· 

Sechs Hersteller kämpfen 2026 um den Titel der Intercontinental GT Challenge

Bild: Marc Hilger
Bild: Marc Hilger

Mit sechs Herstellern – so vielen wie zuletzt im Jahr 2020 – geht die Intercontinental GT Challenge 2026 an den Start.

 

Mit Chevrolet und Ford stoßen zwei neue Marken zur IGTC, die sich damit erstmals in der globalen GT3-Serie engagieren. Komplettiert wird das Feld durch Ferrari, Mercedes-AMG, Porsche sowie Titelverteidiger BMW. Die elfte Saison der von SRO ausgerichteten Serie umfasst erneut fünf Rennen auf vier Kontinenten.

 

Der Auftakt erfolgt traditionell mit dem Meguiar’s Bathurst 12 Hour in Australien vom 13. bis 15. Februar. Anschließend folgen mit den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps im Mai und Juni zwei europäische Langstreckenklassiker. In der zweiten Saisonhälfte stehen Suzuka in Japan sowie Indianapolis in den USA auf dem Programm.

 

Die kurz vor Weihnachten veröffentlichte vorläufige Starterliste für Bathurst unterstreicht bereits den hohen sportlichen Anspruch der kommenden Saison. 24 der 32 gemeldeten Fahrzeuge in der GT3-Klasse stammen von einem der sechs IGTC-Hersteller. Zudem kehren die Gesamtsieger des Vorjahres zurück: BMW, Team WRT sowie die Fahrer Kelvin van der Linde und Augusto Farfus.

 

Wie gewohnt sind alle eingeschriebenen Fahrzeuge – unabhängig von der Klasse – bei jedem Event punkteberechtigt. Für die Herstellerwertung zählen jedoch ausschließlich die beiden bestplatzierten Fahrzeuge je Marke. In der Fahrerwertung werden Punkte gemäß der IGTC-Top-10-Gesamtklassifikation vergeben.

 

Auch der Independent Cup wird 2026 unverändert fortgeführt. Bronze-eingestufte Fahrer, die sich für diese Wertung registrieren, dürfen über die fünf Saisonläufe hinweg ein Streichergebnis einbringen. Die Teilnehmer des Independent Cup werden in der kommenden Woche bekanntgegeben.

Abi Hay, Serienmanagerin der Intercontinental GT Challenge, erklärt:

 

 

„Die Aufnahme von zwei weiteren großen Automobilherstellern in eine wiedererstarkte IGTC unterstreicht die Bedeutung der Serie im globalen GT3-Umfeld und zeigt zugleich die weltweiten Ambitionen von Chevrolet und Ford im Kundensport. Gemeinsam mit den etablierten europäischen Herstellern BMW, Ferrari, Mercedes-AMG und Porsche sind sie in der Lage, herstellerunterstützte Programme über mehrere regionale Kundenteams bei den größten GT3-Rennen der Welt umzusetzen.“

 

Text: IGTC

Kommentar schreiben

Kommentare: 0