
Vier Podiumsplätze, starke Teamleistung und wichtige Punkte beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring Was für ein Gefühl zum Saisonstart: AVIA W&S Motorsport setzte beim ersten Rennwochenende der ADAC GT4 Germany 2026 auf dem Red Bull Ring in Spielberg ein starkes Ausrufezeichen. Mit vier Porsche 718 Cayman GT4 RS CS und acht Fahrern startete das Team aus Ofterdingen auf einer der schönsten Rennstrecken Europas in die Saison und sammelte vom ersten Umlauf an wertvolle Kilometer, Punkte und Erfahrungen. Die ADAC GT4 Germany zählt zu den attraktivsten und am härtesten umkämpften GT4-Serien weltweit. Auf dem Red Bull Ring in Spielberg, einer Strecke, die für ihr anspruchsvolles Layout und spektakuläre Überholmöglichkeiten bekannt ist, blieb beim Saisonauftakt kein Spielraum für Fehler. Mehrere Fahrer absolvierten ihre ersten Kilometer in der ADAC GT4 Germany, wodurch die Vorfreude auf das Wochenende besonders groß ausfiel und die Ergebnisse überzeugten.
Training
Die Trainingssitzungen verliefen durchweg positiv. Alle vier Fahrzeuge spulten eine hohe Rundenzahl ab und fanden schnell ein passendes Setup. Für die Neueinsteiger in der Serie stellte der erste Kontakt mit Strecke und Fahrzeug im Renntrimm einen wichtigen Schritt dar, den das gesamte Fahreraufgebot souverän meisterte.
Qualifying
Das Qualifying entwickelte sich zu einem echten Statement von AVIA W&S Motorsport. In Q1 sicherten sich drei Fahrzeuge die Klassen-Pole-Position: Die Startnummer 31 von Lachlan Robinson und Denny Berndt fuhr die Bestzeit und holte die Klassen-Pole. Auch die Startnummer 32 von Tim Horrell und Hendrik Still sowie die Startnummer 33 von Frederic Zebis und Nicolas Guillaume sicherten sich die Pole-Position in ihren jeweiligen Klassen. Die Startnummer 30 von Alon Gabbay und Maximilian Schreyer komplettierte das starke Ergebnis mit Platz drei im Gesamtklassement. Alle vier AVIA W&S Porsche platzierten sich unter den ersten acht der Gesamtwertung und setzten damit früh ein deutliches Zeichen. Auch Q2 bestätigte die starke Pace des Teams: Die Startnummer 30 verbesserte sich auf Platz zwei gesamt, die Startnummer 31 auf Rang drei, die Startnummer 32 holte erneut die Klassen-Pole und belegte Platz fünf gesamt, während die Startnummer 33 ebenfalls die Klassen-Pole und Rang sechs gesamt sicherte. Erneut lagen alle vier Fahrzeuge unter den ersten sechs und unterstrichen die geschlossene Teamleistung vor dem ersten Rennlauf.
Rennen 1
Das erste Rennen entwickelte sich zu einem intensiven Schlagabtausch, den AVIA W&S Motorsport von Beginn an mitgestaltete. Die Startnummer 31 von Robinson und Berndt behauptete sich im dichten Feld, verteidigte die Position unter Druck und festigte durch einen perfekt getimten Boxenstopp den zweiten Platz im Gesamtklassement.
Die Startnummer 30 von Gabbay und Schreyer lieferte sich ein langes und intensives Duell mit einem BMW. Überholmanöver, Konter und Rad-an-Rad-Duelle prägten das Geschehen über viele Runden. Das Duo behielt die Nerven und überquerte die Ziellinie auf Platz drei gesamt. Die Startnummer 32 von Horrell und Still setzte auf Strategie. Ein sauberer Fahrerwechsel und eine clevere Rennstrategie ermöglichten kontinuierliche Positionsgewinne, die schließlich zum Klassensieg in der PRO/AM-Wertung und Platz acht gesamt führten. Für die Startnummer 33 endete das erste Rennen vorzeitig: Frederic Zebis musste das Fahrzeug abstellen. Bis zu diesem Zeitpunkt hielten er und Nicolas Guillaume den Porsche in einer konkurrenzfähigen Position. Rennen zwei zeigte anschließend das Potenzial des Duos.
Rennen 2
Das zweite Rennen bot erneut viel Action. Die Startnummer 31 von Robinson und Berndt erwischte einen starken Start, behauptete sich in engen Zweikämpfen und profitierte erneut von einem fehlerfreien Boxenstopp. Das Duo sicherte sich Platz drei gesamt und weitere wichtige Punkte.
Die Startnummer 30 von Gabbay und Schreyer erlebte ein schwierigeres Rennen. Nach einer Berührung konnte das Fahrzeug das Tempo nicht vollständig halten. Trotz der Umstände kämpfte sich das Duo durch und beendete das Rennen auf Platz fünf.
Horrell und Still in der Startnummer 32 lieferten erneut eine überzeugende Leistung in der PRO/AM-Wertung. Das Duo gewann die Klasse erneut und belegte Platz zehn im Gesamtklassement.
Zebis und Guillaume in der Startnummer 33 reagierten stark auf den Ausfall im ersten Rennen. Mit sauberer Fahrweise und kluger Strategie arbeiteten sie sich auf Platz zwei in der Klasse und Rang elf gesamt vor.
Ergebnisübersicht
Fahrzeug / Fahrer / Rennen 1 Klasse / Gesamt / Rennen 2 Klasse / Gesamt
Startnummer 30 / Gabbay / Schreyer / Platz drei / Platz drei / Platz fünf / Platz fünf
Startnummer 31 / Robinson / Berndt / Platz zwei / Platz zwei / Platz drei / Platz drei
Startnummer 32 / Horrell / Still / Platz eins / Platz acht / Platz eins / Platz zehn
Startnummer 33 / Zebis / Guillaume / Platz vier / Platz 15 / Platz zwei / Platz elf
Stimmen zum Wochenende
Denny Berndt (Startnummer 31): "Ein gutes Wochenende liegt hinter uns – vier Podiumsplätze in der Gesamt- und Juniorenwertung. Es gibt noch Bereiche zur Verbesserung, aber ich bin überzeugt, dass wir am Norisring stärker zurückkommen. Ein großes Dankeschön an Lachlan und das gesamte AVIA W&S Team für ein rundum starkes Wochenende."
Tim Horrell und Hendrik Still (Startnummer 32): "Insgesamt war es ein gutes Wochenende. Wir haben hart gekämpft und viele Runden absolviert. Für die PRO/AM-Wertung war es optimal – zwei Klassensiege und wichtige Punkte."
Alon Gabbay und Maximilian Schreyer (Startnummer 30): "Es war ein hartes Rennen. Wir haben viele Punkte gesammelt und hätten uns mehr gewünscht, aber das Tempo hat gestimmt. Wir schauen nach vorne."
Teamchef Daniel Schellhaas: "Es war ein großartiges Wochenende bei perfektem Wetter. Wir haben viele wichtige Punkte gesammelt und ich bin stolz auf die Leistung des gesamten Teams. Alle Fahrer haben sich weiterentwickelt, die PRO/AM-Wertung sieht sehr gut aus und die Junioren leisten hervorragende Arbeit. Wir freuen uns auf die kommenden Rennen."
Nächste Runde: Norisring – 3.–5. Juli
Text: W&S Pressemitteilung











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