
Das legendäre 12-Stunden-Rennen von Bathurst am 15. Februar 2026 am Mount Panorama Circuit in Bathurst, New South Wales (Australien) war geprägt von Drama, spektakulären Zwischenfällen und einem historischen Sieg für das Mercedes-AMG-Team GruppeM Racing. Dieses Rennen bildet traditionell den Auftakt der Intercontinental GT Challenge (IGTC)-Saison.
Das Trio Maro Engel, Mikael Grenier und Maxime Martin gewann nach zwölf intensiven Stunden das Rennen im Mercedes-AMG GT3 vom letzten Drittel des Feldes aus und schrieb Motorsport-Geschichte. Mit einem Startplatz jenseits der Top-Ten gelang es ihnen, sich durch eine clevere Strategie und konstant starke Stints an die Spitze zu arbeiten und schließlich zu triumphieren. Noch nie in der Geschichte des Rennens hatte ein Fahrzeug von einem so schlechten Startplatz aus gesiegt.
Der Rennverlauf war von zahlreichen Safety-Car-Phasen und Zwischenfällen geprägt. In der frühen Phase musste unter anderem Christopher Mies seinen Ford Mustang nach einer Kollision mit einem Känguru bei über 250 km/h an der Conrod Straight aufgeben; der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Während des Rennens kam es zu weiteren Kontakten und Ausfällen, die das Klassement immer wieder durcheinanderbrachten und für Spannung sorgten.
Der zweite Platz ging überraschend an den High Class Racing Porsche 911 GT3 R mit Dorian Boccolacci, Anders Fjordbach und Kerong Li, die sich vom 30. Startplatz auf Rang zwei kämpfen konnten und aufgrund ihrer Einordnung auch den Bronze-Cup gewannen. Nur knapp eine Sekunde fehlte am Ende auf den siegreichen AMG-Boliden.
Auf Rang drei klassierte sich die Mannschaft von WRT mit dem BMW M4 GT3, pilotiert von Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Valentino Rossi.
Für Mercedes-AMG ist dieser Erfolg der vierte Gesamtsieg beim Langstreckenklassiker in Australien und unterstreicht die anhaltende Stärke der Marke in der GT3-Szene.
Text: NRingInfo





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