Rutronik Racing macht Fortschritte mit Lamborghini Temerario GT3

Bild: Rutronik Racing
Bild: Rutronik Racing

Auf dem britischen Traditionskurs in Brands Hatch startete die diesjährige Saison des GT World Challenge Europe powered by AWS Sprint Cup. Rutronik Racing ging mit einem brandneuen Lamborghini Temerario GT3 an den Start, der von den beiden Lamborghini-Werksfahrern Luca Engstler und Patric Niederhauser pilotiert wurde. Im Fokus lag dabei, den neuen Lamborghini besser kennenzulernen, wichtige Daten zu sammeln und sich stetig zu verbessern. Das dies dem Team gelang, zeigte Patric Niederhauser im zweiten Qualifying mit einem 19. Platz nur 0,691 Sekunden hinter der Bestzeit. Im ersten Qualifying erwischte Luca Engstler keine perfekte Runde und fuhr auf Rang 29.

Das erste Rennen in Brands Hatch verlief chaotisch und musste nach einem heftigen Unfall in der Startphase unterbrochen werden. Im Startgetümmel berührte Luca Engstler unabsichtlich ein anderes Fahrzeug und erhielt dafür eine Zeitstrafe, eine weitere Zeitstrafe erhielt der Rutronik Racing Lamborghini durch eine leicht überhöhte Geschwindigkeit beim Pflichtboxenstopp in der engen Boxengasse von Brands Hatch. Trotz all dem ganzen Chaos drehten Engstler und Niederhauser wie ein Uhrwerk ihre Runden und wurden schlussendlich auf dem 20. Platz gewertet.

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Auch im zweiten Lauf konnte das Team aus Remchingen mit ihrem blau-gelben Lamborghini Temerario GT3 des Speed des Mittelfeld mitgehen und war in spektakuläre Zwei- und Mehrkämpfe verwickelt. Das Rennen beendeten die beiden schnellen Werksfahrer auf dem 18. Rang. Verglichen mit dem Saisonauftakt des Endurance Cup in Le Castellet zeigte sich das Team verbessert und zeigt, dass die Entwicklung in die richtige Richtung voranschreitet. Das nächste Rennwochenende im GT World Challenge Europe powered by AWS Sprint Cup findet Mitte Juli im italienischen Misano statt. Die europäische GT-Serie wird zuvor Ende Mai mit einem Endurance Cup-Rennen im Highspeedtempel von Monza fortgesetzt.

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Klaus Graf, Teamchef Rutronik Racing: „Wir wussten, dass es für uns nicht leicht wird, und sind mit einer realistischen Erwartungshaltung ins Wochenende gegangen. Im Vergleich zu Le Castellet konnten wir uns deutlich verbessern von der Performance und hatten auch keine Zuverlässigkeitsprobleme. Für uns ist im neuen Projekt auch wichtig, dass wir das Auto gemeinsam mit Lamborghini weiterbringen können. Von der Pace haben wir jetzt im Mix mitgespielt und die Qualifyingposition von Patric war respektabel. Darauf müssen wir jetzt aufbauen. In den Rennen ist es hier in Brands Hatch sehr schwierig nach vorne zu kommen, von daher haben wir ein gutes Wochenende von unserer Seite gezeigt. Darauf müssen wir jetzt aufbauen! “

Patric Niederhauser, Pilot Lamborghini Temerario GT3 #96: „Es war grundsätzlich ein positives Wochenende für uns. Wir haben gute Schritte vorwärts gemacht, natürlich sind wir noch weit davon entfernt, wo wir sein wollen, aber ich denke, dass das gesamte Team einen guten Schritt gemacht hat. Das Auto funktioniert besser, aber es liegt immer noch viel Arbeit vor uns. Ich bin stolz auf das Team, es hat wie immer einen mega Job gemacht! Wir konnten viel lernen, was uns für die nächsten Rennen weiterhelfen wird. Schade, dass wir nicht in die Punkte fahren konnten, aber ich nehme das Positive mit und freue mich auf Monza.“

 

Text: Rutronik Racing Pressemitteilung

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