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DAS ZWEITE TRAINING IN DEUTSCHLAND: ATTILA TASSI GIBT DIE PACE VOR

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Attila Tassi setzte sich mit seiner dritten und letzten Runde am Ende des zweiten Freien des Trainings des FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) beim Rennwochenende in Deutschland an die Spitze der Zeitenliste.

Der Fahrer aus dem Team LIQUI MOLY Engstler fuhr eine 8:52.201 Minuten. Auch Mehdi Bennani konnte sich auf seiner letzten Runde deutlich steigern, wodurch er am Ende auf Platz landete. Allerdings war seine Zeit bereits 0,547 Sekunden langsamer als die Tassis. Generell zeigte sich im zweiten Freien Training, wie eng das Feld wirklich zusammen ist. Die ersten vier Plätze wurden insgesamt von Fahrern aus vier verschiedenen Kundensportabteilungen belegt.

 

Für Yann Ehrlacher lief das zweite Freie Training semioptimal. Zwar fuhr er auf seiner ersten Runde die drittschnellste Zeit, bekam dann aber in der Runde darauf Probleme mit der Lenkung. „Die Lenkung ist steif und vibriert höllisch“, meldete er im Funk den Ingenieuren von Cyan Racing Lynk & Co. „Ich habe es von Anfang an gespürt.“

Die Plätze vier und fünf gingen an BRC-Hyundai-Duo Mikel Azcona und Norbert Michelisz. Tom Coronel wurde trotz einer Schrecksekunde in seiner letzten Runde Sechster.

 

Esteban Guerrieri konnte seinen Fehler aus dem ersten Freien Training abschütteln und die siebtschnellste Zeit setzen. Hinter ihm landete Thed Björk aus dem Team Cyan Performance Lynk & Co.

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Die Top 10 komplettierten Nathanaël Berthon und Yvan Muller. Doch besonders Muller erlebte ein chaotisches Abschlusstraining. Zunächst konnte er aufgrund eines losen Karosserieteils erst verspätet auf die Strecke gehen, dann zog er sich einen Reifenschaden zu. Letztendlich konnte er nur zwei saubere Runden fahren.

 

Tiago Monteiro belegte Platz elf, vor Rob Huff aus dem Team Zengő Motorsport. Platz 13 ging an Ma Quing Hua. Hinter dem Chinesen landeten Dániel Nagy (Cupra) und Santiago Urrutia (Lynk & Co).

Gilles Magnus verlor das Auto auf der Strecke und musste mit einem Schaden an der linken vorderen Seite an die Box zurückkehren. Für den Belgier aus dem Comtoyou Audi Sport war dies nur „ein kleiner Fahrfehler.“

„Ich war zu schnell unterwegs und habe mich dann irgendwo im vierten Sektor verbremst, weswegen ich in der Mauer eingeschlagen bin. Es war kein heftiger Unfall. Fehler sind menschlich, sollten aber nicht zu oft passieren.“

Der amtierende, von Goodyear präsentierte #FollowTheLeader, Néstor Girolami, konnte in seinem Honda keine repräsentative Zeit setzen und belegte damit den letzten Platz im Klassement.

Das Qualifying beginnt am Freitag um 13:00 Uhr.

 

Text: FIA WTCR

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