
Manthey verteidigt mit Ryan Hardwick (USA), Riccardo Pera (Italien) und Richard Lietz (Österreich) im Manthey 1st Phorm Porsche erfolgreich die FIA Endurance Trophy für LMGT3 Teams und Fahrer. Das Trio fuhr nach einem schwierigen Qualifying im Verlauf des Acht-Stunden-Rennens um 13 Positionen auf Rang vier vor und konnte damit die Meisterschaft mit 14 Punkten Vorsprung vor dem rennfünften Ferrari von Vista AF Corse (#21) für sich entscheiden. Rahel Frey (Schweiz), Michelle Gatting (Dänemark) und Célia Martin (Frankreich) erlebten am Steuer des Iron Dames Porsche 911 GT3 R erneut ein widriges Rennen: Eine Kollision kurz nach der ersten Stunde auf dem 5,412-km langen Bahrain International Circuit sowie die strategisch schlecht gelegene Virtual-Safety-Car (VSC) Phase kurz vor dem Rennende sahen sie letztendlich auf Rang zwölf. Mit diesem Ergebnis feiert Manthey zum zweiten Mal in Folge alle in der LMGT3-Klasse möglichen Titel in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft – einschließlich des prestigeträchtigen Sieges bei den 24 Stunden von Le Mans.
Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Renneinsätze der Manthey Racing GmbH, erklärt den Rennverlauf wie folgt: „Es war ein extrem spannendes Rennen für uns. Nach dem Qualifying hatten wir eine schwierige Ausgangslage, aber wir haben damit gerechnet, dass wir auf längere Distanz im Rennen bessere Chancen haben würden, was sich dann glücklicherweise bereits früh bestätigt hat. Ryan hat in seinem Triplestint viel Boden gutgemacht und Riccardo sowie Richard haben nahtlos an diese Leistung angeknüpft. Die späte Virtual-Safety-Car-Phase in der letzten Rennstunde hat es natürlich noch einmal spannend gemacht, denn wir wussten genau, dass dies unsere Schwäche ist. Ohne diese hätte es wahrscheinlich für das Podium gereicht. Insgesamt konnten wir mit einer passenden Strategie, einer sehr guten Leistung aller Fahrer und dem fehlerfreien Einsatz unserer Crew am Ende den vierten Platz erreichen und damit die Meisterschaft sichern. Für die Iron Dames war es leider wieder ein relativ schwieriges Rennen. Schon in der Anfangsphase kam es zu einem Dreher von Célia und einer unverschuldeten Kollision nach dem ersten Boxenstopp, woraufhin wir aufgrund eines schleichenden Plattfußes einen ungeplanten, zusätzlichen Stopp hinlegen mussten. Célia, Rahel und Michelle fuhren mit starker Pace dennoch in der zweiten Rennhälfte bis in die Top Zehn vor. Die finale VSC-Phase kostete jedoch auch sie Positionen, sodass es am Ende Platz zwölf für die Startnummer 85 wurde.“
Mit diesem Rennergebnis liegt Manthey 1st Phorm mit 123 Punkten uneinholbar an der Spitze der LMGT3-Wertung und gewinnt damit die FIA Endurance Trophy für LMGT3 Teams und Fahrer. „Nun haben wir im zweiten Jahr in Folge sowohl die Fahrer- als auch die Teamwertung der LMGT3-Meisterschaft gewonnen und bleiben damit seit Einführung der neuen Klasse ungeschlagen – ein unglaubliches Ergebnis. Unser Dank gilt dem ganzen Team, sowohl hier als auch zu Hause in Meuspath. Jeder, der uns unterstützt und tagtäglich dafür arbeitet, ermöglicht uns diese Erfolge“, resümiert Arkenau das Wertungsresultat.

„Zum zweiten Mal in Folge die Weltmeisterschaft und Le Mans zu gewinnen, dazu alle Wertungen in der DTM und die Doppelmeisterschaft in der ALMS 2024/25 – das ist sehr unwirklich. Ich bin sehr stolz, mit welcher Kontrolliertheit und auf welche Art und Weise wir dies erreicht haben. Unser Mission Statement und Anspruch „Closer to Perfection“ beschreibt das, was hier passiert ist, am besten: Hinter diesem Ergebnis steckt sehr viel Aufwand, es zeigt, wie dicht wir an die Grenzen gehen, wie akribisch alles ausgearbeitet wird und wie gut am Ende alles funktioniert, wenn es darauf ankommt. Das ist sehr beeindruckend und der Lohn der harten Arbeit jedes Einzelnen hier. Danke an alle Teammitglieder, unsere Fahrer und Partner, die nicht nur diesen Erfolg, sondern die gesamte Saison 2025 möglich gemacht haben", schließt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH, ab.
Text: Manthey Pressemitteilung








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