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W&S Motorsport erlebt Höhen und Tiefen bei NLS 3

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Podiumsplatzierung, starke Ergebnisse und technische Rückschläge beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Beim dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie demonstrierte W&S Motorsport erneut die Stärke und Breite des Teams. Der CMS Porsche sicherte sich die Pole-Position im Qualifying, der CK-Modelcars Porsche erreichte einen starken zweiten Platz in der Cup3 AM-Klasse, und der Häberle Porsche fuhr einen soliden vierten Platz ein. Trotz einiger technischer Probleme anderer Teams zieht das Team viele positive Lehren aus dem Wochenende und blickt mit großem Selbstvertrauen auf das 24-Stunden-Rennen.

Qualifikation

Im Qualifying setzte der CMS Porsche #962 mit Lorenz Stegmann, Moritz Oberheim und Finn Zulauf am Steuer ein Ausrufezeichen und sicherte sich die Pole-Position in der Cup3-Klasse. Der Häberle Porsche #961 mit Marius Rauer, Michal Makeš und Toby Goodman startete von Platz fünf. Der Massivhaus Porsche #164 qualifizierte sich als Dritter in der SP10-Klasse. Starker Verkehr auf der Nordschleife beschränkte den CK-Modelcars Porsche #982 mit Christoph Krombach, Oliver Kunz und Lion Düker auf den elften Gesamtrang.

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Wettrennen

Das Vier-Stunden-Rennen verlief für die fünf Fahrzeuge von W&S Motorsport sehr unterschiedlich. 

Der CMS Porsche #962 legte von der Pole-Position einen starken Start hin und konnte seine Position zunächst halten. Das Trio fiel im Laufe des Rennens zurück, kämpfte sich aber beeindruckend durch das Feld zurück. Mehrere Zwischenfälle auf der Strecke kosteten die Crew rund 40 Sekunden – doch sie gaben nicht auf, holten Boden gut und brachten den Wagen auf dem dritten Platz in der Cup3 Pro-Klasse ins Ziel. 

Der Häberle Porsche #961 zeigte eine souveräne und zuverlässige Leistung. Von Startplatz fünf aus arbeitete sich die Crew mit Marius Rauer, Michal Makeš und Toby Goodman stetig durch das Feld und überquerte die Ziellinie als Vierter in der Cup3 Pro-Klasse.  Der Cars&Events BMW M2 #899 musste beschädigt an die Box zurückkehren. Das Team reagierte schnell, führte alle notwendigen Reparaturen durch und schickte den Wagen wieder auf die Strecke, wo die Crew hart kämpfte, um schließlich den fünften Platz zu erreichen.  Der CK-Modelcars Porsche #982 hatte während des gesamten Rennens auf der Nordschleife mit starkem Verkehr zu kämpfen, gab aber nicht auf und fuhr schließlich einen beeindruckenden zweiten Platz in der Cup3 AM-Klasse ein. 

Der Massivhaus Porsche #164 mit Stephan Brodmerkel, Constantin Schöll und Yanis Anhorn hatte im Laufe des Rennens mit mehreren technischen Problemen zu kämpfen. Trotz dieser Rückschläge gab das Team nicht auf und erreichte den siebten Platz.

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Ergebnisübersicht

#962 CMS-Porsche mit Stegmann, Oberheim und Zulauf belegte in der Cup3-Pro-Wertung den dritten Platz. 

#961 Häberle-Porsche mit Rauer, Makeš und Goodman fuhr auf den vierten Rang der Cup3-Pro-Wertung. 

#982 CK-Modelcars-Porsche mit Krombach, Kunz und Düker sicherte sich den zweiten Platz in der Cup3-AM-Wertung. 

#899  Cars&Events BMW M2 mit Lamesch, Anhorn und Marechal schloss das Rennen auf dem fünften Platz ab. 

#164  Massivhaus-Porsche mit Brodmerkel, Schöll und Anhorn kam auf dem siebten Rang ins Ziel.

Stimmen nach dem Rennen

Michal Makeš (#961):  „Insgesamt ein gutes Wochenende für uns – Platz 4 ist ein weiteres solides Ergebnis und wichtige Punkte für die Meisterschaft. Mein Stint war sehr intensiv mit vielen Kämpfen, genau das, was Langstreckenrennen ausmacht. Jetzt freue ich mich sehr auf das 24-Stunden-Rennen.“ 

 

Max Lamesch (#899):  „Die ersten 16 Runden im neuen BMW M2 waren sehr wertvoll. Nach dem technischen Problem mussten wir frühzeitig stoppen, aber nach 35 Minuten Reparatur waren wir wieder auf der Strecke und konnten weitere Runden und Erfahrung sammeln. Die Pace war ordentlich, es gibt noch Verbesserungspotenzial, aber insgesamt war es ein konstruktives Wochenende – genau die Vorbereitung, die wir für das 24-Stunden-Rennen brauchten.“ 

 

Stephan Brodmerkel (#164):  „Wir haben vor dem 24-Stunden-Rennen wirklich alles getestet, was man testen kann – einen Dreher, Getriebeprobleme, eine Zeitstrafe, reduzierten Kraftstoffvorrat und unzählige Code-60-Phasen. Am Ende haben wir es ins Ziel geschafft und einige Positionen gutgemacht. Die Geschwindigkeit ist da – jetzt müssen wir an der Perfektion arbeiten. Denn das größte Motorsport-Event der Welt wartet auf uns.“ 

 

Yanis Anhorn (#164):  „Es war mein erstes Mal im Porsche GT4 – ich war nervös und aufgeregt zugleich. Ich habe alles gegeben. Ich bin mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, aber ich nehme viele Erfahrungen von diesem Wochenende mit und blicke dem 24-Stunden-Rennen mit einer positiven Einstellung entgegen.“ 

 

Teammanager Axel Randolph:  „Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Die technischen Probleme sind natürlich frustrierend – aber das gehört zum Langstreckenrennsport dazu. Wir werden alles sorgfältig analysieren und sicherstellen, dass wir beim nächsten Lauf stärker zurückkommen.“

 

Text: W&S Motorsport Pressemitteilung

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