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SRO-GT-Academy-Sieger Gaspard Simon steigt mit Walkenhorst Motorsport in die GT World ein

Bild: SRO
Bild: SRO

Der 19-jährige Franzose Gaspard Simon macht in dieser Saison den nächsten großen Schritt in seiner Motorsportkarriere. Der erste Gewinner der SRO GT Academy wechselt aus der Championnat de France FFSA GT in den GT World Sprint Cup und tritt dort für das renommierte Team Walkenhorst Motorsport an. Sein Debüt gibt er am 2./3. Mai in Brands Hatch, gefolgt von Rennen in Misano, Magny-Cours, Zandvoort und dem Saisonfinale in Barcelona.

 

Simon sicherte sich den ersten SRO-GT-Academy-Titel nach einer herausragenden Saison in der französischen GT-Meisterschaft mit zwei Siegen und fünf weiteren Podestplätzen. Als Preis erhielt er eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 150.000 Euro von der SRO Motorsports Group und ihren Partnern für ein GT-World-Programm sowie ein umfassendes Trainingspaket der SRO GT Academy und der FFSA GT Academy.

Seit dem Gewinn der SRO GT Academy stand der Nachwuchsfahrer im Fokus zahlreicher Teams und Medien. „Ich habe aus den Gesprächen sehr viel gelernt“, erklärt Simon, der seine Motorsportkarriere parallel zu einem Jurastudium verfolgt. „Nach sorgfältiger Abwägung freue ich mich sehr, meine Partnerschaft mit Walkenhorst Motorsport bekanntzugeben. Dank der Unterstützung der SRO GT Academy und der FFSA Academy werde ich optimal vorbereitet sein. Ich bin hoch motiviert, diese einmalige Chance zu nutzen.“

 

Walkenhorst Motorsport ist seit 2017 fester Bestandteil der GT-World-Startfelder und bekannt für die Entwicklung junger Talente. Den größten Erfolg feierte das Team aus Melle 2018 mit dem Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Spa. Nach vielen Jahren mit BMW wechselte Walkenhorst 2024 zu Aston Martin und setzte den neuen Vantage ein. 2025 folgte mit dem Silver-Cup-Sieg bei den CrowdStrike 24 Hours of Spa ein weiterer Meilenstein.

 

Simons Teamkollege für 2026 steht noch nicht fest. Der Franzose wird im Silver Cup antreten, einer Klasse für FIA-Silver-Piloten, die sich in der Vergangenheit als echtes Sprungbrett für spätere Werksfahrer erwiesen hat. Zahlreiche heutige Profis wie Luca Stolz, Fabian Schiller, Tom Gamble, Sandy Mitchell, Ricardo Feller, Mattia Drudi, Valentin Hasse-Clot, Simon Gachet, Arthur Rougier, Thomas Neubauer, Benjamin Goethe und Eliseo Donno starteten ihre Karrieren im Silver Cup.

 

„Wir freuen uns sehr, Gaspard in unserem Team begrüßen zu dürfen“, sagt Walkenhorst-Geschäftsführer Jörg Breuer. „Unser Team hat bewiesen, dass es junge Talente entwickeln und auf dem Weg in den professionellen Motorsport begleiten kann. Gaspard hat mit seiner reinen Geschwindigkeit überzeugt, und ich bin sicher, dass er auch im GT World Sprint Cup sein Können zeigen wird.“

 

Auch Laurent Gaudin, General Manager der Championnat de France FFSA GT und der GT World, unterstreicht die Bedeutung des Wechsels: „Wir freuen uns sehr, dass Gaspard 2026 in die GT World aufsteigt – noch dazu mit einem so starken Programm. Die SRO GT Academy hat eine entscheidende Rolle in seiner Entwicklung gespielt. Gleichzeitig zeigt dieser Schritt die Bedeutung der FFSA GT als Talentschmiede. Die SRO-Pyramide entwickelt sich rasant weiter und eröffnet jungen Fahrern immer direktere Wege in die weltweit stärksten GT-Serien.“

 

Die 2025 gestartete SRO GT Academy wird in dieser Saison deutlich ausgebaut. Neben dem Preis in der Championnat de France FFSA GT werden künftig auch herausragende Leistungen in der GT2 European Series powered by Pirelli, der British GT sowie den kontinentalen GT-World-Serien in Asien, Amerika und Australien honoriert.

 

„Die Resonanz auf die SRO GT Academy war überwältigend“, erklärt Stéphane Ratel, Gründer und CEO der SRO Motorsports Group. „Deshalb weiten wir das Konzept auf die meisten unserer Meisterschaften aus. GT-Rennsport bietet jungen Fahrern heute die besten Möglichkeiten, den Sprung ins Profi-Lager zu schaffen. Wir bieten reale Entwicklungspfade von GT4 über die GT2 European Series bis hin zur GT World – inklusive Startplätzen bei den 24 Stunden von Spa. Das sind keine leeren Versprechen, sondern echte Chancen für die Talente von morgen.“

 

 

Text: SRO

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