· 

Bathurst 12 Hour: Zwei Podiumsplätze für den BMW M4 GT3 EVO nach dramatischem Rennen.

Bild: BMW
Bild: BMW

Ein Jahr nach dem sensationellen Doppelsieg war das Team WRT auch diesmal beim Bathurst 12 Hour (AUS) wieder nah am Sieg dran. Am Ende fuhren Augusto Farfus (BRA), Raffaele Marciello (SUI) und Valentino Rossi (ITA) in einem dramatischen Rennen mit vielen Zwischenfällen im #46 BMW M4 GT3 EVO auf Platz drei. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 32, das in Bathurst in einem speziellen Design startete, führte das Rennen beim letzten Restart noch an, fiel in Folge einer Kollision aber weit zurück. Ein fantastisches Bathurst-Debüt gelang dem Team KRC. Max Hesse (GER), Maxime Oosten (NED) und Ruan Cunfan (CHN) fuhren im #89 BMW M4 GT3 EVO auf Platz fünf in der Gesamtwertung und Rang zwei in der Bronze-Klasse. 

Das 12-Stunden-Rennen war geprägt von zahlreichen Unfällen, die immer wieder für Gelbphasen und einmal sogar für eine rund einstündige Unterbrechung sorgten. Der #46 BMW M4 GT3 EVO hielt sich jedoch aus allen Zwischenfällen heraus und fuhr von Anfang an in der Spitzengruppe. Letztlich reichte die Pace aber nicht ganz, um nach 2025 den zweiten Sieg in Folge für das Team WRT in Australien einzufahren. Das Fahrertrio jubelte nach einer fehlerfreien Leistung auch über Platz drei auf dem Podium.

Die Crew der Nummer 32 um Kelvin van der Linde, Jordan Pepper (beide RSA) und Charles Weerts (BEL) war dagegen enttäuscht. Das Trio verlor früh im Rennen mehr als eine Runde, als nach einer Startkollision die Front des Fahrzeugs getauscht werden musste. Im Laufe des Rennens kämpften sich die drei aber dank konstant starker Rundenzeiten und einiger Safety-Car-Phasen wieder an die Spitzengruppe heran. In der letzten Rennstunde wählte das Team eine mutige Strategie, tankte früh zum letzten Mal nach und setzte auf eine weitere Gelbphase. Diese kam tatsächlich, und van der Linde führte beim letzten Restart das Rennen an. Allerdings kam es im Kampf um die Führung in Kurve eins zur Kollision zwischen ihm und seinem Verfolger Jules Gounon (FRA, Mercedes). Der #32 BMW M4 GT3 EVO war danach so stark beschädigt, dass er noch einmal zur Reparatur an die Box musste und auf Platz zwölf zurückfiel.

Das Design des Fahrzeugs war anlässlich der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der BMW Art Cars und des 40-jährigen Jubiläums des BMW M3 eine Reminiszenz an das 1989er BMW M3 Art Car des australischen Künstlers Ken Done. Dieser war selbst in Bathurst vor Ort und bewunderte das Tribut an sein damaliges Kunstwerk.

Sportliche Bewunderung gebührt dem Team KRC. Die Mannschaft von Teamchef Mars Kang war zum ersten Mal auf dem höchst anspruchsvollen Mount Panorama Circuit am Start und fuhr ein sensationelles Rennen. Hesse, Oosten und Cunfan ließen sich auch von einer beschädigten Front inklusive Reparatur nicht aus der Ruhe bringen und legten eine beeindruckende Aufholjagd hin, die sie bis auf Gesamtrang fünf und Platz zwei auf dem Podium der Bronze-Kategorie führte.

 

Text: BMW Pressemitteilung

Kommentar schreiben

Kommentare: 0