
In diesem Artikel schildern wir, wie Jack Aitken nach fünf gemeinsamen Jahren bei Emil Frey Racing einen höchst persönlichen Abschied von seinem langjährigen DTM-Team nahm und welche besonderen Momente seine Zeit dort geprägt haben. Der Brite erklärt, warum dieser Abschied für ihn so bedeutend ist und blickt auf seine Erfolge und prägenden Erfahrungen mit dem Schweizer Rennstall zurück. Alle wichtigen Fragen zu Wer, Was, Wann, Wo und Warum beantworten wir in diesem Text.
Jack Aitken, geboren und aufgewachsen in London, startete seine Karriere im internationalen Motorsport nach einem kurzen Zwischenstopp in der Formel Eins als professioneller Rennfahrer im Sport- und Langstreckensport. Ab dem Jahr zweitausendzwanzig arbeitete er erstmals mit Emil Frey Racing zusammen, was sich über fünf Jahre zu einer engen Verbindung entwickelte. Zum Ende der Saison zweitausendfünfundzwanzig verkündete Aitken, dass er das Team verlassen wird, da er ab zwei tausendsechsundzwanzig ein Hypercar-Programm bei Cadillac in der FIA World Endurance Championship und der IMSA WeatherTech SportsCar Championship bestreitet.
In einem ausführlichen Statement betonte Aitken, wie sehr ihm Emil Frey Racing geholfen habe, seine Karriere nach dem Ende seiner Formel-1-Ambitionen weiterzuentwickeln und als bezahlter Profi-Rennfahrer Fuß zu fassen. Er beschrieb die gemeinsame Zeit als geprägt von harter Arbeit, intensiven Diskussionen, gemeinsamen Erfolgen und dem unermüdlichen Willen, sich immer wieder neu zu verbessern. Aitken erwähnte, dass die Zusammenarbeit mit dem Team um Teamchef Lorenz Frey-Hilti und Technikchef Jürg Flach für ihn nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine große Bedeutung hatte.

In den drei Jahren seiner DTM-Aktivität erzielte Aitken bemerkenswerte Ergebnisse: in insgesamt sechsundvierzig Rennen fuhr er sechs Siege, neun Podestplätze und acht Pole-Positions heraus. Diese Bilanz macht ihn zur herausragenden Leistungsträgerfigur bei Emil Frey Racing und unterstreicht seine Rolle als klare Nummer eins im Team. Trotz intensiver Meisterschaftskämpfe blieb Aitken stets ein zentraler Bestandteil des Teams, das nun vor der Herausforderung steht, für die kommende Saison einen Ersatzfahrer zu finden. In seinen abschließenden Worten erinnerte Aitken auch an einen der emotionalsten und dramatischsten Momente seiner Karriere: seinen schweren Unfall bei den vierundzwanzig Stunden von Spa-Francorchamps im Jahr zweitausendundeinundzwanzig. Nach diesem Horrorcrash, bei dem er sich mehrere Verletzungen zuzog, erlebte er die uneingeschränkte Unterstützung seines Teams, die ihn bis in sein Krankenhauszimmer begleitete. Diese Fürsorge und die tiefe Verbundenheit mit seinen Teamkollegen und Betreuern rühren ihn noch heute, und er sprach davon, dass gerade diese persönlichen Erlebnisse seinen Abschied so bewegend machen. Jack Aitkens Zeit bei Emil Frey Racing endet also nicht nur mit sportlichen Erfolgen, sondern ebenso mit einer tiefen emotionalen Wertschätzung für die Menschen und Erfahrungen, die seinen Weg im Motorsport geprägt haben. Seine Worte spiegeln nicht nur einen Abschied wider, sondern auch die Dankbarkeit für eine Partnerschaft, die über das reine Rennsport-Geschäft hinausging.
Text: Nringinfo








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