
Im Mittelpunkt standen die Titelanwärter, doch Toyota Gazoo Racing erinnerte beim Qualifying der Bapco Energies 8 Stunden von Bahrain daran, warum das Team mehrfacher Weltmeister in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft ist: Die Japaner sicherten sich die komplette erste Startreihe für das Saisonfinale am 8. November.
Wie schon im Vorjahr gelang Toyota dieses Kunststück – damals am Tag vor dem Gewinn der siebten Herstellerkrone. Auch wenn nach einer enttäuschenden Saison diesmal kein weiterer Titel möglich ist, verschaffte sich die Marke eine ideale Ausgangslage, um das Jahr mit einem Podium oder gar einem Sieg versöhnlich abzuschließen.
Kamui Kobayashi markierte die Bestzeit im #7 Toyota GR010 Hybrid Hypercar, das er mit Mike Conway und Nyck de Vries teilt. Mit einem Vorsprung von 0,151 Sekunden auf Brendon Hartley im Schwesterauto (#8) sicherte sich der Japaner seine 18. Pole-Position in der FIA WEC – Platz zwei in der ewigen Bestenliste. Am Samstag will Kobayashi diese Zahl auch bei den Siegen egalisieren.
„Das Auto fühlte sich großartig an, die Runde war perfekt und das Team hat einen tollen Job gemacht“, sagte Kobayashi. „Wir hatten ein wirklich schwieriges Jahr und noch kein Podium, aber der GR010 war insgesamt sehr erfolgreich. Morgen steht sein letztes Rennen an, bevor wir ihn für 2026 überarbeiten, und wir werden alles geben, um das mit einem Sieg zu beenden.“

Hinter dem Toyota-Duo lauern zwei Peugeot 9X8 von Team Peugeot TotalEnergies auf den Plätzen drei und vier. Malthe Jakobsen und Jean-Éric Vergne lieferten starke Leistungen, wobei Vergne an diesem Wochenende sein vorerst letztes FIA-WEC-Rennen bestreitet, bevor er eine Saisonpause einlegt.
Alex Lynn, der in drei der letzten vier Rennen auf der Pole stand, belegte Startplatz fünf im #12 Cadillac V-Series.Rvon Cadillac Hertz Team JOTA. Gemeinsam mit Will Stevens und Norman Nato wahrt das Trio eine minimale Chance, den Ferrari-Titelaspiranten noch den Sieg zu entreißen.
Hinter Marco Sørensen im sechstplatzierten Aston Martin Valkyrie fuhr Antonio Giovinazzi im #51 Ferrari 499P auf Position sieben. Zusammen mit James Calado und Alessandro Pier Guidi führt der Italiener die Fahrerwertung mit 13 Punkten Vorsprung vor dem privaten #83 AF Corse Ferrari an.
Robert Kubica stellte dieses Auto auf Platz zwölf, doch deutlich schlimmer lief es für den #6 Porsche Penske Motorsport 963: Kévin Estre, der amtierende Weltmeister, verbremste sich bereits in Kurve eins seines ersten schnellen Umlaufs. Der Rückschlag endete in Startplatz achtzehn und letzter Position – ein früher Dämpfer im Titelkampf gegen Ferrari.
Das Saisonfinale, die Bapco Energies 8 Hours of Bahrain, startet am Samstag um 14:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MEZ).
Text: WEC Pressemitteilung








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