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Peugeot feiert Hypercar-Debüt beim 6h-Rennen von Monza

Bild: Peugeot Sport
Bild: Peugeot Sport

Nur einen Monat nach den 24 Stunden von Le Mans ist die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft an diesem Wochenende (8.-10. Juli) mit dem vierten Lauf, den 6 Stunden von Monza, wieder in Aktion. Zu den Höhepunkten zählen das zweitgrößte Starterfeld in der Geschichte der WEC und das Debüt des dramatischen Peugeot 9X8 Hypercar.

Monza bildet den Auftakt zur zweiten Saisonhälfte, auf die nur noch Fuji und Bahrain folgen. Wie eng der Wettbewerb in dieser Saison ist, zeigt sich daran, dass es in keiner der vier Klassen bei den bisherigen drei Rennen einen Wiederholungssieger gegeben hat.

 

 

Alle Augen werden auf die Hypercar-Klasse gerichtet sein, wenn Peugeot sein neues 9X8 Hypercar vorstellt. Der französische Hersteller tritt mit dem von Signatech betriebenen A480 mit der Startnummer 36 gegen seinen französischen Mitbewerber Alpine an. Nicolas Lapierre, Mathieu Vaxivierre und Andre Negrao führen derzeit die Klassenwertung an, nachdem sie in Sebring gewonnen und in Spa und Le Mans ins Ziel gekommen sind. 

Trotz der frühen Führung in der Klasse steht Alpine unter dem Druck eines Toyota-Duos. Trotz des Ausfalls mit einem Hybridproblem in Spa bedeutet der Sieg in Le Mans, dass die Toyota-Mannschaft mit der Startnummer 8, bestehend aus Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryo Hirakawa, nur drei Punkte hinter dem führenden GR010 HYBRID liegt.

 

 

Die amtierenden Meister und Monza-Titelverteidiger Jose Maria Lopez, Kamui Kobayashi und Mike Conway im Toyota mit der Startnummer 7 liegen mit 20 Punkten Rückstand auf die Spitze auf dem vierten Platz und acht Punkte hinter den Glickenhaus 007 LMH-Piloten Romain Dumas und Olivier Pla, wobei es noch um alles geht.

In der LMGTE Pro konnte Porsche im vergangenen Jahr in Monza dank des kürzlich angekündigten Porsche LMDh-Piloten Kevin Estre und Neel Jani den Sieg erringen. Doch der Sieg in Le Mans für den Schwester-Porsche 911 RSR-19 mit der Startnummer 91, den die italienischen Lokalmatadoren Gianmaria Bruni und Richard Lietz in Monza einsetzen werden, bedeutet einen Rückstand von drei Punkten auf das Auto mit der Startnummer 92, das von Estre und Michael Christensen gefahren wird. Im dicht gedrängten hinteren Feld liegt der führende #51 Ferrari 488 GTE Evo von James Calado und Alessandro Pier Guidi mit nur fünf Punkten Rückstand auf dem dritten Platz.

In der hart umkämpften LMP2-Klasse wollen Phil Hanson/Filipe Albuquerque ihren Monza-Sieg von 2021 im ORECA Gibson-07 mit der Startnummer 22 von United Autosports, den sie sich mit Will Owen teilen, wiederholen, nachdem sie in Le Mans in der ersten Runde von der Strecke geflogen sind. Die Meister von 2019 und 20 liegen derzeit auf dem neunten Platz in der Gesamtwertung, angeführt vom Jota-Boliden mit der Startnummer 38, der von Antonio Felix da Costa, Will Stevens und Roberto Gonzalez gefahren wird. 

 

 

Das Trio, das erst kürzlich Le Mans gewonnen hat, führt mit 11 Punkten Vorsprung vor dem United-Boliden mit der Startnummer 23, der von den Sebring-Siegern Josh Pierson und Oliver Jarvis sowie Alex Lynn pilotiert wird. Mit einem zweiten Platz in Le Mans rückten Robert Kubica, Louis Deletraz und Lorenzo Colombo von Prema auf den dritten Tabellenplatz vor, sechs Punkte weiter hinten. 

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Die LMGTE-Am-Klasse wurde im vergangenen Jahr vom AF Corse-Ferrari-Trio Francois Perrodo, Nicklas Nielsen und Alessio Rovera mit der Startnummer 83 gewonnen, das derzeit die LMP2-Pro/Am-Unterkategorie anführt, während sich Porsche und Aston Martin in dieser Saison die Siege teilen. Ferrari hat noch keinen Sieg errungen, aber wo könnte das besser gelingen als auf heimischem Terrain? 

Monza war in der vergangenen Saison eine willkommene Ergänzung des FIA-WEC-Kalenders, und in diesem Jahr feiert die Strecke ihr 100-jähriges Bestehen, denn der Bau der ersten Version wurde im Juli 1922 abgeschlossen.  Das aktuelle Layout mit 5,8 km und 11 Kurven begünstigt einen rutschigen Protagonisten mit geringem Abtrieb, und der italienische Sommer verspricht für das Rennen sengende Temperaturen.

 

Es ist das zweite Mal, dass die WEC in Monza gastiert, obwohl der Ort in seiner 100-jährigen Geschichte bereits zahlreiche hochkarätige Langstreckenrennen beherbergt hat. 

 

Text: FIA WEC Pressemeldung

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