Erfolgreicher NLS-Lauf für Schnitzelalm Racing

Bild: RACEPIX.EU
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Mit einem Aufgebot von fünf Fahrzeugen reiste die Mannschaft von Schnitzelalm Racing zum dritten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie. Und nach viel Pech zu Saisonbeginn lief es diesmal richtig gut. Neben den Rängen fünf und sechs im Gesamtklassement für die beiden Mercedes-AMG GT3 gewann das Team auch die Klasse der BMW M240i Cup Fahrzeuge.

Nach der GT3-Premiere zu Saisonbeginn brachte Schnitzelalm Racing beim Lauf nach dem 24-Stunden-Rennen erstmals zwei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Neben der Startnummer 2, pilotiert von Carrie Schreiner und Peter Terting war der zweite GT3 #11 mit Marcel Marchwicz und Miklas Born am Start.

Bereits im Qualifying lief es sehr vielversprechend. Während die Mercedes-AMG im Gesamtklassement von den Plätzen zehn und zwölf ins Rennen gingen, sicherten sich die BMW-Mannschaft die erste Startreihe bei den BMW M240i Cup. Neben den Polesettern Tim Neuser, JayMo Härtling und Michael Sander in der #673 platzierten sich Carl-Friedrich Kolb, Dr. Anton Hahnenkamm und Marco Büsker in der #666 direkt dahinter auf Rang zwei.

Auch im Rennen lief es für die beiden Mercedes-AMG GT3. Mit konstanten Zeiten arbeiteten sich beide Duos Position um Position nach vorn. Nach vier Stunden überquerten Marchewicz und Born die Ziellinie auf Rang fünf direkt vor dem Schwesterfahrzeug.

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„Unser großes Ziel für dieses Wochenende war mit den GT3 ein sauberes Rennen zu fahren. Wir sind ohne Druck unterwegs gewesen und freuen uns, dass wir am Ende so weit vorn gelandet sind. Mit Carrie und Miklas hatten wir zudem zwei Debütanten im GT3 auf der Nordschleife und beiden haben eine tadellose Vorstellung gezeigt. Nachdem es in diesem Jahr für uns nicht rund lief, ist das ein großartiges Ergebnis und gibt uns viel Motivation für die kommenden Rennen“, freut sich Teamchef Thomas Angerer.

Ebenfalls einen perfekten Job machten die drei BMW M240i Cup. Von der Pole Position fuhr das Trio der #673 ein fehlerfreies Rennen und gewann die Klasse souverän. Trotz eines Problems mit dem Turbolader, mit dem die Mannschaft von Beginn an zu kämpfen hatte, fuhr der BMW mit der #666 das Rennen zu Ende und belegte Rang fünf. Direkt davor kamen Timo Kieslich, Lorenzo Medori und Sama Simone im dritten BMW M240i Cup ins Ziel.

Als nächstes steht am 09. Juli mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen das vierte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Plan.

Fahrerstimmen:

 

Marcel Marchewicz (Mercedes-AMG GT3, #11): „Insgesamt ein sehr zufriedenstellendes Rennen. Für mich persönlich war es wichtig nach dem Unfall bei NLS1 wieder ein gutes Gefühl für den GT3 zu kriegen. Ich konnte mich über das Wochenende immer weiter steigern und wir sind problemlos durch das Rennen gekommen und waren bei der Pace gut dabei. Besonders freue ich mich fürs Team, dass nach den schwierigen letzten Rennen nun alle Autos ins Ziel gekommen sind.“

Carrie Schreiner (Mercedes-AMG GT3, #2): „Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen, unser Hauptziel war ankommen und das es am Ende für den sechsten Gesamtrang gereicht hat war ein toller Erfolg. Die Zusammenarbeit mit dem Team hat auf Anhieb sehr gut funktioniert und ich bin für die nächsten Rennen zuversichtlich, dass wir uns weiter steigern können.“

Miklas Born (Mercedes-AMG GT3, #11): „Meine GT3-Premiere auf der Nordschleife startete am Freitag bei klassischem Eifelwetter. Am Renntag war das Wetter dann zum Glück deutlich besser und wir hatten von Beginn an eine gute Pace. Vom zwölften Startplatz haben wir dank einer fehlerfreien Leistung immer weiter Plätze gut gemacht und am Ende auf Rang fünf die Ziellinie überquert. Das war ein perfekter Einstand für mich. Mit dem GT3 auf der Nordschleife unterwegs zu sein ist eine unglaubliche Erfahrung und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Einsatz bei NLS5.“

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Tim Neuser (BMW M240i Cup, #673): Ich war froh, wieder zurück zu sein in der NLS und JayMo und Michael zu unterstützen. Das Wochenende lief perfekt. Nach ein paar Runden am Freitag haben wir uns am Samstag die Pole Position gesichert. Ich durfte dann den Start fahren und konnte die Führung verteidigen und Vorsprung rausfahren, den meine Teamkollegen dann über die restliche Renndistanz behauptet haben.“

 

Marco Büsker (BMW M240i Cup, #666): „Leider hatten wir im Rennen von Beginn an Probleme und hatten mit einem deutlichen Leistungsverlust zu kämpfen. Damit waren wir nicht in der Lage, den Speed der Konkurrenz mitzugehen. Dennoch haben wir nicht aufgegeben, das Auto am Ende auf Rang fünf ins Ziel gebracht und wichtige Punkte gesammelt.“

 

Text: Laura Brunnenmeister, Schnitzelalm Racing Pressemeldung