Weiterer Podestplatz für Scherer Sport by Phoenix auf der Nordschleife

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Starkes Wochenende für Scherer Sport by Phoenix: Mit Platz zwei fuhren Vincent Kolb (26/Frankfurt a. M.) und Scherer-Markenbotschafter Frank Stippler (47/Bad Münstereifel) im Audi R8 LMS beim 6h-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ihr bisher bestes Saisonergebnis ein. Ihre Teamkollegen Kuba Giermaziak (31/Polen) und Kim-Luis Schramm (24/Illmenau) zeigten ebenfalls ihr Potenzial, schieden aber unverschuldet im Kampf um den Sieg aus.

Schon das 90-minütige Qualifying am Samstagvormittag unterstrich die erneut gute Form der beiden Audi des Rennstalls, der beim vorangegangenen NLS-Lauf den Gesamtsieg und Rang drei holte. Frank Stippler sicherte sich und Partner Vincent Kolb mit einer Zeit von 7.51,665 Minuten den zweiten Startplatz, das Duo Giermaziak/Schramm folgte mit 7.52,273 Minuten und Rang vier dahinter.

Startfahrer Stippler mit der Startnummer 5 verlor zwar in der ersten Runde einige Positionen und fiel zwischenzeitlich auf Platz sechs zurück, doch der Nordschleifen-Routinier und sein Partner Kolb kämpften sich danach wieder bis auf Platz drei nach vorn. In den letzten eineinhalb Rennstunden lieferte sich Stippler einen packenden Kampf um Platz zwei mit BMW-Pilot Christian Krognes. Mehrmals wechselten die Positionen, bis sich Stippler knapp 15 Minuten vor dem Rennende nach einem Windschattenduell bei der Anfahrt zur Hohenrain-Schikane durchsetzen konnte und schließlich als Zweiter das bisher beste Saisonergebnis für das Auto einfuhr. Es war für den Scherer-Markenbotschafter und Kolb das zweite NLS-Podium in Folge. „Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis“, freute sich Stippler im Ziel. „Die Konkurrenz war heute sehr stark, daher war mit einem solchen Ergebnis nicht unbedingt zu rechnen. Ich hatte einen tollen Zweikampf mit dem BMW. Der war in den Ecken sehr stark, deshalb war es schwierig sich durchzusetzen. Aber ich habe gepusht und das hat sich ausgezahlt. Der Zweikampf hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich, dass wir nach einem harten Kampf mit einem zweiten Platz in die Sommerpause gehen können.“

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Pech für die Startnummer 16

 

Auch der zweite Audi von Scherer Sport by Phoenix hielt sich in der ersten Rennhälfte in der Spitzengruppe. Kim-Luis Schramm machte in der dritten Rennstunde als Dritter deutlich Boden auf die beiden Führenden gut. Das Spitzentrio lag innerhalb weniger Sekunden, als es im Abschnitt Adenauer Forst plötzlich auf eine Ölspur geriet. Alle drei Fahrzeuge rutschten dabei von der Strecke. Pechvogel Schramm musste das Siegerauto von NLS4 anschließend nach einem Leitplankenkontakt abstellen. „Die Situation war wirklich sehr ärgerlich“, so Schramm. „Plötzlich, ohne Vorwarnung, war sehr viel Öl auf Straße. Der Mercedes-AMG und der BMW vor mir sind beim Anbremsen schon abgeflogen.

Es ging aber alles so schnell, dass auch ich nichts mehr machen konnte und in die Leitplanken eingeschlagen bin. Ich denke, wir hätten sicher eine Siegchance gehabt. Auf jeden Fall wäre ein Podium drin gewesen. Aber dann war unser Rennen leider innerhalb von wenigen Sekunden vorbei.“

„Das 6h-Rennen war unheimlich spannend“, so Scherer-Sport-Chef Christian Scherer. „Frank hatte einen tollen und absolut fairen Zweikampf mit dem BMW. Das war beste Motorsportunterhaltung. Es tut mir leid, dass das Schwesterauto vorzeitig aufgeben musste. Es war ebenfalls sehr gut unterwegs und hätte ein Topergebnis einfahren können. Mit einem Sieg sowie einem zweiten und einem dritten Rang in den vergangenen beiden Rennen gehen wir jetzt mit einem guten Gefühl in die Sommerpause.“

„Das ganze Team hat einen tollen Job gemacht. Wir hatten zwei siegfähige Autos“, so Teamchef Ernst Moser. „Mit dem zweiten Platz sind wir natürlich sehr zufrieden. Leider ist die Nummer 16 unverschuldet auf der Ölspur ausgerutscht. Aber so etwas gehört leider auch zum Motorsport dazu.“ 

 

Text: Scherer Sport Pressemeldung

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