
Algarve Pro Racing greift 2026 in der European Le Mans Series mit Jake Hughes, Tristan Vautier und Matthias Kaiser im #25 ORECA 07-Gibson nach dem Titel und will die Meisterschaft nach Portugal zurückholen. Das Team aus Portugal formiert damit eine schlagkräftige LMP2-Besetzung für die Saison 2026, die Erfahrung und Nachwuchstalent vereint. Ziel bleibt klar definiert: Rennsiege feiern und im Titelkampf der ELMS eine zentrale Rolle spielen.
Jake Hughes startet erstmals eine komplette Saison im Endurance-Sport und schlägt damit ein neues Kapitel seiner Karriere auf. Der Brite sammelte zuletzt Erfahrungen in der ABB Formula E Championship unter anderem für Maserati MSG Racing sowie zuvor für das NEOM McLaren Team und arbeitete parallel als Test und Simulatorfahrer für das McLaren Mastercard Formula 1 Team. Bereits früh machte er mit dem Titelgewinn in der BRDC Formula 4 Championship 2013 auf sich aufmerksam und sammelte in den folgenden Jahren Siege sowie Podestplätze in der GP3 Series und der FIA Formel 3 Europameisterschaft. In der FIA Formel 2 und der Formel E etablierte er sich weiter, sicherte sich mehrere Pole-Positions und erzielte Top-Drei-Resultate. Beim London E-Prix 2022/23 stellte er mit 135,9 mph im ExCeL Centre sogar einen Guinness-Weltrekord für die höchste Geschwindigkeit eines Fahrzeugs in einer Halle auf. Nun richtet sich sein Fokus voll auf die ELMS-Saison 2026 mit Algarve Pro Racing. Er erklärte, er habe seit Jahren auf den Einstieg in den Langstreckensport hingearbeitet und sehe in Algarve Pro eines der stärksten Teams im internationalen Endurance-Rennsport. Nach Testtagen in Abu Dhabi beschrieb er die Zusammenarbeit mit Kaiser und Vautier als sehr konstruktiv und betonte, das Ziel liege auf Rennsiegen und dem Titelgewinn.

Tristan Vautier kehrt nach drei Jahren zu Algarve Pro Racing zurück und bringt umfassende Prototypen- und GT-Erfahrung ein. Der Franzose gewann 2011 die Star Mazda Series und triumphierte anschließend als Rookie in der Indy Lights Series, was ihm den Aufstieg in die IndyCar Series ebnete. Parallel sammelte er internationale Erfolge im Langstreckensport, darunter den Titel in der Intercontinental GT Challenge 2018 sowie Klassensiege und Podestergebnisse bei renommierten Rennen wie den Zwölf Stunden von Sebring und den 24 Stunden von Daytona. Zuletzt sammelte er Hypercar-Erfahrungen unter anderem bei Acura Meyer Shank Racing sowie als Reservefahrer für Cadillac Chip Ganassi Racing bei den 24 Stunden von Le Mans. Vautier erklärte, die Rückkehr zu Algarve Pro bedeute ihm viel, da das Team ihm bereits 2023 den Weg in die European Le Mans Series geebnet habe. Er sehe in der Kombination aus Teamstärke, Fahreraufgebot und klarer Zielsetzung beste Voraussetzungen für den Titelangriff 2026.
Matthias Kaiser komplettiert das Aufgebot und verfolgt weiterhin sein Ziel, sich im internationalen ACO-Umfeld nachhaltig zu etablieren. Der in Liechtenstein lebende Pilot wechselte aus LMP3-Programmen in die ELMS und baute seine Podestbilanz in den vergangenen Jahren kontinuierlich aus. Gemeinsam mit Algarve Pro Racing feierte er jüngst große Erfolge in der Asian Le Mans Series, darunter einen Doppelsieg beim Saisonfinale in Abu Dhabi sowie einen historischen Dreifacherfolg in Dubai, bei dem das Team erstmals in einem ACO-Wettbewerb alle drei Podiumsplätze belegte. Diese Resultate ebneten den Weg zum insgesamt sechsten ALMS-Titel für die Mannschaft. Kaiser erklärte, er vertraue voll auf die Leistungsfähigkeit des Teams und wolle 2026 konsequent um die ELMS-Meisterschaft kämpfen. Die starke Besetzung mit Vautier und Hughes stimme ihn optimistisch, da beide bereits bei den Testfahrten in Abu Dhabi überzeugten.
Mit der Kombination aus erfahrenem Routinier, ambitioniertem Neuzugang und eingespieltem Team richtet Algarve Pro Racing den Blick klar auf die European Le Mans Series 2026. Der Titelgewinn in der LMP2-Klasse steht im Zentrum aller Planungen, während das #25 ORECA 07-Gibson als Speerspitze des portugiesischen Rennteams fungiert.
Text: NRingInfo











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