· 

Auftakt der Intercontinental GT Challenge mit starkem Aufgebot in Bathurst

Bild: Gruppe C
Bild: Gruppe C

Die größte Saison der Intercontinental GT Challenge seit 2020 beginnt an diesem Wochenende mit dem Meguiar’s Bathurst 12 Hour. Sechs Hersteller, 23 der insgesamt 35 Teilnehmerfahrzeuge sowie eine Rekordzahl von sechs Independent-Cup-Teilnehmern kämpfen am Mount Panorama um die ersten globalen IGTC-Punkte der Saison.

 

Mit Chevrolet und Ford feiern zwei Hersteller ihr IGTC-Debüt und treffen in Australien auf Ferrari, Mercedes-AMG, Porsche sowie den amtierenden Intercontinental-Champion BMW. Der Münchner Hersteller hat dabei das Ziel, als erst dritter Hersteller überhaupt das australische Langstreckenklassiker-Rennen in aufeinanderfolgenden Jahren zu gewinnen.

 

Auch Team WRT, Augusto Farfus und der amtierende IGTC-Champion Kelvin van der Linde könnten sich in einen exklusiven Kreis einreihen. In der GT3-Ära des Rennens gelang nur SunEnergy1 eine erfolgreiche Titelverteidigung, während bislang lediglich fünf Fahrer – Kenny Habul, Luca Stolz, Jules Gounon, Christopher Mies und Darryl O’Young – ihren Bathurst-Sieg erfolgreich wiederholen konnten.

 

Habul steht zudem an der Spitze des bislang größten Independent-Cup-Feldes. Sechs Fahrer – Ralf Bohn, Jonathan Hui, Prince Jefri Ibrahim, Kerong Li, Johannes Zelger sowie der amtierende Klassensieger – treten beim Saisonauftakt an. Ein siebter Teilnehmer, Adrian D’Silva, wird im weiteren Saisonverlauf hinzukommen. Wie gewohnt dürfen für den Independent Cup gemeldete Bronze-Fahrer über die fünf Saisonläufe hinweg ein Streichergebnis einbringen.

 

Das Gesamtfeld mit 35 Fahrzeugen zählt zu den qualitativ hochwertigsten in der Geschichte des Rennens. 15 der 31 GT3-Fahrzeuge treten in der Pro-Klasse an, ergänzt durch Pro-Am-, Silver- und Bronze-Besetzungen. Zwei GT4-Fahrzeuge sowie zwei Invititational-Entries komplettieren das Starterfeld.

 

Auch die prominente Besetzung unterstreicht den Stellenwert des Rennens: Neun ehemalige Gesamtsieger vereinen 15 Bathurst-12-Hour-Erfolge auf sich, zudem ist mindestens ein Sieger aus jedem der vergangenen sechs Rennen am Start.

 

Unabhängig von der Klasse sind alle Intercontinental-Teilnehmer bei jedem Event punkteberechtigt. Für die Herstellerwertung zählen jeweils die zwei bestplatzierten Fahrzeuge eines Herstellers, während die Fahrerwertung anhand der finalen Top-10-Gesamtwertung vergeben wird.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0