insgesamt umfasst das Feld 186 Fahrer – alle mit dem Ziel, bei dem härtesten und prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt ganz oben auf dem Podium zu stehen.
Text: WEC Pressemitteilung











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