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FIA WEC feiert 100. Rennen in Japan

Bild: Martin Bormann
Bild: Martin Bormann

In weniger als zwei Wochen erreicht die FIA World Endurance Championship einen historischen Meilenstein: Ihr 100. Rennen wird vom 26. bis 28. September am Fuße des ikonischen Mount Fuji in Japan ausgetragen. Eine würdige Bühne für eine Serie, die den modernen Langstreckensport geprägt hat.

 

Was ist die FIA WEC?

Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 durch die FIA und den Automobile Club de l’Ouest gilt die FIA WEC als internationale Spitze des Langstreckensports. Die Serie vereint die größten Hersteller, Top-Fahrer und erfolgreichsten Teams der Welt und reist von Brasilien bis Bahrain, um Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Strategie bis an die Grenzen auszureizen. Herzstück des Kalenders ist das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das seit 1923 den Maßstab setzt – doch jedes Rennen hat seinen eigenen Charakter, seine Tücken und seine ganz besonderen Geschichten.

 

Die Autos sind dabei ebenso die Stars wie die Fahrer: technische Meisterwerke mit atemberaubender Leistung, unverwechselbarem Design und charakteristischen Motorensounds. Spannung ist garantiert – schon 2025 gab es mehrere verschiedene Sieger in Hypercar und LMGT3 – und mit ihr die ganze Bandbreite an Emotionen: von der bitteren Enttäuschung bis hin zum überschäumenden Jubel.

 

Eine neue goldene Ära des Langstreckensports

Die Meisterschaft boomt wie nie zuvor. Die Zuschauerzahlen steigen weltweit, und 13 Hersteller treten in dieser Saison mit 36 Vollzeit-Einsätzen an: Alpine, Aston Martin, BMW, Cadillac, Corvette, Ferrari, Ford, Lexus, McLaren, Mercedes-AMG, Peugeot, Porsche und Toyota. Von den 40 Marken, die seit 2012 in der WEC gefahren sind, konnten 22 bereits Siege feiern. Porsche führt mit 71 Erfolgen über alle Kategorien hinweg, Ferrari folgt dicht dahinter mit 63.

 

Toyota, der Lokalmatador am Fuji, hält einen besonderen Rekord: 2019 dominierte der #8 TS050 Hybrid jede Session, fuhr jede Rennrunde in Führung, setzte die schnellste Runde und gewann – ein historischer „Clean Sweep“. Zudem ist Toyota der einzige Hersteller mit mehr als 100 Podiumsplätzen in der Topklasse.

 

Stars ohne Ende

Seit 2012 haben 832 Fahrer aus 61 Nationen an der WEC teilgenommen. Sébastien Buemi hält mit 91 Starts und 26 Siegen beide Rekorde, gefolgt von Brendon Hartley (23) und Mike Conway (22). Buemi und Hartley sind zudem vierfache Weltmeister – einzigartig in der Seriengeschichte.

 

Insgesamt haben bislang 29 Fahrer Rennen in der Hypercar-Klasse gewonnen, mehr als zwei Drittel von ihnen stehen auch beim 6 Stunden von Fuji am Start. In LMGT3 gab es 27 verschiedene Sieger. Dass die Serie hochkarätig ist, zeigt auch die Liste von zehn Grand-Prix-Siegern aus der Formel 1, darunter vier Weltmeister: Emerson Fittipaldi, Jacques Villeneuve, Fernando Alonso und der heutige Cadillac-Pilot Jenson Button.

Geschichte zum Greifen nah

 

 

Natürlich ist jedes Rennen wichtig – doch das 100. hat eine ganz besondere Bedeutung. Teams und Fahrer kämpfen nicht nur um Punkte, sondern auch um einen Platz in den Geschichtsbüchern. Und wenn die Saison 2025 bislang eines gezeigt hat, dann dass die Fans beim 6 Stunden von Fuji ein Spektakel erleben dürfen, das diesem Jubiläum absolut gerecht wird.

 

Text: FIA WEC

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