· 

Toyota beendet Durststrecke mit dominantem Doppelsieg in Bahrain

Bild: WEC
Bild: WEC

Toyota reiste am Wochenende zu den Bapco Energies 8 Stunden von Bahrain und stand vor der Aussicht, erstmals seit einem Jahrzehnt eine FIA-WEC-Saison ohne Sieg abzuschließen. Mit einer herausragenden Leistung in Sakhir beendete der japanische Hersteller diese Serie eindrucksvoll.

Trotz seines Status als erfolgreichster Hersteller in der Geschichte der Langstrecken-Weltmeisterschaft verlief die Saison 2025 bisher enttäuschend: Kein einziges Toyota-Team hatte es bislang auf das Podium geschafft. In Bahrain änderte sich das schlagartig – am Ende belegten beide GR010 Hybrid Hypercars die ersten beiden Plätze.

Nach der Doppel-Pole im Qualifying dominierten die Toyota-Piloten das achtstündige Rennen, das bei Tageslicht begann und in der Dunkelheit endete. Das Auto mit der Startnummer sieben, gefahren von Kamui Kobayashi, Mike Conway und Nyck de Vries, führte über weite Strecken und sah die Zielflagge mit knapp zwanzig Sekunden Vorsprung auf das Schwesterfahrzeug Nummer acht von Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryō Hirakawa.

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

Der Neuseeländer Hartley, vierfacher Weltmeister in der Topklasse der WEC, setzte zu Beginn auf eine mutige Reifenstrategie. Eine Durchfahrtsstrafe wegen Überholens unter Gelb in Buemis Stint warf das Trio zunächst zurück, doch das glückliche Timing einer späten Safety-Car-Phase brachte sie zurück ins Spiel – genug, um einen Toyota-Doppelsieg zu sichern und die beeindruckende Erfolgsserie der Marke in Bahrain weiter auszubauen.

Während Toyota jubelte, durfte Ferrari noch mehr feiern: Die Scuderia sicherte sich sowohl die Hersteller- als auch die Fahrer-Titel in der Hypercar-Klasse – der verdiente Lohn für eine Saison, in der der Ferrari 499P das Maß der Dinge war.

Ein vierter Platz, zwischen den Ferraris mit den Startnummern fünfzig und dreiundachtzig, genügte Antonio Giovinazzi, James Calado und Alessandro Pier Guidi, um sich die Fahrerkrone zu holen. AF-Corse-Piloten Robert Kubica, Phil Hanson und Yifei Ye belegten Rang zwei in der Gesamtwertung, während Antonio Fuoco, Nicklas Nielsen und Miguel Molina im zweiten Werks-Ferrari Gesamtrang drei erreichten.

Der Cadillac Hertz Team JOTA (#12, Alex Lynn / Norman Nato / Will Stevens) kam auf Rang sechs ins Ziel, gefolgt vom Aston Martin THOR Team (#009, Marco Sørensen / Alex Riberas / Roman De Angelis) auf Platz sieben. Für Aston Martin war es dennoch ein Meilenstein, denn der neue Valkyrie-Hypercar führte erstmals in einem WM-Rennen – ein wichtiges Signal für den britischen Hersteller.

 

Text: WEC Pressemitteilung

Kommentar schreiben

Kommentare: 0